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Der Glasgarten

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Kornelkirschen, Magnolien, Feuerdorn - als Gartenarchitektin kennt Julie die Vorlieben der Pflanzen. Dicht an Dicht blühen manche in ihrer ganzen Farbpracht, andere brauchen Abstand, um sich entfalten zu können. Eine lebensnotwendige Distanz, die auch Julies Verhältnis zu ihrer Mutter kennzeichnet. Alle Versuche, gegen die unsichtbare Wand aus Unverständnis und Zurückweisung anzurennen, hat sie längst aufgegeben. Der plötzliche Tod der Mutter macht jede Hoffnung auf eine späte Aussöhnung zunichte. Wie betäubt folgt Julie der Verlesung des Testaments. Sie erbt ein Cottage in der Normandie, doch ist sie nicht Alleinerbin. Zum ersten Mal hört sie von Florence, ihrer Halbschwester. Warum wurde sie ihr verheimlicht? Was wusste ihr Vater, der sich in eine dunkle Wolke aus Vergessen hüllt? Julies Versuche, Florence in Frankreich aufzuspüren, schlagen fehl. Und so entschließt sie sich zu einer Reise durch Nordfrankreich, von Le Havre über Dieppe bis nach Étretat. Doch jemand versucht, ein Zusammentreffen der Schwestern gezielt zu verhindern. Sogar Julies Ex-Freund, der als Galerist nach unentdeckten impressionistischen Gemälden aus dem 19. Jh forscht, scheint Teil der Wahrheit zu sein. Je länger ihre Suche andauert, desto dichter wird das Geäst des Familienstammbaums und ungeheuerlicher seine Verzweigungen.

Vor der atemberaubenden Kulisse der nordfranzösischen Küstenlandlandschaft erzählt Christa Hein in »Der Glasgarten« von der zerstörerischen Kraft lang gehüteter Geheimnisse und einer Suche nach der Wahrheit, deren glasscharfe Kanten der Protagonistin schließlich nichts mehr anhaben können; glatt geschliffen, nicht durch die Zeit, sondern von der tröstlichen Magie wiederentdeckter Wünsche.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
31. August 2015
Sprache
deutsch
Seitenanzahl
320
Dateigröße
0,62 MB
Autor/Autorin
Christa Hein
Kopierschutz
mit Wasserzeichen versehen
Family Sharing
Ja
Produktart
EBOOK
Dateiformat
EPUB
ISBN
9783627022266

Portrait

Christa Hein

Christa Hein, geboren 1955 in Cuxhaven, arbeitete als Übersetzerin und Journalistin. Sie verbrachte mehrere Jahre in den Vereinigten Staaten und veröffentlichte in deutscher und englischer Sprache. Christa Hein lebt heute als freie Schriftstellerin und Dozentin in Berlin. Ihr erfolgreiches Debüt »Der Blick durch den Spiegel« erschien 1998 in der Frankfurter Verlagsanstalt, es folgten die Romane »Scirocco« (2000) und »Vom Rand der Welt« (2003). Im Herbst 2015 erscheint nun ihr lange erwarteter vierter Roman »Der Glasgarten«.

