Bücher versandkostenfrei*100 Tage RückgaberechtAbholung in der Wunschfiliale
Ihr Ostergeschenk: 15% Rabatt auf viele Sortimente11 mit dem Code OSTERN15
Jetzt einlösen
mehr erfahren
product
cover

Neongrau

Game over im Neurosubstrat

(12 Bewertungen)15
170 Lesepunkte
Buch (kartoniert)
16,95 €inkl. Mwst.
Zustellung: Mo, 07.04. - Mi, 09.04.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
Empfehlen
  • Near-Future-SciFi trifft Entwicklungsroman
  • LGBTQIA+
  • über VR-Gaming im ganz großen Stil, KIs, Freundschaft und die Suche nach sich selbst

Hamburg im Jahr 2112: Die Stadt wird immer wieder von Starkregen geflutet, im Binnendelta hat sich ein Slum aus schwimmenden Containern gebildet und über allem thront das gigantische Stadion. Zum »Turnier der Legenden« reisen Fans aus der ganzen Welt an, um die berühmten Glam-Gamer spielen zu sehen. Auch Go [Stuntboi] Kazumi begeistert sich für das VR-Gaming, fährt jedoch noch lieber Stunts auf dem Retro-Skateboard.

Ein Sturz scheint das Aus für Gos Karriere zu bedeuten, doch dann wird Go ein Job im Stadion angeboten - bei den Rahmani-Geschwistern, den berühmtesten Gamern Deutschlands! Von da an überschlagen sich die Ereignisse und Gos Welt wird komplett auf den Kopf gestellt: ein Bombenanschlag, illegale Flasharenen, Tech-Aktivisten, Cyberdrogen, künstliche Intelligenzen - und dann ist da auch noch dieses Mädchen . . .

Jetzt reinlesen: Inhaltsverzeichnis(pdf)

Produktdetails

Erscheinungsdatum
08. Dezember 2022
Sprache
deutsch
Seitenanzahl
520
Autor/Autorin
Aiki Mira
Verlag/Hersteller
Produktart
kartoniert
Gewicht
534 g
Größe (L/B/H)
136/206/38 mm
Sonstiges
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur
ISBN
9783949345289

Portrait

Aiki Mira

Aiki Mira studierte Medienkommunikation in Stirling, London sowie Bremen und forschte zu Jugendkultur und Gaming. Heute lebt Aiki in der Science-Fiction und in Hamburg. Als Autorx erforscht Aiki die Grenzen unserer Beziehungen und der menschlichen Identität und schreibt, denkt und diskutiert gern queere Themen. Neben Romanen veröffentlicht Aiki Essays und Kurzgeschichten u. a. auf Tor Online, in Exodus, Phantastisch!, Queer*Welten, im Future Fiction Magazine und im c t Magazin für Computertechnik.

Drei Kurzgeschichten von Aiki standen 2022 auf der Shortlist für den Kurd-Laßwitz-Preis 2022 und für den Deutschen Science-Fiction-Preis. Mit der Story »Utopie27« gewann Aiki beide Preise. Zusammen mit Uli Bendick und Mario Franke hat Aiki Mira die Anthologie »Am Anfang war das Bild« herausgegeben, die ebenfalls für den Kurd-Laßwitz-Preis 2022 nominiert wurde und Platz 2 erreichte. Im Juni 2022 erschien Aikis Debütroman »Titans Kinder: Eine Space-Utopie«.

Bewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
15
11 Bewertungen von LovelyBooks
Übersicht
5 Sterne
3
4 Sterne
6
3 Sterne
1
2 Sterne
1
1 Stern
1

