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Mamas letzte Umarmung

Die Emotionen der Tiere und was sie über uns aussagen

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Sind Affen die besseren Menschen? De Waal schildert in seinem Meisterwerk anschaulich, wie Tiere - insbesondere Menschenaffen - empfinden, mitempfinden, leiden, sich freuen, sozial sind, trauern, wütend, umgänglich sind. Affen haben ein tiefes Gefühlsleben, das sie aber nicht so artikulieren können wie wir Menschen. Gerade beim Abschied der alten Schimpansin »Mama«, die auf ihre Weise mitteilt, dass sie sterben wird, gehen Beobachtung und Schilderung in ein intensives Mitgefühl über. Im Reich der Tiere entdecken wir die elementaren Grundlagen unseres Körpers und unserer Emotionen. Hier zeigt sich, wie großartig und tiefgründig Tiere sind und was wir von ihnen lernen sollten. Das persönlichste und bewegendste Buch von Frans de Waal.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
15. August 2020
Sprache
deutsch
Auflage
3. Druckaufl. 2021
Seitenanzahl
432
Autor/Autorin
Frans de Waal
Übersetzung
Cathrine Hornung
Verlag/Hersteller
Produktart
gebunden
Abbildungen
zahlreiche Abbildungen, farbiger Tafelteil
Gewicht
627 g
Größe (L/B/H)
221/141/38 mm
Sonstiges
gebunden mit Schutzumschlag, Tafelteil, mit zahlreichen Abbildungen
ISBN
9783608964646

Portrait

Frans de Waal

Frans de Waal, geboren 1948, war Biologe und Primatenforscher, Professor für Psychobiologie an der Emory University und Direktor des Yerkes National Primate Research Center in Atlanta. De Waal wurde durch zahlreiche populärwissenschaftliche Buchveröffentlichungen bekannt und wurde vom »Time Magazine« in die Liste der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten aufgenommen. Er verstarb am 14. März 2024 im Alter von 75 Jahren.



Pressestimmen

»Ein wunderbar zu lesendes Buch, das uns auch viel über unser irrationales Verhalten und unsere Emotionen lehrt. «Peter Iwaniewicz, Falter 43/20 Peter Iwaniewicz, FALTER

»[ ] Mitreißender als jeder Biologieunterricht. «Joelle Altmann, Zeit Wissen, März/April 2021 Joelle Altmann, Zeit Wissen

»Ein wirklich augenöffnendes, erstaunliches Buch. «P. M. Wissen, Oktober 2020 P. M. Magazin

»Frans de Waal blickt tief in das emotionale Innenleben der Tiere. Im Plauderton reiht er viele selbst erlebte Geschichten hintereinander, garniert mit neuesten Forschungsergebnissen. Mehr noch als frühere Bücher des Autors überzeugt Mamas letzte Umarmung durch seine Empathie. «Michael Lange, Deutschlandfunk Kultur, 26. August 2020 Michael Lange, Deutschlandfunk Kultur

