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Hermann!

Vom klugen Umgang mit dem inneren Kritiker

(19 Bewertungen)15
120 Lesepunkte
Buch (kartoniert)
12,00 €inkl. Mwst.
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Hermann ist der innere Kritiker, den wir alle kennen. Er lässt kein gutes Haar an uns und nörgelt herum, wo er nur kann. Zum Davonlaufen! Doch Hermann läuft mit. Egal, was wir tun, wir werden ihn nicht los. Denn er ist ein Teil unserer Persönlichkeit, der uns "eigentlich" nur helfen will. Tom Diesbrock weiß, wie Hermann tickt, und er verrät uns, wie wir die Dauerkritik unseres inneren Miesepeters entschärfen können.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
18. Januar 2024
Sprache
deutsch
Auflage
2024
Seitenanzahl
109
Autor/Autorin
Tom Diesbrock
Illustrationen
Frank Wowra
Zeichnungen
Frank Wowra
Verlag/Hersteller
Produktart
kartoniert
Abbildungen
durchgehend gestaltet mit s/w Zeichnungen
Gewicht
127 g
Größe (L/B/H)
188/122/12 mm
ISBN
9783843611862

Portrait

Tom Diesbrock

Tom Diesbrock ist Psychologe, Psychotherapeut und arbeitet als Karriere- und Lebenscoach. Er ist Autor zahlreicher Bücher und lebt in Hamburg.

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LovelyBooks-BewertungVon KarenAydin am 02.12.2024
Ich lese selten Ratgeber. Manchmal medizinische, wenn ich gerade ein Problem habe, aber ich gehöre auch zu den Menschen, die zum Beispiel nichts von Stefanie Stahl gelesen haben. Dieser ist mir aber empfohlen worden und ich bin auch ganz angetan.Hermann, das ist der Name, den Tom Diesbrock seinem inneren Kritiker gegeben hat. Ich nenne meinen die "Hexe". In vielen Situationen im Leben, meldet sich Hermann (ich belasse es hier bei diesem Namen, auch wenn mein Onkel Hermann heißt und der nun wirklich ganz anders ist). "Du musst besser sein. Du strengst dich nicht genug an. Du bist zu ängstlich, zu unsportlich, zu klein, zu groß, zu alt...". (14)  Bei manchen taucht Hermann nur manchmal auf, wie eine Nebenfigur in einem Roman, die man beachtet, die aber für den Hauptplot nicht wichtig ist (das Romanbild ist mein eigenes Bild, um es zu beschreiben, das ist nicht von Diesbrock). Wie in einem Roman gibt es aber eigentlich viele Charaktere, den Forscher, den Optimisten, den Abenteurer. Und es gibt einen Teamleiter, das ist derjenige, der eigentlich Protagonist des Romans werden sollte. Bei manchen wird Hermann zum Protagonisten und bestimmt das Geschehen. Ist Hermann ein Antagonist? Ja! Ist Hermann "böse"? Nein. Zum einen scheint Hermann ja eine Schutzfunktion zu besitzen. Zum anderen müssen wir verstehen, wie Hermann so geworden ist, wie er ist und was er möchte.Andere Ratgeber (S. 78; 82) fordern nun, Hermann aus dem Buch herauszuschreiben. Er darf fortan nicht mehr auftreten. Sie wundern sich, dass es nicht funktioniert. Oder sie wollen Hermann mit positiven Glaubenssätzen einen neuen Gegenspieler entgegensetzen. Auch das funktioniert nicht. Denn ein wichtiger Punkt ist, dass Hermann (auch wenn er auf uns die erwachsene Stimme der Vernunft zu sein scheint, eigentlich ein Kind ist. Und diesen Punkt fand ich sehr wichtig. Hermann ist keine erwachsene "Stimme der Vernunft", die einen nur zu gesunder Selbstkritik und Handlungsveränderung antreibt. Hermann ist ein Kind, und andere Menschen sind für ihn strenge und fordernde Erwachsene, denen er unterlegen ist. Deshalb ist alles gefährlich und deshalb muss er wachsam sein. (62).Es geht also darum, wie man Hermann zu einer Figur im Roman macht, wie man in erzieht und umschreibt, damit er eine sinnvolle Funktion einnimmt. Der innere Teamleiter soll wieder Protagonist werden. Das ist ein langer Prozess, denn der Roman ist ein wahres Epos. Aber jede Seite, die man nun schreibt, ist ein Schritt auf diesem Weg! Der Ratgeber klärt auf, fördert Verständnis, hilft vieles zu verstehen und gibt Anleitungen, wie man Hermann erziehen und sich mit ihm versöhnen kann. Ich bin da erst ganz am Anfang, aber ich bin sehr zuversichtlich. (Auch wenn die Hexe meint: "Hermann, so ein Blödsinn! Karen. Du brauchst halt immer mal einen Arschritt, sonst bist du zu....".      
LovelyBooks-BewertungVon LarryCoconarry am 18.03.2020
Ein komplexes Thema anschaulich und unterhaltsam erzählt! ...ist für viele Patienten ein großes Thema. Somit war ich schon länger auf der Suche nach einem kompakten, anschaulichen Buch, das ich Patienten empfehlen kann. Tom Diesbrock hat es mit "Hermann!" geschafft mich zu überzeugen. Auf guten 100 Seiten wird der innere Kritiker zunächst vorgestellt bis letztlich ein Weg präsentiert wird, wie man besser mit seinem inneren Kritiker umgehen kann.Vor allem, dass der innere Kritiker des Autors auch immer wieder das Wort an sich reißt, hat mich schmunzeln und den Inhalt besser behalten lassen.