Mit Geochaching habe ich mich bisher noch nie befasst und nach Lektüre dieses Buches weiß ich: das ist ein sehr gefährliches Hobby . Die Geochacher sterben nämlich reihenweise, in der Szene schlägt die Rivalität schnell in Hass um und immer allein im Wald, manchmal sogar nachts, da hätte ich viel zu viel Angst.
Aber ich fand es spannend, darüber zu lesen, habe viel Insiderwissen erhalten und auch der Fall an sich hat mich in den Bann gezogen. Gemeinsam mit Kriminalkommissarin Paula Winter bin ich im idyllischen Auetal auf die Jagd gegangen, nach den Caches und dem Mörder. Verdächtige gab es genug und so sind wir lange Zeit im Dunkeln getappt.
Mein Herz blutete bei der achtjährigen Merle, die so tapfer die Schätze ihres Bruders verteidigte und ich habe mich selbst wieder ein bisschen wie ein Kind gefühlt, mit Verstecken im Wald und auf Bäume klettern.
Auch der Humor kommt bei der Autorin nicht zu kurz und bei dem Versuch von Paulas Kollegen Lennard, ihr ein Kompliment zu machen, musste ich schallend lachen, ich grinse jetzt noch bei der Erinnerung.
Eine sympathische Polizistentruppe, ein skurriler Haufen Verdächtiger, ein ungewöhnliches Hobby, ein spannender Fall und alles garniert mit viel Humor, das sind die Zutaten für einen Krimi nach meinem Geschmack.
Sehr gerne vergebe ich verdiente 5 Sterne und hoffe sehr, dass es noch weitere Fälle zu lösen gibt für die Jahreszeiten-Kommissare.