Insa Wilke beleuchtet in diesem ersten biografischen Essay über Thomas Brasch die Schnittstelle von Leben und Arbeiten und ermöglicht so einen neuen Blick auf die Bedeutung seines Werkes für unsere Zeit. Auf Grundlage umfangreicher Nachlassmaterialien zeichnet sie einen bisher unbeachteten Schreib- und Denkversuch nach, der von der historischen Zäsur 1989 auf das 21. Jahrhundert ausstrahlt. Wilkes Untersuchung zeigt, wie Brasch die Grenzen zwischen Leben und Arbeiten, Ästhetik, Politik und Biografie aufhebt und so ein wildes Denken über unsere Zeit beginnt. Brasch, der derzeit auch als Filmemacher wiederentdeckt wird, ist eine singuläre Gestalt der deutschen Literatur seiner Zeit. Sein hinterlassenes Werk ist vielschichtig und vielseitig, schlägt neue Wege ein und sprengt den Rahmen
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