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LovelyBooks-BewertungVon wortknaeuel am 16.01.2022
Der Autor Frans de Waal ist Primatologe und Verhaltensforscher mit Schwerpunkt Schimpansen und Bonobos. In seinem Buch "Mamas letzte Umarmung" nimmt er sich eines Themas an, das in der Forschung bisher eher vernachlässigt wurde und für das Wissenschaftler belächelt werden: die Emotionen. Ein Grund dafür ist die Abwertung von Emotionen und Gefühlen als etwas primitives, während die rationale Vernunft als erstrebenswerter Gegenpart angesehen wird. Vor allem auch als etwas, was Menschen über Tiere erhebt und unter den Menschen Männer über Frauen, was also immer wieder dazu verwendet wird, hierarchische Ordnungen zu rechtfertigen. Doch Emotionen sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Verstandes."Wir neigen dazu, die Emotionen zu unterschätzen, die unser Leben und unsere Institutionen organisieren; dabei bilden sie den Kern dessen, was wir tun und was wir sind."Wie wir leben, wonach wir streben, wie wir mit anderen umgehen - all die kleinen und großen Entscheidungen und Handlungen in unserem Leben - werden von unseren Emotionen und Gefühlen stärker beeinflusst, als uns bewusst ist oder wir uns eingestehen wollen. Und das gilt für absolut jeden. Höchste Zeit also, sich dieses Themas auch aus Sicht der Verhaltensforschung anzunehmen.Bis vor kurzem war es noch üblich anzunehmen, dass Tiere kein Bewusstsein haben, und dass sie robotergleich von Instinkten gesteuert (re)agieren. Somit wurde ihnen auch eine Gefühlswelt abgesprochen, die ähnlich komplex ist wie die unsere. Anhand vieler Beispiele aus der Verhaltensforschung an verschiedenen Spezies belegt Frans de Waal, dass auch Tiere Emotionen haben, die sich sogar gleich äußern wie bei uns Menschen - warum sollten sie also auch nicht die gleiche Palette und Tiefe an Gefühlen haben wie wir? Und was können wir aus den Emotionen und Gefühlen auf den Verstand bei Tieren schließen? Mit Beispielen aus der Verhaltensforschung an Tieren, aber auch aus sozialen Experimenten an Menschen, macht der Autor deutlich, wie sehr der Verstand biologisch begründet und mit Emotionen und Gefühlen verknüpft ist. Körper und Geist lassen sich nicht trennen."Emotionen können gut, schlecht und hässlich sein, bei Tieren ebenso wie bei uns Menschen."Die letztendliche Konsequenz aus der Erkenntnis, dass Tiere Emotionen, Gefühle und Verstand haben, deutet Frans de Waal eher an und überlässt somit dem Leser, weiter darüber nachzudenken. Empfinden Nutztiere ihre Haltung als grausam? Leiden Fische an der Angel? Was lehrt uns das Gerechtigkeitsempfinden von Kapuziner-Äffchen über uns selbst? Das Buch gibt jede Menge Gedankenanstöße ohne allzu penetrant moralisierend zu wirken. Ich empfehle es Lesern, die sich die Frage nach dem Innenleben von Tieren vielleicht schon gestellt haben und keine Angst vor unangenehmen Wahrheiten haben. Hier werden sie fundierte Antworten finden. Das Buch ist sehr anschaulich geschrieben, mit vielen Beispielen und leicht verständlichen Schlussfolgerungen. Ich mag die empathische Sichtweise auf die Tiere, die für den Autor nicht nur Forschungsobjekte sind, sondern Individuen, Persönlichkeiten, wundervolle Geschöpfe der Natur, so wie wir. Allen voran Mama, die Titelgeberin für dieses Buch. Es ist herzerwärmend, wie Frans de Waal das Zusammentreffen der im Sterben liegenden Zoo-Schimpansin namens Mama und eines menschlichen Kollegen, der vor längerer Zeit mit ihr zusammengearbeitet hatte, erzählt. Er lässt keinen Zweifel, dass der Gesichtsausdruck und die Geste der Umarmung, eindeutig auf Wiedererkennen und tief empfundene freundschaftliche Gefühle der alten Schimpansin zurück zu führen sind. Frans de Waals großes Talent ist es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Tieren und Menschen zu erkennen und so zu erläutern, dass sie die Augen öffnen für unsere eigene Spezies und uns selbst. Es liegt an uns, mit unserem ach so hohen Maß an Vernunft sinnvolle Konsequenzen daraus zu ziehen.
Von Anonym am 08.05.2021

Für mehr Verständigung

"Mamas letzte Umarmung- Die Emotionen der Tiere und was sie über uns aussagen" von Frans de Waal mit der ISBN 9783608964646. Der Autor gilt als der weltweit führende Forscher auf diesem Gebiet Verhaltensforschung bei Tieren. Sind Affen die besseren Menschen? De Waal schildert anschaulich, wie Tiere - insbesondere Menschenaffen - empfinden, mitempfinden, leiden, sich freuen, sozial sind, trauern, wütend, umgänglich sind. Somit ein Muss für alle die gerne Tierdokus im Fernsehen sehen. Denn man lernt nicht nur etwas über Tiere, sondern auch erstaunliches über die eigene Rasse. "Als Menschen sich noch die Hand geben durften, rochen sie danach an der Hand, vor allem, wenn sie Kontakt zu einer Person gleichen Geschlechts hatten. Instinktiv halten wir unsere Hand nahe ans Gesicht, um die chemische Duftmarke wahrzunehmen, die Aufschluss über die Verfassung des anderen gibt", schreibt der Primatenforscher. Und wieder sind wir ein Stück schlauer, denn auf jeder Seite gibt es etwas zum staunen. Zum anderen staunt man als Leser über die Beobachtungsgabe des Forschers. Somit ein sehr spannender Buchtitel.