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Die Universität

Roman

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Frankfurt, die Universität, 1988, 1989. Damals noch ein ganz anderes Studium, Magister, eigentlich völlige Freiheit in allem. Das Betätigungsfeld erstreckt sich vom Biertrinken im "Doctor Flotte" bis hin zu Seminaren über Wahrheitstheorie, die den Studenten der Philosophie schon innerhalb eines Semesters zu Arztbesuchen treiben. Es droht ein völliger Verlust der eigenen Person, und auch die Zeiten geraten durcheinander: Auf der Suche nach einer Studentenbude stößt der Protagonist auf ein Erotikmagazin, in dem er eine alte Liebe aus dem Jahr 1983 wiederzuerkennen glaubt. Aus seiner Matratzengruft, in der er sich verzweifelt-lethargisch einrichtet, rettet ihn ausgerechnet ein Pflegefall: Gretel Adorno, die uralte Witwe des Philosophen, bei der er durch seinen Studentenjob Dienst tut. Er läßt sich von ihr zerkratzen und beschimpfen, aber eigentlich versteht er sich mit ihr besser als mit seiner ganzen Umwelt.

Die Universität ist ein Roman über die Möglichkeit, überhaupt von so etwas wie "Ich" oder "Person" zu sprechen. Es ist jener Zustand Anfang zwanzig, in dem wir zwar noch im Rollenspiel der Jugend verhaftet sind, zugleich aber längst begriffen haben, daß es irgendwo anders hingehen muß.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
12. Februar 2018
Sprache
deutsch
Seitenanzahl
147
Reihe
Ortsumgehung, 6
Autor/Autorin
Andreas Maier
Verlag/Hersteller
Produktart
gebunden
Gewicht
262 g
Größe (L/B/H)
205/125/15 mm
ISBN
9783518427859

Portrait

Andreas Maier

Andreas Maier, 1967 im hessischen Bad Nauheim geboren, studierte Philosophie und Germanistik, anschließend Altphilologie. Er lebt in Frankfurt am Main.


Pressestimmen

»Es ist berückend, dass mit Werk hier unaufdringlich-schmale Bücher gemeint sind, von denen hoffentlich noch viele weitere erscheinen werden. « Hanna Engelmeier, taz. die tageszeitung

»Als Motto stellt Andreas Maier seinem Roman den Satz voran: Ich, das ist der Mittelteil des Wortes Nichts. . . . Genau von diesem Ich und von der Nichtigkeit, aus der sich grosse Literatur machen lässt, erzählt Andreas Maier. « Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung

»Andreas Maier setzt seine elfteilige Heimatsaga so famos wie profund fort. « Christian Thomas, Frankfurter Rundschau

»Ein Roman auf knapp 150 Seiten: das geht, weil sich Die Universität in Maiers groß angelegten und großartigen Romanzyklus fügt . . . « Katharina Schmitz, der Freitag

»[Maier] gelingt, das auszudrücken, woran der Student bei jedem Anlauf scheitert, und so erwächst . . . ein auf wundersame Weise geglückter Roman. « Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Die Universität ist ein durchaus lustiges Buch. Das liegt am genauen Blick, den Maier auf sich und die andernen wirft. Als Erzähler ist er immer auch Essayist und Analytiker. Das macht den besonderen Reiz seiner Prosa aus. « Jörg Magenau, Der Tagesspiegel

»Wenn Andreas Maier das Niveau der bis dato erschienenen Bände seiner Ortsumgehung hält, können wir in einigen Jahren wohl den Abschluss einer einzigartigen Romanreihe feiern. « Guido Speckmann, neues deutschland

»Maiers Ortsumgehung ist jetzt schon literarisch so unverzichtbar, wie es Edgar Reitz Film-Serie Heimat aus den 80er-Jahren ist. « Jörg Magenau, rbb kultur

»Andreas Maier tut es wie gehabt in kleinen, aber großartigen Romanen, die in kluger Detailgenauigkeit und leicht ironischer Sprache funkeln. . . . Man möchte nicht genug kriegen davon. « Ulrich Steinmetzger, Sächsische Zeitung

»Das sind hochkonzentrierte Miniaturen, die etwas über die Zeit verraten und über den Autor, die klug konstruiert sind und durch die Einbindung in ein Großprojekt durchaus Suchtcharakter erzeugen können. « Harald Ries, Westfalenpost

»Was wann wirklich wie passiert ist, spielt nur eine Nebenrolle, wenn aus Lebenswahrheit Dichtung wird. Im Fall von Andreas Maier große Dichtung« Georg Leisten, Südwest Presse, Ulm

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LovelyBooks-BewertungVon Naibenak am 12.07.2024
M.M.n. philosophisches Geschwafel ohne durchgehenden Handlungsstrang. Wirkt bemüht poetisch. Teils aber gut (Adorno)&witzig. Reicht nicht...
LovelyBooks-BewertungVon katzenminze am 05.07.2024
Teils witzige Beobachtungen zu Studium, Menschen und sich selbst. Leider nur Auschnitte ohne zusammenhängende Handlung.