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Im Wind der Freiheit

Roman | Der neue Roman der SPIEGEL-Bestsellerautorin

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1848: Die Menschen im Deutschen Bund erheben sich gegen die Macht der Fürsten und der Zensur. Während Deutschland die Morgendämmerung der Demokratie erlebt, finden in den Wirren der Zeit zwei ungleiche Frauen zueinander: Die arbeits- und mittellose Susanne, die sich auf einen gefährlichen Auftrag eingelassen hat - und die mutige Schriftstellerin und unbeirrbare Demokratin Louise Otto. Seite an Seite kämpfen sie für Freiheit und Selbstbestimmung in einer Revolution, die trotz ihres Scheiterns das Land für immer verändern wird.

Ein großer, ergreifender Roman, der mitreißend und unvergesslich erstmals davon erzählt, wie eines unserer wertvollsten Güter - die Demokratie - maßgeblich von Frauen erkämpft wurde.

Inhaltsverzeichnis

Cover
Titelseite
Widmung
Prolog
Erster Teil
1
2
3
4
5
Zweiter Teil
6
7
8
9
10
11
12
13
14
Dritter Teil
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
Epilog
Kleine Quellenauswahl für Neugierige
Über Tanja Kinkel
Impressum

Produktdetails

Erscheinungsdatum
06. März 2025
Sprache
deutsch
Seitenanzahl
480
Autor/Autorin
Tanja Kinkel
Verlag/Hersteller
Produktart
gebunden
Gewicht
572 g
Größe (L/B/H)
214/145/42 mm
ISBN
9783455019261

Portrait

Tanja Kinkel

Tanja Kinkel, geboren 1969 in Bamberg, studierte Germanistik, Theater- und Kommunikationswissenschaft und erhielt diverse Literaturpreise und Stipendien. Sie ist u. a. Mitglied im Deutschen PEN, Präsidentin der Internationalen Feuchtwanger Gesellschaft L. A. und wurde mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. Tanja Kinkel ist eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen.

Pressestimmen

»Die Autorin ist dafür bekannt, großen Wert auf verbürgte Fakten zu legen, sie dann in einer Weise aufzuarbeiten, dass ihre Erzählung ein großes Publikum überzeugt. « Cornelia Geissler, Berliner Zeitung

»Jedes ihrer Bücher ist eine neue Reise in eine andere Epoche. « Andrea Pauly, Fränkischer Tag Bamberg

»Man lernt viel bei ihren Büchern. « Alf Haubitz, Hr2 Kultur »Am Nachmittag«

»Kinder, Jugendliche und Erwachsene macht sie damit glücklich. « Gregor Papsch, SWR Kultur »Treffpunkt Musik«

»Das macht in Summe richtig, richtig Spaß zu lesen. « Blog: reisswolfblog

»Es ist unglaublich schwer mit dem Lesen aufzuhören, sobald man damit begonnen hat. « Instagram @janinakleinschrot

Bewertungen

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Übersicht
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Zur Empfehlungsrangliste
Von Andrea Witte am 27.03.2025

Nach historischen Begebenheiten

Der Roman schildert das Leben der Menschen zur Zeit der deutschen Revolution 1848.Eine Zeit in der die Demokratie hauptsächlich von Männern hart erkämpft wurde.Aber auch einige Frauen wollten das Zepter nicht alleine den Männern überlassen und mischten kräftig mit!Die Protagonistinnen Susanne und die Schriftstellerin Louise Otto,zwei Frauen wie sie unterschiedlich nicht sein können lernen sich durch Zufall kennen,und verfolgen ein gemeinsames Ziel,sie kämpfen für die Demokratie und die Gleichstellung der Frau. Der Schreibstil ist manchmal etwas verwirrend,da sich viele Personen im Verlauf der Geschichte dazu gesellen und in vielen Sätzen Ihr politisches Gedankengut dem Leser unterbreiten.Das war für mich an manchen Stellen einfach zu langatmig. Intersssant fand ich die Vielzahl der historischen Figuren,die in dem Buch auftauchten.Auch das Cover hat mir gut gefallen,es passt perfekt zur Geschichte. Mein Fazit: Ein lehrreiches Geschichtsbuch .Für mich etwas zu sachlich,wäre da nicht die Geschichte um Susanne und die anderen Damen gewesen!
Von MelB2508 am 27.03.2025

Starke Frauen in einer unruhigen Zeit

Im Wind der Freiheit spielt vor allem in den Jahren 1848/1849 in Deutschland zur Zeit der deutschen Revolution. Susanne Grabasch, eine junge, mittellose Fabrikarbeiterin aus Sachsen lernt durch Zufall die Schriftstellerin Louise Otto kennen. In den Wirren der Unruhen im Land, aber auch durch Susannes persönliches Schicksal kämpfen sich die beiden ungleichen Frauen durch ein Land, das im Aufruhr ist. Tanja Kinkel schafft es wie gewohnt, Geschichte begreifbar zu machen durch die Personen des Romans und ihre Handlungen. Wir treffen auf viele echte Personen aus der Zeit wie Robert Blum, Heinrich von Gagern, das Ehepaar Amalie und Gustav Struve und Clotilde Koch-Gontard. Durch Susannes Schicksal, die schon als junges Mädchen der ganzen Härte ausgesetzt war, die Frauen und Mädchen aus mittellosen Verhältnissen betroffen haben, wird eindringlich und anschaulich beschrieben, wie das Leben damals sein konnte, wenn man nicht als Bürgerfrau geboren wurde. Als Gegenpart lesen wir von der in guten Verhältnissen geborenen und begünstigten Louise Otto, die sich dem vorgezeichneten Leben als Ehefrau und Mutter nach dem Tod der Eltern verweigert, sich nicht von ihrem Schwager bevormunden lässt, sondern Schriftstellerin wird. Sie kämpft wie auch ihre Freundin Amalie Struve für die Gleichberechtigung und Bildungsmöglichkeiten von Frauen und ist eine Verfechterin der 1848er Bewegung in Deutschland. Hier waren die Szenen aus der Paulskirche im März 1848 wirklich fesselnd beschrieben - und ja, empörend, dass keine Frau zugelassen wurde! Susanne dagegen kämpft schon ihr Leben lang dafür, dass sie nicht hungern muss, Bildung oder gar das Wahlrecht sind keine Träume, die sie hat - sie erfährt in ihrem Leben Missbrauch, Ungerechtigkeit und Verrat und muss selbst niedrigste Tätigkeiten annehmen, um überhaupt leben und essen zu können. Dieser Unterschied zwischen der echten Figur Louise Otto und der erfundenen, aber exemplarisch für viele Frauen der Zeit stehenden Susanne Grabasch hat für mich einen großen Reiz des Buches ausgemacht. Als Frau der heutigen Zeit bewundere ich durchaus die Vorreiterinnen und Kämpferinnen für Gleichberechtigung, sehe aber auch, dass das eine Sache war, die man sich leisten können musste. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, wie alle Romane von Tanja Kinkel. Am Ende hatte es leichte Längen für mich, weil die vielen Unruhen und politischen Themen dieser Zeit dann doch nicht sooo fesselnd waren auf die Länge des Buches hin. Aber - auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung für lebendige Geschichte und starke Frauenfiguren, die mich sehr gut unterhalten haben.