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Erzgebirge

Vom Müglitztal zum Elstergebirge. 50 Touren mit GPS-Tracks

(2 Bewertungen)15
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14,90 €inkl. Mwst.
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Bunte Bergwiesen im Sommer, schattige Buchen- und Fichtenwälder, wildromantische Flusstäler und Seen, Felsen, Hochmoore in den Kammregionen und viele Beeren und Pilze. Das Erzgebirge und das westliche angrenzende Elstergebirge bieten eine ursprüngliche Landschaft ohne Massentourismus und fast unberührte Natur. Die lang gestreckte Gebirgskette am Südrand Sachsens und Nordrand Böhmens lädt geradezu dazu ein, die Wanderschuhe zu schnüren. Der Rother Wanderführer »Erzgebirge« stellt die 50 schönsten Touren in diesem deutsch-tschechischen Mittelgebirge vor. Von deutscher Seite aus steigt das Gebirge nach Süden sanft auf und fällt auf der tschechischen Seite schroff ab. Liebhaber steiler Wege kommen daher bei den Wanderungen von böhmischer Seite her voll auf ihre Kosten, während die Aufstiege von deutscher Seite deutlich sanfter ausfallen. Die abwechslungsreichen Touren sprechen sowohl Tages- als auch Halbtageswanderer an. Für Familien mit Kindern gibt es gemütliche Spaziergänge mit Spielmöglichkeiten. Nahezu alle Touren sind Rundwanderungen, die sich sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen lassen. Erzgebirgische Traditionen wie die Schnitzkunst und der Bergbau sorgen in zahlreichen Museen, Schlössern und Burgen auch nach der Wanderung für Unterhaltung. Das Erzgebirge ist preiswert und nah, die regionale Küche deftig und gut. Auch im Hochsommer ist es im Erzgebirge nicht zu heiß zum Wandern! Exakte Wegbeschreibungen, detaillierte Kartenausschnitte mit eingezeichnetem Routenverlauf, aussagekräftige Höhenprofile und GPS-Tracks zum Download erleichtern die Planung und Durchführung der Touren.
Jetzt reinlesen: Inhaltsverzeichnis(pdf)

Warnhinweise

Dieser Hinweis kann lt. Artikel 9 Absatz 7 Satz 2 der GPSR entfallen, da das Produkt auch ohne Anweisungen und Sicherheitsinformationen sicher und wie vom Hersteller vorgesehen verwendet werden kann.

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Produktdetails

Erscheinungsdatum
06. Oktober 2021
Sprache
deutsch
Auflage
4., aktualiserte Auflage 2022
Seitenanzahl
198
Reihe
Rother Wanderführer
Autor/Autorin
Britta Schulze-Thulin
Verlag/Hersteller
Produktart
kartoniert
Abbildungen
50 Höhenprofile, 50 Wanderkärtchen im Maßstab 1:50.000 und 1:75.000 sowie zwei Übersichtskarten im M
Gewicht
206 g
Größe (L/B/H)
161/113/11 mm
ISBN
9783763345175

Portrait

Britta Schulze-Thulin

Britta Schulze-Thulin, geboren 1966, Urgroßnichte von Oskar Thulin, des ersten hauptamtlichen Direktors der Lutherhalle in Wittenberg, lebt als freiberufliche Schriftstellerin in Halle (Saale) und veröffentlichte neben Wander- und Sprachführern mehrere Reiseführer.

