Es ist schon viele Jahre her, dass ichThe Siren von Kiera Cass gelesen habe. Es ist aber eines der Bücher, welches mir verdammt gut in Erinnerung geblieben ist.Ich hatte keine allzu große Erwartung an das Buch, wurde jedoch sehr positiv überrascht. Es war einfach fantastisch. Der Klappentext lässt es wie eine typische, kitschige Liebesgeschichte klingen (ja, es war schon recht kitschig), aber es ist einfach so viel mehr als das. Der Klappentext wird diesem Buch wirklich nicht gerecht.Zunächst einmal hat mir einfach gefallen, wie originell die Geschichte des Ozeans und seiner Sirenen war. Es gab mehr als nur eine Szene in diesem Buch, die mich zu Tränen gerührt hat, weil sie so traurig und tragisch, aber gleichzeitig auch so schön war.Auch wenn die Liebesgeschichte zwischen Kahlen, einer Sirene, und Akinli, einem ganz normalen Jungen, vielleicht der Auslöser für die gesamte Handlung ist, heißt das nicht, dass sich alles nur um die beiden dreht. Ganz im Gegenteil: Ein großer Teil der Handlung konzentriert sich auf Kahlen selbst und ihre Sirenen-Schwestern. Mir hat gefallen, dass keine der anderen Sirenen außen vor gelassen wurde; jede von ihnen hatte ihre eigene Geschichte, die erzählt wurde.Ein weiterer wichtiger Faktor war natürlich der Ozean selbst, der sowohl als liebevolle Mutter als auch als Bösewicht gegenüber der Sirenen auftrat. Das ist ein so interessantes und vielschichtiges Konzept, dass ich trotz ihrer Grausamkeit nicht umhin kam, Mitleid gegenüber dem Ozean zu empfinden.Ich war traurig, als das Buch zu Ende war, weil es einfach so gut war. Es hat mich umgehauen.