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Der Enthüllungsjournalist Roger Winkler hat sich angeblich das Leben genommen, doch seine Schwester glaubt nicht an einen Selbstmord und bittet den ehemaligen Militärpolizisten Paul David um Hilfe. Was als Routine beginnt, wird schnell zum Kampf um Leben und Tod, denn die beiden kommen einem Verbrechersyndikat auf die Spur, das über Leichen geht. Musste Winkler sterben, weil er zu viel wusste?

Produktdetails

Erscheinungsdatum
18. August 2016
Sprache
deutsch
Seitenanzahl
240
Reihe
Militärpolizist Paul David
Autor/Autorin
Andreas J. Schulte
Verlag/Hersteller
Produktart
kartoniert
Gewicht
298 g
Größe (L/B/H)
206/136/27 mm
Sonstiges
GEKL
ISBN
9783954519521

Portrait

Andreas J. Schulte

Als der Journalist Roger Winkler betrunken gegen einen Baum rast, glaubt seine Schwester nicht an einen Selbstmord und bittet den ehemaligen Militärpolizisten Paul David um Hilfe. Was als Routine beginnt, wird schnell zum Kampf um Leben und Tod, denn die beiden kommen einem Verbrechersyndikat auf die Spur, das mit gefälschten Medikamenten Millionen verdient. Musste Winkler sterben, weil er zu viel wusste?

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Von danielamariaursula am 29.08.2016

Fiebrige Spannung!

Paul David, Sohn eines Amerikaners und eines Pöntertalmädels ist als geheimer Ermittler in einer internationalen Militärermittlereinheit so ziemlich der beste auf seinem Gebiet. Dennoch geriet er vor 3 Jahren bei einem Einsatz als Personenschützer in Afghanistan in einen Hinterhalt. Er rettete der Zielperson, einem Journalisten und seinem Fahrer das Leben, verlor durch einen mit Sprengsätzen beladenen LKW jedoch seinen linken Unterarm. Nach der Reha schied er aus dem Militärdienst aus und führt fortan ein ruhiges Leben auf dem gemeinsamen Campingplatz mit Tante Helga im Pöntertal, Andernach/Kell. Roger Winkler ist ebenfalls einer der Besten in seiner Branche als Enthüllungsjournalist. Der zweifache Pulitzerpreisträger, erhält einen mysteriösen Hinweis von einem unbekannten Informanten. Das vereinbarte Treffen überlebt Winkler nicht, aber er hat vor seinem vermeintlichen Selbstmord noch genügend versteckte Hinweise für seine Schwester die Möchte-gern-Enthüllungsjournalistin Susanne Winkler hinterlassen, als das sie wie von ihrem Bruder gewünscht, Kontakt zu Paul David aufnimmt. Gemeinsam versuchen die 2 herauszufinden, an welchem geheimen Auftrag Roger Winkler arbeitete und warum er sterben mußte. Da sie als Laien da keine guten Karten haben, wendet sich Paul David an seine Jugendfreunde, den Andernacher Kommissar Kalle (Karl-Günther) Seelbach und Computernerd Steffen. Eine gnadenlose Jagd beginnt. Vorsicht, der Klappentext spoilert meines Erachtens zu stark! Der Krimi beginnt schon rasant mit dem Hinterhalt in Afghanistan, der zu Paul Davids Ausscheiden aus dem Dienst führte. Danach werden Fäden geknüpft und der Plot gespannt. Es sterben 3 mehr oder weniger prominente Männer an Herzversagen, die aber auf dem ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Dabei ist dieses "Vorgeplänkel" das mit rund 100 Seiten immer hin einen beachtlichen Teil des Buches ausmacht so gut und packend geschrieben, daß es mich nicht störte, daß die eigentliche Jagd gerade erst anlief und man erst noch diverse Schauplätze rund um Andernach, den Köln/Bonner Flughafen, die Eifel und Frankfurt a. M. kennenlernte. Die Geschichte wird in aller Ruhe zusammen gesponnen, ehe sie förmlich explodiert und sich die Ereignisse zu überschlagen scheinen. Das ist dann eher Thriller als gemütliches Eifelflair. Der Meister der Kampfkunst zeigt ebenso was er kann, wie sein alter Schulfreund, der Nerd. Dabei gefallen mir ebenso die Jugendfrotzeleien unter den alten Freunden, wie auch das Zusammenwachsen dieses etwas schrägen Teams. Vor allem der stets etwas besorgte Kommissar Kalle, der gar nicht weiß, wo seine beschauliche Gemütlichkeit denn nun gelandet ist, ließ mich bisweilen grinsen. Als Ortskundige mußte ich aber auch über die Namen schmunzeln. Sie sind einfach typisch für unsere Gegend. Da wird der Name des Metzgers etwas verändert und bekommt den Vornamen des Hausarztes, während ein weiterer hiesiger Hausarzt seinen Nachnamen hergeben muß Gut, daß ist mein persönlicher Spaß, aber es ist ja auch eigentlich nicht als Spaß-Krimi angelegt, sondern wirklich actiongeladene Hochspannung. Kein Cosy-Crime im Stil von Miss Marple, sondern eher für echte Kerle oder Krimileserinnen, die gerne auch mal ins Thriller-Genre wechseln. Das organisierte Verbrechen, daß hier bekämpft wird ist hochaktuell und wird mit gut recherchierten Fakten belegt. Ein wirklich toller, rundum gelungener Krimi, der zwar in meiner Heimat spielt, aber deswegen nicht provinziell ist. Er ist in sich abgeschlossen, aber ich sehe keinen Grund, warum er nicht fortgesetzt werden sollte, ich fänd es sogar wünschenswert! Ich habe den Krimi in kürzester Zeit verschlungen und vergebe vielleicht nicht ganz objektive 5 von 5 Sternen mit klarer Leseempfehlung!