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LovelyBooks-BewertungVon Thaliomee am 29.09.2015
Julie steht beruflich mitten im Leben und hat in ihrer Arbeit als Landschaftsgestalterin ihre Erfüllung gefunden. Als Julies Mutter stirbt, muss sie sich allein um alles kümmern, denn ihr Vater ist dement und lebt in einem Pflegeheim. Bei einer Anwältin erfährt sie, dass sie eine Halbschwester hat, die in Frankreich lebt. Außerdem hat Julie schon vor einer Weile ein Cottage in Frankreich geerbt, von dem sie bisher nichts wusste. Die Anwältin kann ihre Halbschwester nicht ausfindig machen und ihren Vater kann Julie nicht danach fragen.Sie beschließt sich selbst auf die Suche zu machen und fährt nach Frankreich. Dort angekommen beginnt sie selbst nachzuforschen und erfährt viel über die Vergangenheit ihrer Mutter.Leider hat mich die Story nicht fesseln können. Die Sprache ist wundervoll, die Beschreibung der Gärten, der Landschaft und der Gemälde ist absolut gelungen. Auch die Suche von Julie wird gut beschrieben, am Ende liefen für mich die Fäden aber nicht zusammen, sondern bildeten ein Knäuel, bei dem ich Mühe hatte, den Überblick zu behalten.Während die Hinreise ausführlich beschrieben wurde, blieben die Personen für mich alle eher blass. Dadurch viel es mir schwer, sie einzuordnen und alles zu einem Bild zusammenzufügen.Die Protagonistin selbst hat mich ebenfalls nicht überzeugt. Das Buch beginnt - mit dem Tod der Mutter - hochemotional und trotzdem wirkte Julie auf mich immer ein wenig emotionslos und unnahbar. Sie ist nicht unsympathisch, aber leider nicht so beschrieben, dass man sie ins Herz schließt.Für mich ein Buch, dass in malerischer Sprache über Künste und Sehnsüchte schreibt. Leider bleiben die eigentliche Handlung und die Personen, die in sie verstrickt sind dabei auf der Strecke. Eine Empfehlung für Menschen, die viel Sinn für Poesie haben!
LovelyBooks-BewertungVon Xanaka am 27.09.2015
Ich habe Julie noch gar nicht richtig kennen gelernt, da wird sie auch schon mit dem Tod ihrer Mutter konfrontiert. In den letzten Stunden vor ihrem Tod wollte sie ihrer Tochter noch etwas Wichtiges mitteilen, dazu kam sie jedoch nicht mehr.So erfährt sie erst bei der Testamentseröffnung, dass sie noch eine Schwester hat, welche auch erben soll. Mehr Informationen gibt es nicht. Aufklärung erhofft sich Julie beim Vater. Der leidet jedoch an fortgeschrittener Demenz und kann deshalb nur eingeschränkt helfen. Mit Hilfe einer Rechtsanwältin begibt sich Julie nach Frankreich und versucht auf eigene Faust ihre Schwester zu finden.Julie ist ein sehr komplexer, eigenwilliger Charakter. Auf der Suche nach ihrer Schwester lernt sie die verschiedensten Menschen kennen und wird mit ihnen konfrontiert. Auch der Leser lernt zunehmend mehr von Julie kennen, jedoch scheinen ihre Handlungen nicht immer nachvollziehbar. Je mehr man liest, desto verworrener wird es. Einzelne Bruchstücke kommen dazu, hier passiert ein bisschen, da eine winzige Information, aber so richtig weiß man noch nicht, wo es hinführen soll. Und es passieren so merkwürdige Dinge, sodass ich mich während des Lesens immer wieder frage, wer hier sein Spiel mit Julie treibt?Die Handlung wird durch liebevolle Beschreibungen der französischen Atlantikküste und der Natur drum herum ergänzt. Gärten, Gemälde und die wunderbare Natur der Umgebung beschreibt Christa Hein einfach mit einer besonders bildhaften und lebhaften Sprache. Während des Lesens schien das manchmal fast wichtiger zu sein, als der Inhalt bzw. das Fortlaufen der Geschichte. Aber es machte auf jeden Fall Lust nach Frankreich zu fahren und sich die Gegend einmal selbst anzusehen.Wurde am Ende nun alles klarer für mich? Einiges zumindest schon, aber andererseits waren es doch plötzlich ziemlich viele Verwicklungen und Geschehnisse! Außerdem hatte man einige von den handelnden Personen gar nicht richtig kennen lernen können.Aber was mich am Ende dann irgendwie zufrieden stimmte war, dass Julie zum Schluss so dieses "Blasse und Farblose" abgelegt hatte. Bei ihr wusste ich nie genau, wo sie hin will. Aber sie hat ihren Weg gefunden und dann eben sogar relativ geradlinig. Das hat mir gut gefallen.