Das Entwerfen von Architektur ist ein Prozess der Komposition: Schritt für Schritt werden Elemente zu einem Ganzen zusammengesetzt. Die Regeln dieses Ablaufs sind die verschiedenen Kompositionsformen, die seit der klassischen Moderne mehr und mehr an Bedeutung verlieren. Auf anschauliche und narrative Weise entwickelt dieses Buch zentrale Aspekte des architektonischen Entwerfens wie Viereckigkeit und Senkrechte, additiver Grundriss und Fassade, Schichtung und Anhäufung, Verdichtung und Vervielfachung, Vereinfachung und Komplizierung, Durchdringung und Konfrontation, Tempi und Rhythmus. Zugleich ist es eine kritische und um persönliche Erfahrungen angereicherte Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Architekturszene, die sich zwischen Gebäudedesign und Stadtarchitektur bewegt.
Inhaltsverzeichnis
Inhalt
Vorwort 9
1 Einführung: Über Komposition und Design"
1. 1 Über die klassische Viereckigkeit
1. 2 Übergang zum Design: Härings Biberacher Häuser
2 Über die beiden klassischen Hausformen
2. 1 Das Dach als bestimmende Form
2. 2 Der additive Grundriß: Über strukturelle Potenz"
2. 3 Das Attikahaus und seine Fassade
3 Über die Wahrnehmung von Architektur
3. 1 Geometrische Wahrnehmung
3. 2 Organisatorische Wahrnehmung
3. 3 Assoziative Wahrnehmung
4 Komponenten und Kompositionsformen
4. 1 Räumliche Komponenten
4. 2 Die einfachste Kompositionsform: Stapeln
5 Kompositionsformen: Verdichtung, Vervielfachung
5. 1 Anhäufung, Verdichtung
5. 2 Vervielfachung, Offenheit
6 Kompositionsformen:
Vereinfachung, Verkomplizieren nach innen
6. 1 Vereinfachung, Vereinfältigung
6. 2 Die Zauberkiste:
Loos Raumplan und Le Corbusiers Großform
7 Kompositionsformen: Durchdringung, Konfrontieren
7. 1 Durchdringung, Überlagerung
7. 2 Das Nebeneinander des Unvereinbaren:
Dekonstruktivismus
8 Über die Kunst der Außen- und Zwischenräume
8. 1 Exkurs über Historismus, Moderne und Postmoderne
8. 2 Von außen nach innen entwerfen!
9 Über Materialität, Tempo und Leichtigkeit
9. 1 Lob der Schmutzigkeit"
9. 2 Spezifische Tempi
9. 3 Gewicht und Transparenz
10 Schluss
Über Konzept-Architektur als Kritik der Gewohnheit
Über den Autor
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