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Blindgang

Kriminalroman / Ein Wisting-Roman

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120 Lesepunkte
Taschenbuch
11,99 €inkl. Mwst.
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Der 10. Fall für Kommissar William Wisting könnte seine Tochter das Leben kosten:
unblutige skandinavische Krimi-Spannung der Extraklasse von Norwegens preisgekröntem Bestseller-Autor Jørn Lier Horst

Im Keller ihres kürzlich verstorbenen Großvaters, der ein skrupelloser Drogen-Schmuggler war, entdeckt Sofie Lund neben diversen Unterlagen auch einen alten Revolver. Weil sie mit ihrem verhassten Großvater und seinen kriminellen Machenschaften nicht in Verbindung gebracht werden will, bittet Sophie ihre alte Freundin Line Wisting, den Revolver der Polizei anonym zu übergeben. Die beiden Frauen ahnen nicht, welche Lawine sie damit lostreten . . .
Die ballistische Untersuchung des Revolvers in Oslo ergibt, dass damit ein bislang ungeklärter Mord begangen wurde. Kommissar William Wisting, Lines Vater, übernimmt die Ermittlungen - und bringt seine Tochter damit unwissentlich in größte Gefahr.

Jørn Lier Horsts Krimi-Reihe um den norwegischen Kommissar William Wisting lebt von ihren authentischen Charakteren und der soghaften Spannung, die durch das geschickte Hinzufügen immer neuer Puzzleteilchen entsteht.

»Der neue Nesbø [. . .] intelligent, flott, dicht, unheimlich. «
Dagbladet, Oslo

Produktdetails

Erscheinungsdatum
01. September 2020
Sprache
deutsch
Auflage
3. Auflage
Seitenanzahl
464
Reihe
William-Wisting-Serie, 10
Autor/Autorin
Jørn Lier Horst
Übersetzung
Andreas Brunstermann
Verlag/Hersteller
Originaltitel
Originalsprache
norwegisch
Produktart
kartoniert
Gewicht
355 g
Größe (L/B/H)
190/132/35 mm
ISBN
9783426305683

Portrait

Jørn Lier Horst

Jørn Lier Horst, geboren 1970, arbeitete lange in leitender Stellung bei der norwegischen Kriminalpolizei, bevor er Schriftsteller wurde. 2004 erschien sein Debüt; seither ist er mit seiner Reihe um Kommissar William Wisting in die vorderste Reihe der norwegischen Krimiautoren aufgerückt. Für seine Werke erhielt er den Preis der norwegischen Buchhändler sowie den Riverton Prisen, den wichtigsten Krimipreis Norwegens, außerdem 2012 den Preis für den besten skandinavischen Kriminalroman des Jahres überhaupt.

Pressestimmen

"Ein Skandinavier, der ohne blutige Gräuel in seinen Kriminalromanen auskommt - herrlich! Mit Lier Horst kann man abtauchen in echte Polizeiarbeit." Neue Presse

"Mit 'Blindgang' präsentiert Jorn Lier Horst einen gut konstruierten und unterhaltsamen Kriminalroman." Zauberspiegel

". . . wer alte Häuser, verfallene Gehöfte und verwickelte Kriminalgeschichten liebt, kann in diesem atmosphärisch dichten Krimi schwelgen." BÜCHERmagazin

"Ruhig, verschachtelt und intelligent erzählt." www. rezensions-seite. de

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LovelyBooks-BewertungVon misery3103 am 21.06.2022
Der Fall war leider nicht meins - zu verworren, zu konstruiert. Seit Silvester wird der Taxifahrer Jens Hummel vermisst. Als nun sein Taxi in der Scheune eines verlassenen Hofes gefunden wird, können die Ermittlungen weitergehen. Gleichzeitig findet eine Freundin von Line in einem Safe im geerbten Haus ihres Großvaters eine Waffe. Diese stellt sich als Tatwaffe in zwei Mordfällen heraus. Alles wird immer verworrener. Kann Wisting die Fälle lösen?Ich gebe zu, dass mir dieser Teil der Reihe bisher am wenigsten gefallen hat. Irgendwie kam der Fall nicht richtig in die Gänge und die aufgezeigten Verbindungen erschlossen sich mir nicht richtig. Vielleicht fehlte mir diesmal einfach der Input Lines, die hochschwanger daheim sitzt, anstatt in irgendeinem Fall zu ermittelt.Gleichzeitig war Line aber auch so ein bisschen mein rotes Tuch, denn sie benimmt sich oft dumm. Als sie mit ihrer Freundin in dem Safe die Waffe und Geldscheine findet, die mit roter Farbe beschmiert sind und somit offensichtlich aus einem Verbrechen stammen, stellt sie diesen Zusammenhang überhaupt nicht her, sondern lässt zu, dass ihre Freundin das Geld anonym spendet. Als Kriminalreporterin hätte ich hier von Line einfach mehr Weitsicht erwartet.Insgesamt fand ich den Fall nicht so packend und überzeugend. Okay!
Von Manfred Fürst am 13.02.2021