Zur Empfehlungsrangliste
LovelyBooks-BewertungVon carolin_schreibt am 11.10.2024
Worum geht es?Die Geschichte spielt im Jahr 2112 in Hamburg, das wegen des Klimawandels von Fluten und Starkregen heimgesucht wird. Die beiden Jugendlichen Go und Elll verlieben sich und werden in düstere Machenschaften hineingezogen rund um ein Gaming-Turnier. Denn zu dieser Zeit ist VR-Gaming eine riesige Industrie, ähnlich wie heute Fußball. Einerseits droht ein Terroranschlag auf dem Turnier, andererseits will der Konzern, der das Gaming kontrolliert, die menschlichen Spieler durch KI ersetzen, und dann gibt es auch noch eine Hackergruppe, die etwas im Schilde führt. Bedrohlich sind auch die Headsets, die jeder Mensch trägt, und die Gedanken aufzeichnen.Was ich gut fand:"Neongrau" ist ein multiperspektivisch erzählter Gesellschaftsroman, der die Stadt der Zukunft in vielen Facetten zeigt, von der glamourösen Welt der berühmten Gamer bis zum Slum, wo Menschen in schwimmenden Containern leben, und der Unterwelt in aufgegebenen U-Bahntunneln. Mit vielen kleinen Details werden Atmosphäre aufgebaut und Gefühle erzeugt, man kann förmlich den abplatzenden Lack der Slum-Container fühlen. Das Flutwasser, in dem mutierte Ratten leben, macht die Folgen des Klimawandels hautnah spürbar. Eindrückliche Szenen zeigen gesellschaftliche Probleme, z.B. geht eine Frau an Drogenkonsum zu Grunde und erinnert sich an die einzige glückliche Zeit in ihrem Leben, als sie als lebende Schaufensterpuppe arbeiten durfte; und Gos Vater arbeitet als Social-Media-Moderator unter enormem psychischen Druck.Auch die Charaktere sind interessant und individuell, inklusive Queerness. Z.B. ist Go genderfluid und überlegt, ob sie/er sich einer angleichenden OP unterziehen will. Ich fand auch Gos Mutter Ren eine spannende Figur, die das Dilemma einer Frau zeigt, die ein eigenes Werk schaffen will und nicht in die Mutterrolle passt.Größtenteils gefällt mir Miras Schreibstil sehr, es gibt viele treffende Vergleiche und Metaphern. Der Text ist im Präsenz geschrieben, was Unmittelbarkeit und Dringlichkeit erzeugt.Etwas Kritik:Hin und wieder ist die Sprache arg gestelzt. Es klingt wie ein Produktdatenblatt, wenn technische Geräte beschrieben werden, und die Dialoge wirken manchmal, als würden die Figuren vom Blatt ablesen.Es war etwas schwer, ins Buch hineinzukommen durch die vielen neuartige Begriffe (auch wenn sie im Glossar erklärt werden) und durch die springenden Perspektiven.Zu den Zielen und Aktivitäten der Hackergruppe hätte ich mir noch mehr gewünscht. Sie wurde erst groß aufgebaut, kam dann aber doch nur am Rande vor.Fazit: Insgesamt ein etwas sperriges Buch, das aber mit vielen tollen Details, sprachlichen Perlen und einigen berührenden Szenen belohnt.
LovelyBooks-BewertungVon Thomas101 am 20.01.2024
Peinliche "Jugendsprache" Ich habe selten ein Buch gelesen, das so schlecht war. Auf so vielen Ebenen ist der Roman konfus und lächerlich. Am meisten hat mich die Sprache gestört. Hier wird eine Gaming-Jugendsprache erfunden, die mir zur Qual wurde. Die Autorin wollte, dass ihr Roman "cool", "utopisch" usw klingt. Genau das Gegenteil hat sie bewirkt. Aus jedem Satz spricht Verzweiflung. Die Gender-Queer-Thematik: Ich kann es inzwischen nicht mehr lesen. Es gibt Genres da passt Transgender besser. Aber in der SF? Liebe Verlage und Lektoren: Glaubt ihr wirklich, dass das in hundert, tausend, zehntausend Jahren noch ein Thema sein wird? Literatur, die Hypes folgt ist meist belanglos. So auch hier. Die Gaming Ebene: Wen bitte interessiert es, ob in 100 Jahren eine KI oder Menschen ein nicht näher erläutertes Spiel spielen. Wen interessiert es, ob es Pro-Gamer gibt, die Weltstars sind?Sprachlich ist der Roman bestenfalls Unterhaltungsliteratur.