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Von MrsAmy am 02.02.2019

Top Wanderführer, der keine Wünsche offen lässt

Im Rother Bergverlag ist 2018 ein Wanderführer erschienen, der mein ganz besonderes Interesse weckte. Die Autorin Britta Schulze-Thulin nimmt ihren Leser mit auf 50 Touren durch das Erzgebirge - und zwar vom Müglitztal bis zum Elstergebirge. Damit berührt dieser Wanderführer Gebiete in meiner relativ unmittelbaren Umgebung. Auf seine eigene Heimat hat man ja mitunter einen etwas spröden Blick. Überall in der Welt locken wunderbare Natur und Abenteuer, Träume lassen sich meist nur in der Ferne realisieren, denn hier - direkt vor unserer Haustür - haben wir den Blick für Wunder längst verlernt. 50 Touren - das ist schon eine stattliche Anzahl. Das Inhaltsverzeichnis verrät, dass Schulze-Thulin, die Region in nochmals vier Wandergebiete untergliedert hat: Naturraum Osterzgebirge mit Böhmen, Naturraum Mittleres Erzgebirge mit Böhmen, Naturraum Westerzgebirge mit südlichem Vogtland und Böhmen sowie Elstergebirge mit südlichem Vogtland und Böhmen. Die Touren bewegen sich überwiegend im mittleren (roten) Schwierigkeitsbereich, allein 13 sind leicht und vier schwer. Die Gehzeit liegt meist zwischen 3,5 bis 4,5 Stunden, wobei es natürlich auch Ausreißer nach unten (2,5 Stunden) und nach oben (7 Stunden) gibt. Es folgt, wie bei Rother gewohnt, der Allgemeine Teil, den ich - das gleich vorweg - sehr informativ und wissensreich fand. Das mag auch daran liegen, dass ich mich der hier vorgestellten Region sehr verbunden fühle und neugierig war, was es alles zu erfahren gibt; da es einem selbst oft an Hintergrundwissen mangelt. Die Autorin vermittelt auf angenehme Art und Weise Interessantes zu Landschaft und Gliederung und geht sodann auf die naturräumlichen Besonderheiten (Berge, Bergwiesen, Felsen, Flüsse, Moore, Seen und Talsperren) nochmals gesondert ein. Weitere Themen sind Geologie und Bergbau, Klima und Jahreszeit, Vegetation und Tierwelt, der Naturpark Erzgebirge/Vogtland sowie Land und Leute. Man erkennt, dass die Natur, Land und Leute eine gemeinsame Geschichte und sich gegenseitig über einen sehr langen Zeitraum geprägt haben. Das ist eigentlich logisch, nur hat man oft nicht den Blick für diese Zusammenhänge. Besonders gelungen finde ich, dass die Autorin stets die dargebotenen Infos mit ihren Touren verknüpft. Will man also bspw. eines der zahlreichen Moore erleben, so muss man nur den kleinen Absatz lesen und hat sogleich - ohne langes Suchen - sechs Touren zur Auswahl. Die obligatorischen Infos zu Markierung, Ausrüstung, Wandersaison, Gefahren, Karte, Kompass, GPS, Netzabdeckung und Anfahrt sind absolut zweckdienlich und weder zu lang, noch zu kurz. Zu meiner Freude gibt es auch einen Infokasten mit Top-Touren im Erz- und Elstergebirge. Schön finde ich, dass die dortigen acht Touren sich auf das gesamte Wandergebiet verteilen, eine gar ins benachbarte Böhmen führt und vor allem, dass sich die Längen zumeist im angenehmen Bereich von drei bis vier Stunden bewegen. Zum Abschluss des Allgemeinen Teils finden sich noch weitere Informationen und Adressen zu folgenden Themen: Verkehr (Anreise und Öffentliche Verkehrsmittel), Über die Grenze, Unterkunft, Ausgewählte Informationsstellen zum Wandern, Weitwanderwege, die dieser Wanderführer berührt, Sport und Erholung, Städte und Orte, Burgen und Schlösser sowie natürlich Museen und Besucherbergwerke. Dann taucht man auch schon mitten in die Wandertouren im Erzgebirge ein. Die Bandbreite die Schulze-Thulin dabei abgedeckt ist immens und lässt m.E. absolut keine Wünsche offen. Aussichtsreiche Touren, etwa auf den Auersberg, wechseln sich mit Wanderungen entlang des Wassers ab und wiederum andere locken zu Kulturdenkmälern. Der Wanderer kann so ganz nach Gusto entscheiden. Die zahlreichen, sehr gut ausgewählten Fotografien vermitteln dabei jeweils einen Eindruck von der Charakteristik der gewählten Tour. Der Aufbau der Wanderseiten ist gewohnt Rother, also zuerst ein einleitender Text, für den sich die Autorin relativ viel Platz genommen hat, allerdings ist dieser für mich auch des Öfteren entscheidend bei der Tourenauswahl. Er gibt einen Überblick über das auf der Wanderung zu erwartende, hebt Besonderheiten vor und macht die Begeisterung von Schulze-Thulin für ihr vorgestelltes Wandergebiet absolut spürbar. Hat man kurz nicht aufgepasst, ist man selbst schon dabei, die Wanderstiefel zu schnüren, um das, was ja eigentlich direkt vor der Haustür liegt, endlich zu entdecken. Die kleinen Wanderkärtchen im Maßstab 1:50.000 bzw. 1:75.000 sind wohl absolut ausreichend, um sich zu orientieren, zumal im Erzgebirge eine sehr gute, manchmal zu überbordende Beschilderung vorzufinden ist. Die Kurzinfos enthalten die Punkte Ausgangspunkt, Höhenunterschied, Anforderungen (hier auch Verweis auf mögliche Abkürzungen), Einkehr (leider ohne Angabe von Kontaktdaten, allerdings in Zeiten von Google und Co. auch nicht mehr unbedingt nötig), Tipp und Karte. Die Tourenbeschreibungen erfüllen wohl ganz und gar ihren Zweck, erschienen mir aber mitunter etwas rastlos, dies ist allerdings nur ein ganz persönlicher Eindruck. Wichtige Wegpunkte sind wie gewohnt Fett markiert, mit Nummern versehen und finden sich einerseits im Höhen-Zeitdiagramm (mit mehrmaligem Verweis auf Höhenwerte), wie auch in den kleinen Wanderkärtchen wieder. Fazit: Britta Schulze-Thulin hat mit Erzgebirge. Vom Müglitztal zum Elstergebirge einen Wanderführer vorgelegt, der nicht nur Besuchern der Region absolut ans Herz zu legen ist, sondern vor allem auch Einheimischen. Denn er bietet die Möglichkeit, die eigene Heimat wandernd zu erfahren und gibt damit einen ganz anderen Blick auf diejenige Umgebung, Natur- und Kulturlandschaft frei, die uns allzu oft als selbstverständlich erscheint.