Die Spannung wird durch ständig neue Rätsel immer weiter hochgeschraubt

DROEMER hat der Einfachheit halber den norwegischen Originaltitel BLINDGANG für die deutsche Ausgabe übernommen, obwohl Blindgang kein deutsches Wort ist, übersetzt heißt Blindgang SACKGASSE. Im norwegischen Polizeijargon ist ein "Bildgang" ein Aspekt, ein Zugang zu einer Straftat, der von den Ermittlern übersehen wurde. Nicht so von William Wisting. Sofie Lund erbt das Haus ihres ungeliebten Großvaters Frank Mandt in Stavern und zieht dort widerwillig mit ihrer Tochter ein. Kurz darauf trifft sie die hochschwangere Line, ihre Freundin aus Schulzeiten, die sich ebenfalls in ihrem Heimatort ein Haus einrichtet. Deren Vater, Kommissar William Wisting, hat derweil mit einem seit sechs Monaten ungeklärten Vermisstenfall um den Taxifahrers Jens Hummel zu tun, zu dem es jetzt durch seine frühere Freundin Suzanne neue Hinweise gibt. Sofie Lund lässt den Safe ihres Großvaters im Keller ihres geerbten Hauses öffnen, findet mit rot markierte Banknoten aus einem Überfall und eine Waffe, mit der zwei Morde begangen wurden. William Wisting läuft zu einer Hochform auf. Horst, als ehemaliger Kommissar der norwegischen Polizei, kann es sich nicht verkneifen ein paar Seitenhiebe gegen seine ehemaligen Kollegen und Vorgesetzten auszuteilen. Er beklagt die Zunahme der organisierten Kriminalität, die restriktiven rechtlichen Rahmendbedingungen, die knappen Ressourcen, das mangelnde Vertrauen der Vorgesetzen in die Kompetenzen der Kommissare und unkooperative Kollegen anderer Polizeidistrikte. Perfekt wird der aktuelle Fall beschrieben: "Bei allen Fällen gab es einen Verborgenen Zugang. Eine versteckte Öffnung, die erst auftauchte, wenn man alles in den richtigen Zusammenhang gebracht hatte." Oder anders gesagt: Man musste nur die richtigen Puzzleteile finden und an die richtige Stelle setzten. "Es geht nicht nur um Polizeiarbeit, sondern Zeichen zu deuten und dem, was wir sehen, einen Sinn zuzuschreiben," sagt Wisting tiefsinnig. Horst schreibt Krimis in Reinkultur, ohne übertriebenen Pathos, ohne Effekthascherei, nicht sensationslüstern, weder witzig noch ulkig, sondern sachlich, glaubwürdig - uneingeschränkt authentisch. Wie das unbestechliche Protokoll einer Ermittlung. Durch die Beschränkung auf die wahren Werte eines Krimis entsteht ein literarisches Werk der absoluten Hochklasse. Jørn Lier Horst ist nicht der Nachfolger von Nesbø, sondern der neue Nesbø. Ab 2017 hat PIPER die Wisting-Reihe herausgegeben, mit einer Zuordnung in die Cold Cases. Mit dabei die Hauptprotagonisten William Wisting natürlich und Line. Sie ist dann doppelt belastete Alleinerzieherin, und das ist für Horst wieder Grund genug auf dieses gesellschaftliche Problem besonders einzugehen. Weiter mit Kommissar Nils Hammer und Sofie, die wiedergefundene Freundin von Line.