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Potsdam

Ein Buch der Erinnerung

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Ludwig Sternaux` melancholisches »Buch der Erinnerung« ist ein Klassiker unter den Potsdam-Büchern. 1924 zum ersten Mal erschienen, gehörte es bis in die 1960er Jahre zum festen Kanon derjenigen, die diese Stadt noch in ihrem alten Glanz erlebt hatten. Jetzt, da dieser Glanz an einigen Stellen wieder sichtbarer geworden ist, erscheint es in einer neuen Ausgabe, um den Leser erneut zu einem Spaziergang durch die Welt Potsdam an die Hand zu nehmen und die Geschichte lebendig werden zu lassen. Die klassischen Potsdam-Aufnahmen von Max Baur erleichtern diese Übung.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
02. November 2020
Sprache
deutsch
Auflage
2021
Seitenanzahl
244
Reihe
Mark und Metropole
Autor/Autorin
Ludwig Sternaux
Nachwort
Klaus Bellin
Kamera/Fotos von
Max Baur
Verlag/Hersteller
Produktart
kartoniert
Abbildungen
Fotografien aus dem Nachlass von Max Baur
Gewicht
336 g
Größe (L/B/H)
213/134/27 mm
ISBN
9783948052010

Portrait

Ludwig Sternaux

Ludwig Sternaux (1885 1938) war Theaterdirektor, Dramaturg, Journalist und Schriftsteller. Entstanden zwischen den beiden Weltkriegen dürfen seine Bücher über Potsdam getrost in einem Atemzug mit den großen Flaneuren seiner Zeit (Walter Benjamin, Franz Hessel und Siegfried Kracauer) genannt werden.

Pressestimmen

,Götterdämmerung, wenn auch im Kleinen', schreibt Sternaux in seinem 1924 publizierten und nun wieder aufgelegten Band ,Potsdam. Ein Buch der Erinnerung'. Ohne zu glorifizieren, aber mit reichlich Wehmut blickt er in seinen prosaischen Essays, die in ihrer historischen Detailfreude an seinen Lehrmeister Theodor Fontane erinnern, auf die einst glanzvolle Ära der Hohenzollern zurück." Camillo Kupke, Märkische Oderzeitung, 22.12.2020

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LovelyBooks-BewertungVon JoBerlin am 30.03.2022
Ludwig Sternaux, Journalist, Schriftsteller, Dramaturg erfährt im Frühjahr 2022 mit dieser Neuauflage eine neue, längst fällige Ehrung. Und Ehrung ist das richtige Wort, denn Ludwig Sternaux zeigt in diesem Buch der Erinnerung seine Verehrung für die Stadt Potsdam und Umgebung.Geschrieben 1924 schaut er aus diesem Blickwinkel auf das Potsdam der Kaiserzeit zurück. Poetisch und ein wenig wehmütig schreibt er, denn Glanz und Gloria der Garnisonsstadt sind nach dem ersten Weltkrieg bereits verblasst. Viele seiner Reminiszenzen sind für die Generationen nach dem zweiten Weltkrieg nicht mehr sichtbar oder nachvollziehbar. Doch es sind gerade diese Schilderungen, die fremden, die besonders wichtig und interessant sind. Denn Sternaux öffnet uns die Augen, in 14 Kapitel nimmt er uns mit auf Ausflüge innerhalb der Stadt und ihrer näheren Umgebung. Neugierig macht das und regt an, nach und nach mit seinem Buch in der Hand auf Entdeckungsreise zu gehen.Doch auch ohne Potsdam-Besuch lohnt die Lektüre, den Sternaux schreibt ganz wunderbar. Ob es nun um die Bahnreise nach Potsdam geht oder um eine Dampferfahrt mit Besuch der Pfaueninsel, ob es sich um Besichtigung von Schloss Babelsberg oder der Garten- und Schlossanlagen aus der Zeit Friedrich II. handelt, alle Kapitel - stets auf hohem literarischen Niveau - sind ein Genuss, machen neugierig und bedeuten im Lesen bereits kleine Fluchten aus unserem Alltag. "Die letzten Weihen" schreibt Sternaux "empfängt das Stadtbild Potsdams .... von Italien", ein Fantasietraum, nicht nur für Baumeister Schinkel, sondern auch für uns heute noch zu erleben. Anregungen für eigene Erkundungen findet man im Buch reichlich - und es lässt sich gut mitnehmen, ist schön ausgestattet mit Fotos und informativem Anhang. Ich kann Ludwig Sternaux' Potsdam-Begeisterung gut verstehen und werde das Buch noch oft zur Hand nehmen.
LovelyBooks-BewertungVon Juditha am 23.03.2022
In Gedanken zurück in die Vorkriegszeit, Potsdam ist damals ein Paradies für kulturvolle Seelen - heute wieder! In Gedanken zurück in die Zwischenkriegszeit, Potsdam ist damals ein Paradies für kulturvolle Seelen - heute wieder! Der Stil ist ungewohnt, wenn man an das heutige Stakkato von Reiseberichten, Stadtbeschreibungen und sonstiger Literatur denkt. Sternaux nimmt sich Zeit, macht sich zu allem seine Gedanken und lässt die Seele baumeln im schönen Potsdam.Eies der schönsten Kapitel des Buches widmet sich der Pfaueninsel, die ich selbst schon mehrfach besucht habe. Ach, die Altvorderen, sie hatten schon Geschmack und ein gutes Auge fürs Besondere. Momentan wird das Schloss nun zum xten Male renoviert, ich kann es deshalb nur empfehlen, dieses Kapitel zu genießen, bis das Schloss im Original wieder zugänglich ist.Die sparsam eingesetzten Fotos von Max Baur passen sehr gut zu den Texten. Sie sind sehr künstlerisch und wirken vornehm und zurückhaltend.Ein Anhang mit Karten oder Kartenausschnitten zur damaligen/heutigen Lage und den Standorten der beschriebenen Gebäude wäre hilfreich gewesen.Die Register im Anhang sind umfangreich und hilfreich, wenn man nach der kompletten Lektüre doch noch einmal etwas sucht. Was mir jedoch nicht gefiel, sind die Übersetzungen. Sie sind alle (es sind nur sieben) auf Seite 230 abgedruckt. Hier wäre m. E. eine Verwendung von Fußnoten besser gewesen oder zumindest beim Auftauchen des ersten fremdsprachigen Textes ein Hinweis auf die Übersetzungen auf S. 230. Ich habe diese, da ich normalerweise ja vorn beginne, erst ganz zum Schluss entdeckt. Schade.Insgesamt ein empfehlenswertes Buch für alle, die Potsdam mögen, wie auch für die, die es erst noch besuchen wollen.