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Bibliomanie

Farbintensiv und ausdrucksvoll in Szene gesetzt vom Illustrator Burkhard Neie | Kleinformatige Sonderausgabe

(31 Bewertungen)15
80 Lesepunkte
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Der Buchhändler und Antiquar Giacomo lebt zurückgezogen in einer stillen Gasse in Barcelona. Seine Liebe gilt allein den Büchern. Er berauscht sich am Geruch ihres Papiers, dem Einband, der Vergoldung der Lettern und der Druckerschwärze. Sein Traum: der Aufbau einer eigenen Bibliothek. Bei dem Erwerb bibliophiler Schätze steht ihm allerdings sein Rivale Baptisto im Weg, der Buchhändler vom Königsplatz. Allmählich steigert sich Giacomos Leidenschaft zum verbrecherischen Wahn . . .

Produktdetails

Erscheinungsdatum
07. März 2021
Sprache
deutsch
Seitenanzahl
64
Reihe
Insel-Bücherei
Autor/Autorin
Gustave Flaubert
Übersetzung
Erwin Rieger
Illustrationen
Burkhard Neie
Nachwort
Barbara Vinken
Weitere Beteiligte
Barbara Vinken
Verlag/Hersteller
Produktart
gebunden
Gewicht
92 g
Größe (L/B/H)
143/97/10 mm
ISBN
9783458205296

Portrait

Gustave Flaubert


Gustave Flaubert wurde am 12. Dezember 1821 in Rouen als Sohn eines Chirurgen geboren. Bereits im Kindesalter unternahm er erste Schreibversuche. Eine wichtige Inspirationsquelle seiner Kreativität war eine jahrelang unerfüllte Liebe zu einer älteren Frau, Elisa Schlesinger, die er 1836 kennenlernte. Sein Vater drängte ihn 1840 zum Jurastudium, das er 1844 nach einem epileptischen Anfall aber abbrach. Fortan widmete er sein Leben nur noch dem Schreiben. Nach einigen Reisen in den Vorderen Orient, u. a. nach Ägypten, kehrte Flaubert wieder auf den Familiensitz in Croisset nach Rouen zurück, wohin er sich, abgesehen von einem regen Briefwechsel mit seiner Geliebten, der Schriftstellerin Louise Colet, und vereinzelten Reisen nach Paris, in die Isolation zurückzog. Flaubert war ein unverbesserlicher Perfektionist im Umgang mit Sprache und hegte eine jahrelange Zurückhaltung, was eine Veröffentlichung seiner Manuskripte anbelangte.

Madame Bovary

war der erste Roman Flauberts, er erschien 1856. Der Roman zog unmittelbar einen Prozess wegen Sittenlosigkeit nach sich, Flaubert wurde aber 1857 von den Vorwürfen freigesprochen. Flaubert gilt als einer der großen europäischen Romanciers und gehört neben Stendhal und Balzac zu den großen realistischen Erzählern der französischen Literatur. Flaubert starb am 8. Mai 1880.


Burkhard Neie, 1965 in Berlin geboren, studierte Kommunikationsdesign und gründete 1990 die Kreativagentur »xix«, zu deren Kunden u. a. die Staatsoper Unter den Linden und der Friedrichstadtpalast gehören. Seine Illustrationen erscheinen u. a. in der

Frankfurter Allgemeinen Zeitung

. Burkhard Neie lebt in Berlin.

Barbara Vinken ist Professorin für Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaftlerin und Modeexpertin. Flaubert beschäftigt sie seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr.


Pressestimmen

»[ Bibliomanie ] handelt von einem fanatischen Büchersammler, der Analphabet ist. Er kann gar nicht wissen, was er hortet. Wenn das keine signatur unserer Zeit ist! « Jens Jessen, DIE ZEIT

». . . So durchziehen den Text auch nach dem Ende der Gothic-Novel-Blütezeit romantische Schauermotive, die durch das grandiose und kaum genug zu würdigende Illustrationswerk von Burkhard Neie wirkungsvoll verstärkt werden. « Buchkultur

»Burkhard Neie hat Flauberts Text herrlich altmodisch und trotzdem zeitgenössisch illustriert. . . . Das perfekte Büchlein für alle Büchernarrischen. « Münchner Merkur

»Kaum zu glauben, dass Flaubert erst 15 war, als er die feurige, nun fein illustrierte Gruselmär schrieb! « Wolf Ebersberger, nordbayern. de

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LovelyBooks-BewertungVon SigiLovesBooks am 13.01.2025
Ein Klassiker für Buchnerds, hinter dem ich schon lange her war :D Lesenswert!
LovelyBooks-BewertungVon Paperboat am 24.09.2022
In Barcelona lebt ein Buchhändler namens Giacomo. Ein normaler Buchhändler ist er nicht, denn er handelt nicht einfach mit raren Büchern, er ist schlichtweg besessen von ihnen. Nichts stellt seine Bibliomanie so sehr unter Beweis wie das Auftauchen eines wohlhabenden Studenten, der Giacomo seinen wertvollsten Besitz abkaufen will. Der fantatische Buchhändler ist nicht gewillt sich von der seltenen Handschrift zu trennen, die er oft betrachtet, den Buchschnitt bewundert, den Einband streichelt und den ehrwürdigen Geruch einatmet. Doch durch einen Trick gelingt es dem Studenten Giacomo zum Verkauf zu bewegen, denn er stellt ihm das Wissen um den Fundort einer noch größeren Rarität in Aussicht. Giacomo verliert sich immer mehr in der Jagd um das seltenste Buch, um am Ende nicht nur alles zu verlieren, sondern darum zu betteln sein Leben zu verlieren. Da er den größten Schatz nicht haben kann, ist ihm auch sein Leben nichts mehr wert.Seltsames kleines Buch, das laut Anhang die erste Publikation von Gustave Flaubert ist und aus dem Jahre 1837 stammt. Es offenbart sich im Laufe der kurzen Geschichte, dass der Buchhändler Giacomo ein Stümper ist, der keine antiquarischen Qualitäten besitzt, nicht mal des Lesens mächtig ist und die begehrlichen, raren Bücher ausschließlich nach äußeren Kriterien bemisst. Da zieht man unweigerlich Parallelen dazu, wie Frauen häufig auch heute noch bewertet werden. Zum Glück war das nur ein kurzer Ausflug in den Wahnsinn.