Gefährliches Wasser ist mein erster Krimi von Daniel Izquierdo-Hänni, der mit seinen Alapont-Krimis das authentische Spanien verbindet. Dieses Mal dreht sich alles ums Wasser. Wasser ist in der regenarmen Mittelmeerregion ein wichtiges Thema. Alapont ist aus dem Polizeidienst ausgeschieden und arbeitet nun hauptsächlich als Taxifahrer. Nebenbei ist er allerdings immer noch gerne als Privatdetektiv unterwegs und wird von Freunden mit Aufträgen unterstützt. Hier geht es um einen Einbruch im ehrwürdigen Wassergericht den er klären soll. Da aber in Valencia demnächst auch ein weltweiter Kongress zum Thema Wasser stattfinden soll, gibt es täglich Protestaktionen und erschweren Alapont das Ermitteln.
Das Cover ist toll, es zeigt bereits worum es geht, macht aber auch Lust Koffer zu packen und dorthin zu reisen. Es ist ein Taschenbuch mit 216 Seiten und liegt gut in der Hand, erschienen im Gmeiner Verlag. Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar. Wer allerdings einen aktionsgeladenen Krimi sucht, der liegt hier falsch. Hier wird eher ruhig und besonnen an alles herangegangen. Daniel Izquierdo-Hänni liebt seine Heimatstadt und das ist ohne Zweifel hier zu merken. Das erkennt man auch bereits am persönlichen Vorwort. Spannung erzeugte das Motiv anfangs, das sich dann im Laufe der Geschehnisse erklärend findet. Am Ende gibt es noch einen Epilog und geschichtsträchtiges zur Mittelmeerregion. Ein Krimi der besonderen Art.