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Glücklich sterben?

Mit dem Gespräch mit Anne Will

(2 Bewertungen)15
90 Lesepunkte
Taschenbuch
8,99 €inkl. Mwst.
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Lange war es ein Tabu in Deutschland, und nun hat es ausgerechnet ein katholischer Theologe gebrochen. Hans Küng hat im Gespräch mit Anne Will erklärt, dass er es für erlaubt hält, sein Leben zu beenden, wenn es unerträglich geworden ist. Seitdem ist eine Diskussion im Gange, die keinen unberührt lässt. In seinem Buch verbindet Küng frühere Texte über das Sterben mit seinen Glaubensüberzeugungen und theologischen Einsichten zu einer klaren Position: »Glücklich sterben« hat in seinen Augen nichts mit »Selbstmord« zu tun, sondern meint ein menschenwürdiges Ende des Lebens.

Inhaltsverzeichnis

Ein persönliches Vorwort
Einleitung: Kann Sterben glücklich sein?

Gespräch mit Anne Will
Vom Glück des Widerspruchs
Erste Reaktionen
Arthur-Koestler-Sonderpreis 2013 der Deutschen ­Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS)
  1. Aus der Laudatio von Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Birn­bacher
  2. Aus der Dankesrede von Hans Küng

Klärung und Vertiefung
I. Schlüsselerlebnisse
  1. Mein Bruder Georg
  2. Nahtoderlebnisse: Elisabeth Kübler-Ross
  3. Der verlorene Freund: Walter Jens
II. Medizinethische Normen
  1. Für eine Ethik der Menschlichkeit
  2. Was soll Grundnorm ärztlichen Handelns sein?
  3. Was heißt fürsorgende Menschlichkeit für Menschen ­heute?
  4. Lässt sich Menschlichkeit nicht auch ohne Religion ­praktizieren?
  5. Kann gerade Religion eine Basis für eine Medizin der Menschlichkeit sein?
  6. Sterbehilfe und Weltethos
III. Das Bemühen um ein menschen­würdiges Sterben
  1. Nutzen und Grenzen der Palliativmedizin
  2. Ein Ja zur Hospizbewegung
  3. Dem Morbus Alzheimer ausgeliefert?
  4. Sterbefasten?
IV. Welche Sterbehilfe?
  1. Zwangseuthanasie ist Mord
  2. Die allgemein akzeptierte Sterbehilfe
  3. Lebensverkürzung zur Leidenslinderung
  4. Die umstrittene Sterbehilfe
  5. Grauzone zwischen passiver und aktiver Sterbehilfe
  6. Rechtsunsicherheit beenden
V. Selbstverantwortung auch im Sterben
  1. Gabe Gottes und zugleich Aufgabe des Menschen
  2. Selbstbestimmung auch am Ende des Lebens
  3. Patientenwillen respektieren
  4. Patientenverfügung rechtlich bindend
  5. Ärztliches Handeln im Interesse des Kranken
  6. Organisierte Sterbehilfe?
  7. Liberalisierter Altersfreitod
VI. Ein Paradigmenwechsel in der ­Betrachtung des ­Menschenlebens
  1. Veränderte Sicht des Anfangs des individuellen ­Menschenlebens
  2. Veränderte Sicht des Endes des individuellen ­Menschenlebens
  3. Lebensverlängerung stellt neue Fragen
  4. Drastischer Anstieg der Demenzerkrankungen - ­Herausforderung für Gesellschaft und Politik
VII. Die religiöse Dimension des ­Sterbens
  1. Das mögliche Nein zu einem ewigen Leben
  2. Ein begründetes Ja zu einem ewigen Leben
  3. An eine Hölle glauben?
  4. Vom Himmel träumen?
  5. Verantwortetes Vertrauen
  6. Die endliche Person geht ein in die Unendlichkeit: die ­ewige Glückseligkeit
VIII. Selbstbestimmtes Sterben - ­unchristlich?
  1. Im Tod gehalten von Gott
  2. Nachfolge ist nicht Nachahmung Christi
  3. Kirchliche Doktrin und kirchliche Praxis
  4. Gebet


Postscriptum aus aktuellem Anlass

Produktdetails

Erscheinungsdatum
07. Dezember 2015
Sprache
deutsch
Auflage
Auflage
Seitenanzahl
158
Reihe
Piper Taschenbuch
Autor/Autorin
Hans Küng
Co-Autor/Co-Autorin
Anne Will
Weitere Beteiligte
Anne Will
Verlag/Hersteller
Produktart
kartoniert
Gewicht
157 g
Größe (L/B/H)
187/121/23 mm
ISBN
9783492308250

Portrait

Hans Küng

Hans Küng, geboren 1928 in Sursee/Schweiz, ist Professor Emeritus für Ökumenische Theologie an der Universität Tübingen und Ehrenpräsident der Stiftung Weltethos. Er gilt als einer der universalen Denker unserer Zeit. Sein Werk liegt im Piper Verlag vor. Zuletzt erschienen von ihm »Was bleibt« sowie »Erlebte Menschlichkeit«, der dritte Band seiner Memoiren.

Pressestimmen

»Ein Buch voller Leidenschaft und Reibungsfläche, gerade auch für Christen. « Hersfelder Zeitung

»Ein lesenswertes Buch, das zum Nachdenken zwingt über letzte Entscheidungen, die man treffen sollte, so lange das noch möglich ist. « Anzeiger Luzern (CH)

» Glücklich sterben? ist ein kleines, unaufgeregtes Diskussionsbuch. Und es ist die Erkenntnis eines großen Theologen, dass zur Ehrfurcht vor dem Leben auch ein bewusstes und menschenwürdiges Sterben gehört. « SRF Radio

»Dieses sehr persönliche Buch vom glücklichen Sterben ist von tiefer Ehrfurcht vor dem Leben geleitet. Nicht nur christlich geprägte Menschen werden hier viel Hilfreiches im Blick aufs eigene Sterben erfahren können. « zeitzeichen, November 2014

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