Meinung:
Last Exit Love ist eine wunderschöne Shojo-Manga Reihe, in der es vor allem um die erste große Liebe geht. Der Manga ist sehr schön geschrieben und auch der Zeichenstil hat mir sehr gefallen.
Leider hatte ich ab und an den Eindruck, dass einige der Situationen doch ein wenig zu unrealistisch, bzw. klischeebehaftet waren. Bei einigen Stellen dachte ich mir oft "na das war ja klar. Musste ja so kommen". Trotzdem hat mir das nicht den Spaß am Lesen genommen.
Der Manga beginnt eher ruhig und unspektakulär. Doch ab dem Moment, als Subaru Arata kennenlernt, wars das mit dem entspannten Lesen. So viele Dinge passieren und es fängt nicht nur an romantisch zu werden, sondern auch spannend. Vor allem die Wendungen in den letzten Teilen haben mir oft den Atem geraubt. Kurzzeitlich hatte ich sogar Sorge, dass das Ende nicht so sein würde, wie ich es mir erhofft habe. Oftmals hatte die Story eher etwas von einem Drama mit leichten romantischen Einschlägen. Gerade die Vergangenheit einiger Charaktere machen dies aus.
Für mich gab es auch ab und an mal ein paar emotionale Szenen, in denen auch mal die ein oder andere Träne geflossen ist.
Die Charaktere waren allesamt schön durchdacht. Mir ging zwar Anfangs die fürsorgliche Art von Subarus Brüdern auf die Nerven, aber später klärt es sich zum Glück auf.
Besonders toll fand ich die kurzen Rückblicke in die Kindheit der Protagonisten. Dadurch wurden
viele Beweggründe klar und verständlich.
Besonders mochte ich hier natürlich die Protagonistin Subaru. Sie ist anfänglich doch eher die typische kleine Schwester, auf die man aufpassen und die man beschützen muss. Aber sie entwickelt sich im Laufe der Bände immer weiter und wird meiner Meinung nach erwachsener.
Auch Arata scheint nicht der draufgängerische Junge zu sein, wie es anfangs schien. Ich mochte seine rebellische Art und seine gefühlvolle Seite. Er musste in seinem Leben einiges durchmachen und dadurch hatte ich viel Verständnis für ihn.
Auch Subarus Brüder hatten ihren ganz eigenen Charm. Leider hat man nicht wirklich viel über Toru (der Älteste) erfahren, da meist Wataru (der Mittlere) im Mittelpunkt stand. Lustigerweise hat die Mangaka sich daraus einen kleinen Spaß gemacht und Toru hat sich auf der Rückseite des Mangas auch immer ein wenig aufgeregt, dass er nie mit auf dem Cover ist.
Fazit
Wieder ein sehr schöner Shojo Manga, der mir unglaublich gut gefallen hat. Ich habe ihn
verschlungen und war geradezu traurig, dass er vorbei war.