CoverDieses hübsche Cover war der erste Grund aus dem ich dieses Buch überhaupt in die Hand genommen habe. Ich liebe den sanften grün-gelben Farbverlauf in Kombination mit den beiden illustrierten Protagonisten. Meine MeinungDieses Buch habe ich zufällig im Schaufenster meiner hiesigen Thalia-Filiale entdeckt und nach einem Blick auf den Klapptext, dachte ich mir, dass ich dieser Geschichte mal eine Chance geben werde. Bisher kannte ich die Autorin noch gar nicht und bin derzeit noch ein wenig unentschlossen, ob ich die Reihe weiter im Blick behalte. Weibliche Protagonistin ist die angehende Sportpsychologin Summer Preston, mit welcher ich leider bis zum Schluss nicht hundertprozentig warm geworden bin. Es gab viele Momente wo ich ihr Verhalten zu energisch und gerade in Aidens Richtung als zu überheblich wahrgenommen habe. Außerdem hatte ich oft den Eindruck, dass Summer noch nicht begriffen hat, dass weder sie selbst noch ihre ach so wichtige Projektarbeit der Mittelpunkt jedes anderen ist. Ich fand es schade, dass Aiden so bemüht war ihr Vertrauen zu gewinnen, wenn im Gegenzug von ihr so vergleichsweise wenig kam. Dazu kommt, dass Summers Verhalten hin und wieder einen toxischen Zug aufweist. Als Beispiel, sie sieht wie Aiden mit einem anderen Mädchen Zeit verbringt und küsst prompt vor Aidens Augen einen anderen. Aiden mochte ich dagegen umso lieber. Seine selbstbewusste, energiegeladene und sympathische Art machten es mir leicht seinen Charakter zu mögen. Ich hätte mir gewünscht, dass wir sein Trauma bzw. seinen Verlust etwas näher beleuchten und nicht nur Summers Familiendrama so viel Raum bekommt. Gerade die Freundschaft zu seinen Teamkollegen sowie seine Liebe zum Eishockey und später zu Summer geben ihm als Protagonisten eine schöne Tiefe. Neben Summer bin ich leider auch mit dem Schreibstil bis zum Ende nicht richtig warm geworden. Viele Dinge fand ich schlecht erklärt, als Beispiel, habe ich bis zum Ende nicht verstanden, wofür Aiden bzw. das Eishockeyteam jetzt genau bestraft worden sind, nur das Vandalismus im Spiel war, war deutlich. Und so erging es mir leider mit allerhand anderen Dingen, die entweder so kurz erklärt worden sind, dass sie für mich nicht schlüssig waren oder die so abgehackt beschrieben wurden, dass ich sie nicht verstehen konnte. Auch hatte ich den Eindruck, dass das Buch in vielerlei Hinsicht angenehmer zu lesen gewesen wäre, wenn es den ein oder anderen erklärenden Nebensatz gegeben hätte. Auch das Setting ist einfach unfassbar blass. Ich kann euch nicht mal sagen, wie genau Summers Zimmer aussieht. Denn entweder gab es gar keine Erklärung dazu oder diese war so dürftig, dass ich mich partout an keine Details erinnern kann. Ich glaube nicht, dass ich mir weitere Bücher der Reihe kaufen werde. Das Buch als solches ist keineswegs schlecht, doch je länger ich darüber nachdenke, was mir nicht gefallen hat, desto weniger mag ich es. FazitObwohl diese Geschichte wahnsinnig vielversprechend klang, bin ich letztlich enttäuscht. Mit der weiblichen Protagonistin konnte ich nicht viel anfangen, das Setting ist nicht ausgearbeitet genug und insgesamt reizt mich das Buch nicht um andere Bände der Reihe zu lesen. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.