Mit "Maybe You Finally Us" geht's wieder in das malerische Örtchen Telluride, dieses Mal zu Aprils bester Freundin Ivy und Coles bestem Freund Ken.Ken und Ivy haben wir ja schon in Teil 1 kennengelernt, doch während Ken vom ersten Augenblick von ihr fasziniert war, war dies bei Ivy nicht der Fall. Sie hat sich lieber auf die Gerüchte der Stadt verlassen, anstatt sich die Mühe zu machen, ihn besser kennenzulernen. Daher haben mich ihre ständigen Beleidigungen anfangs sehr gestört, doch für Ivy, war dies ihre Art, ihn auf Abstand zu halten, denn eigentlich hat er auch Eindruck auf sie hinterlassen.Ich mochte Ken sehr, der ihr Verhalten zwar nicht versteht, sie aber auch nicht bedrängt und ihre Entscheidung, ihn auf Abstand zu halten akzeptiert. Was ihn aber nicht davon abhält es immer wieder zu versuchen, denn bereits vom ersten Augenblick, als sie Cole um Hilfe für April bat, hat sie ihn vom Hocker gehauen und als sie dann ebenfalls mit April nach Telluride zog, wollte er sie unbedingt näher kennenlernen, doch Ivy macht es ihm nicht leicht.Ihre Geschichte ging mir total nahe, da es mich an meine eigene erinnerte. Der Schock, die Schuldgefühle, dass man selber Schuld an der Situation hat. Eine schwierige Situation für Ivy aber mit Ken bietet sich ihr Möglichkeit, ihren Traum doch noch Wirklichkeit werden zu lassen. Eigentlich findet sie Ken ja heiß und sexy, verstrickt sich nur immer wieder in ihren Gedanken, dass er genau wie ihr Ex sei, ohne ihn wirklich zu kennen und auch ohne, dass er ihr je einen Grund gegeben hat, dass von ihm zu denken.Ken ist ein toller Kerl, verantwortungsbewusst, liebevoll und sehr anständig, nur sieht Ivy das nicht. Lieber ihn auf Abstand halten, als sich mit den verwirrenden Gefühlen, die er in ihr auslöst auseinanderzusetzen und sich evtl. auch noch zu verlieben. Was ja dann auch prompt passiert. Ivys Verwandlung ist so toll mitanzusehen, wie sie nach und nach etwas anderes in Ken sieht, als den Frauenhelden, wobei er das ja gar nicht mehr ist, sondern ihn wirklich als Freund wahrnimmt.Ich liebe Ken, wie er sich immer über die unpraktischen Sachen, die Ivy trägt amüsiert, darauf achtet, dass es ihr gut geht. Man spürt, dass er sie unbedingt für sich begeistern möchte, denn sie passen so wunderbar zusammen. Die flippige und modebewusste Ivy und der verantwortungsbewusste und sorgsame Ken.Dieses Buch hat mich sehr ergriffen, gerade weil ich eine ähnliche Diagnose selber vor einigen Jahren erhalten habe, daher kann ich ihre Gedanken und Gefühle sehr gut nachempfinden. Philippa hat es geschafft, dieses sensible Thema realistisch und nachvollziehbar zu erzählen. Sie hat mit Maybe You Finally Us eine wunderschöne Fortsetzung geschaffen, die ich sehr gern weiterempfehle.