Meinung:
A Curse so Divine von Emily Bähr ist ein Romantasy-Roman, der mich nicht mehr losgelassen hat. Ich glaube, ich habe noch nie ein Fantasy-Buch so schnell durchgelesen wie dieses. Doch worum geht es eigentlich?
Ligeia lebt in einer Welt, die durch einen Fluch in ewiger Nacht gefangen ist. Die ständige Dunkelheit hat das Leben der Menschen massiv verändert. Ligeia widmet ihr Leben dem Ziel, die Ursache dieses Fluches zu finden und ihn aufzuheben. Sie möchte die Welt wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzen, bevor die Finsternis herrschte. Bei einer Expedition erweckt sie unerwartet den Gott Apsinthion. Dies eröffnet ihr die Chance, den Fluch gemeinsam mit ihm zu brechen. Apsinthion besitzt jedoch nicht mehr die nötige Macht, um Wünsche zu erfüllen. Sie gehen einen Deal ein: Er erfüllt ihr ihren Wunsch, wenn sie ihm im Gegenzug verhilft, seine Kräfte zurückzuerlangen. Dafür müssen die beiden in Ligeias alte Heimat an eine Akademie reisen. Allerdings stellen sie schnell fest, dass Ligeias Heimat und die Universität sich verändert haben. Die Veränderungen erschweren ihre Mission erheblich. Wird es für die beiden eine Möglichkeit geben, den Fluch zu brechen, oder scheitern sie an dem Versuch?
Ich bin immer noch ziemlich sprachlos von allem, was in diesem Buch passiert ist. Mir hat der Fake-Dating-Trope innerhalb des Buches so sehr gefallen, und ich liebe die Zelda-Vibes, die einem dieses Buch gibt. Emily Bähr hat eine faszinierende Welt erschaffen, die so fesselnd ist, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Ihr Schreibstil ist flüssig und die Beschreibungen sind lebendig.
Mir hat die Story rund um Ligeia und Apsinthion sehr, sehr gut gefallen. Der Spannungsbogen wurde kontinuierlich gehalten, und das Ende war für mich absolut unvorhersehbar.
Fazit:
Der Roman erzählt eine Geschichte voller Geheimnisse und unerwarteter Wendungen. Für mich war dieses Buch ein Jahreshighlight und bekommt somit 5+ Sterne. Ich bin so gespannt wie es in Band 2 weitergeht.