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Es ist Nilufars erste Reise nach Iran und in eine ihr unbekannte Familie - die Familie ihres Vaters, der sie verlassen hat, als sie noch ein junges Mädchen war, und zurück in seine Heimat gegangen ist. Dort trifft sie auf neue Gesichter, die alle ihre Wunden und Sehnsüchte haben, und eine Gesellschaft voller Gegensätze. Nilufar lernt ein Leben kennen, das hätte ihres sein können, und einen Vater, der ihr immer dann ausweicht, wenn sie ihm nahekommt. Umgeben vom Chaos der ständig fließenden Hauptstadt Teheran und der wohlmeinenden Gastfreundschaft ihrer Verwandten entblättert Nilufar Schicht um Schicht die Zerrissenheit eines Landes, ihrer Familie und ihrer eigenen Identität.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
30. August 2023
Sprache
deutsch
Seitenanzahl
256
Autor/Autorin
Nilufar Karkhiran Khozani
Verlag/Hersteller
Produktart
gebunden
Gewicht
405 g
Größe (L/B/H)
221/142/30 mm
ISBN
9783896677518

Portrait

Nilufar Karkhiran Khozani

Nilufar Karkhiran Khozani, 1983 in Gießen geboren, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Psychologie und absolvierte anschließend eine Ausbildung als Verhaltenstherapeutin. Sie veröffentlichte in verschiedenen Literaturzeitschriften. 2020 erschien ihr Gedichtband mit gesampelter Lyrik Romance Would Be a Very Fine Bonus Indeed. Sie war Artist in Residence beim PROSANOVA Festival 2020 und übersetzte das Skript Town Bloody Hall für den Film Als Susan Sontag im Publikum saß. »Terafik« ist ihr erster Roman. Sie lebt in Berlin.

Pressestimmen

»Khozani ist ein mitreißendes Porträt der niemals stillstehenden Metropole Teheran gelungen und ein anrührendes Psychogramm einer jungen Frau auf der Suche nach der eigenen Identität. « Berliner Morgenpost

»Der Roman ist so spannend, weil er hilft die Leute in Iran besser zu verstehen. [ ] sehr spannend, sehr berührend. « WDR 5 Scala

»Dieser ungewöhnliche und umsichtige Blick auf zwei Seiten, die sich überhaupt erst in der gegenseitigen Betrachtung enthüllen, macht den Reiz dieses autobiografischen Romans aus. « Galore, Markus Hockenbrinck

»Der autobiografische Roman ist eine Identitätssuche, die mitreißt und gleichzeitig aufwühlt. « ProSieben

»Der eindringliche Roman verhandelt Familie, Zugehörigkeit und kulturelle Identität. « Frizz Magazin

»[Ein] literarisch bemerkenswertes Debüt. « Buchkultur

Bewertungen

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Von coala am 24.09.2024

Berührendes Porträt von Identität und Zugehörigkeit

Terafik von Nilufar Karkhiran Khozani ist ein autobiografisch geprägter Roman, der die komplizierte Vater-Tochter-Beziehung der Protagonistin Nilufar in den Mittelpunkt stellt. Sie, in Deutschland aufgewachsen, besucht zum ersten Mal ihren Vater im Iran, der die Familie früh verlassen hat. Der Roman erzählt von Nilufars Suche nach Identität und Zugehörigkeit in einem Land, das ihr gleichzeitig vertraut und fremd ist. Besonders eindrucksvoll ist die Darstellung der inneren Zerrissenheit der Figuren: Nilufar kämpft mit dem Gefühl, in Deutschland nicht wirklich anerkannt zu sein, während ihr Vater im Iran seine eigenen Kompromisse eingegangen ist. Khozani zeigt die Herausforderungen beider Figuren, sich trotz ihrer Unterschiede näherzukommen. Der Roman bietet tiefgehende Einblicke in die iranische Gesellschaft und Familienstrukturen, bleibt jedoch auf persönlicher Ebene und vermeidet allzu politische Aussagen. Trotz einiger Längen und einer teils überladenen Figurenvielfalt gelingt es dem Buch, mit emotionaler Tiefe zu überzeugen. Leser, die sich für Migration, Identität und familiäre Bindungen interessieren, werden hier fündig.
Von Oma57 am 08.09.2024

Sehr berührendes Buch!

Ich bin immer noch total bewegt von diesem Buch. Die Geschichte handelt von Nilufar , die sich auf eine erste Reise in den Iran macht auf der Suche nach ihrem Vater und dessen Familie. Nilufar ist Tochter einer deutschen Mutter und einem aus dem Iran stammenden Vaters, der Ender der 80er Jahre vor dem Regime dort geflohen und zum Studium nach Deutschland gekommen ist. Als Nilufar ein junges Mädchen war, verließ ihr Vater Deutschland, um wieder in den Iran zurück zu gehen. Es ist total interessant zu lesen, wie Nilufar in diesen beiden doch so verschieden Kulturen zurechtkommt. Der Alltag im Iran mit seinen Konflikten aber auch seiner Faszination ist spannend zu lesen. Die Familie ihres Vaters ist sehr gastfreundlich , während ihr Vater ihr gegenüber sehr unnahbar ist und das stellt Nilufar vor große Fragen und Herausforderungen. Ich fand die Geschichte sehr interessant, denn ich kenne einige Menschen, die aus dem Iran sind und konnte doch einiges über ihre Kultur lernen, um sie vielleicht etwas besser zu verstehen.