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Wie ein wilder Gott

Roman

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Nach "Der letzte Sommer in der Stadt" der neue Roman von Gianfranco Calligarich - über Afrika, Eroberer und unermessliche Gier"Ein gut siebzigjähriger Nichtstuer", der pensionierte Präsident der Geographischen Gesellschaft, schaut 1933 vom Fenster seiner Villa in Rom auf eine Gartenmauer. An ihr ziehen wie auf einer Leinwand die Bilder sowohl seines eigenen Lebens als auch die des berühmten italienischen Afrikaforschers Vittorio Bottego (1860 bis 1897) vorbei. Bottego hat auf mehreren gewagten Expeditionen das weitgehend unbekannte Abessinien und die Flüsse Juba und Omo entdeckt, auf denen Gold, Marmor und Elfenbein transportiert wurden. Sein Leitspruch war der aller Eroberer: "Zerstören oder zerstört werden."Im melancholischen Ton des Beobachters und mit beißender Ironie erzählt der selbst in Asmara geborene Calligarich von der erschreckend aktuellen Gier nach Reichtum und der Gefährlichkeit von Macht.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
19. August 2024
Sprache
deutsch
Seitenanzahl
203
Autor/Autorin
Gianfranco Calligarich
Übersetzung
Karin Krieger
Verlag/Hersteller
Originalsprache
italienisch
Produktart
gebunden
Gewicht
328 g
Größe (L/B/H)
204/125/23 mm
ISBN
9783552075108

Portrait

Gianfranco Calligarich

Gianfranco Calligarich, geboren 1939 in Asmara, Eritrea und gestorben 2024, stammte aus einer Triestiner Familie. Er wuchs in Mailand auf, bevor er nach Rom zog, wo er als Journalist und Drehbuchautor arbeitete. 1994 gründete er das Teatro XX Secolo. 2022 erschien bei Zsolnay sein weltweit übersetzter Roman Der letzte Sommer in der Stadt und 2024 folgte Wie ein wilder Gott.

Pressestimmen

"In souveräner Manier flüssig geschrieben und gut lesbar dringt seine Geschichte vielmehr in die Mentalität, die Seele der Kolonialisten ein. Und dort findet sich, wie weiland bei Joseph Conrad, nichts als Elend und Finsternis." Peter Meisenberg, WDR5, 07. 09. 24

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Von yellowdog am 19.08.2024

Ein Leben im Extrem

Zwar ist dieser neue Roman von Gianfranco Galligarich ganz anders als sein Erfolgsroman "Der letzte Sommer in der Stadt", aber das schriftstellerische Geschick und ein gewisser Ton sind vorhanden. Thema ist der Afrikaforschers Vittorio Bottego (1860 bis 1897). Um die Geschichte Bottegos zu erzählen, nutzt der Autor die Reflexionen eines 70jährigen im Jahr 1933. Der bedenkt nicht nur sein eigenes Leben sondern auch das Bottegos. Der Erzähler stützt sich auf dessen Tagebücher. Direkt characterdriven ist der Roman nicht. Galligarichs erzählerischer Einfallsreichtum erinnert mich latent an den portugiesischen Literaturnobelpreisträger Jose Saramago, stilistisch ist er aber zugänglicher. Der Text ist gut lesbar, hat aber auch immer wieder ausdrucksstarke Beschreibungen mit ausgezeichneten Formulierungen. dabei ist neben dem Weg der Karawanen in Afrika der Schauplatz Italien genauso wichtig. Ein bemerkenswertes Buch!