Als Loreley für ein neues Projekt nach Glacy City in Alaska aufbricht, ahnt sie nicht, was auf sie zukommt. Schlammige Straßen, schiefe Häuser und kauzige Einwohner statt der erwarteten Idylle. Aber nicht nur die völlig falsche Kleidung und ein groß angelegter Holzdiebstahl halten Loreley auf Trab. Da ist auch der wortkarge, aber gut aussehende Logan Finnley, der ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf geht. Doch kann sie ihm vertrauen, oder sind die Betrugsvorwürfe gegen ihn berechtigt?
Die perfekte Mischung aus Enemies to Lovers und Small Town Romance
Auftakt der großen Alaska Reihe von der »Maple Creek«-Autorin Olivia Anderson!
Unter dem Pseudonym Olivia Anderson vereint die deutsch-österreichische Bestsellerautorin Gerlinde Friewald ihre Passion für Geschichten über Liebe und Freundschaft sowie ferne Länder, die ihr durch einen besonderen Bezug ans Herz gewachsen sind. Gerlinde Friewald ist in verschiedenen Genres der Unterhaltungsliteratur beheimatet und fasziniert mit spannungsgeladenen Inhalten, facettenreichen Figuren und einer feingezeichneten Sprache. Ihre Leidenschaft und ihr Wissen gibt sie als Dozentin für Kreatives Schreiben weiter. Mit ihrer Familie lebt sie im Süden Wiens in Österreich.
Pressestimmen
»Wer Geschichten von Enemies to Lovers und Small Town Romance liebt, findet in 'Finding Love' die richtige Mischung. « Subway-das Magazin 20241104
Inhalt siehe Klappentext.
Ich kannte die Autorin Olivia Anderson (Pseudonym von Gerlinde Friewald) bisher nicht, rein aus optischen Gründen hätte ich vermutlich nicht nach diesem ziemlich lila gehaltenen Buch (mit lila Farbschnitt und fühlbarem Titelschriftzug) gegriffen. Ich habe das Taschenbuch mit 267 Seiten in einem Gewinnspiel zum Welttag des Buches April 2024 von den Aufbau Verlagen bekommen und hatte nun über den Jahreswechsel endlich Zeit, es zu lesen.
Liebesromane sind für mich nicht einfach zu bewerten: Entweder sie sind absolut kitschig oder sie reißen den Leser mit - ein Zwischending ist mir noch nicht begegnet. Finding Love ist Teil 1 der Reihe Off to Alaska und nach Beendigung habe ich nun auch die anderen beiden Bände auf meiner Leseliste stehen.
Von Alaska wusste ich, abgesehen vom Schnee, bisher nur, dass es der flächenmäßig größte und am dünnsten besiedelte Bundesstaat der USA ist. Für Loreley und Mia aus Seattle ist es eine neue Herausforderung und große Umstellung, mehrer Monate für die Arbeit nach Alaska zu reisen, wenn man Land, Leute und Gepflogenheiten nicht kennt. Loreley mag gut in ihrem Beruf als Prozessoptimiererin sein, zwischenmenschlich war sie für mich anfangs etwas abgehoben, sich für etwas Besseres haltend. Das hat sich glücklicherweise im Laufe der Zeit geändert, zum Guten, dann wurde sie mir sympathisch. Mia mit ihrer offenen, runden Art mochte ich von Anfang an. Da ich mich auch nicht im Holzgewerke, geschweige denn Sägewerken oder Firmenübernahmen auskenne, war es interessant, hier einige Einblicke zu bekommen, natürlich gemixt mit Aufeinandertreffen verschiedenster Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das Dorf, anfangs auch etwas einfach gestrickt, hält zusammen, Glacier (Glacy) City sieht und hört alles - nur eine Sache dringt leider nicht bis nach Außen und zu den Damen von WWS durch. Hofstetter Wood wird für die Firmenübernahme komplett durchleuchtet, aufgrund einiger Unregelmäßigkeiten beginnt eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen, alle werden befragt und misstrauisch beäugt, wer weiß was, wer nicht, wird der Täter gefunden? Dass beim Beäugen auch gewisse Blicke und mehr anstehen, lässt sich nicht vermeiden. Knallharte Geschäftsfrauen treffen auf Männer aus der Wildnis, nach ein paar Seiten ist das Buch Eingewöhnung flüssig zu lesen, dann nicht mehr aus der Hand zu legen. Toll fand ich die Querverbindungen zu den Gilmore Girls, ich habe diese Serie geliebt! Landschaftlich schön beschrieben. Eine Kleinigkeit fehlt mir im der Geschichte, ich hoffe, diese findet sich in den Folgebänden. Der Cliffhanger kann für mich nicht so stehen bleiben. Heute gibt es 4 Sterne.
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Anmerkung für den Verlag:
Schreibfehler im vorderen Klappentext: , die jeden Fremden erst einmal mißtrauisch beäugen. - müsste es nicht misstrauisch heißen?
Schreibfehler in Kap. 32, Seite 252: , als hätten mich die Muse geküsst. - Es müsste hätte heißen.