Aimée, Maëlle und Vianne sind drei Hexenschwestern aus der Bretagne und Nachfolger der legendären Viviane, die ihre Mutter früh verloren haben. Bereits mit 15 Jahren wurde Vi von eiern Sylphe gebissen und kämpfte erfolglos zwei Jahre lang gegen das Dämonenfieber an, bis ihre Schwestern den letzten Ausweg gehen und sie nach Glastonbury bringen. Dort wird sie tatsächlich zwei Jahre lang von Ash, dem jüngsten Mitglied der Kongregation gesund gepflegt und die Schwestern können zurück in ihre Heimat reisen. Leider hat das Fieber Viannes Hexenkräfte verbrannt, doch nicht ihre Liebe zu dem düsteren Ezra.
Dieser ist nach ihrer Rückkehr, dem Tod seines Vaters und dem Verschwinden seines Bruders der neue Großmeister der Loge, das Pendant zur Kongregation. Doch im anstehenden Ende des Dämonenpakts müssen beide Magieverwaltungen zusammenarbeiten um den Dämonenherrscher von Morad, Regulus, milde zu stimmen. Auf dem Weg dahin entdeckt Vianne ihre Magie wieder und wagt von einer Zukunft mit Ezra zu träumen. Doch dieser denkt diplomatisch und bringt Vi damit das Herz.
Eine etwas düstere, dämonische Stimmung herrscht in diesem Buch vor, begleitet zunächst von einem fast hoffnungslosem Kampf gegen Vis Fieber und ihre Gefühle für Ezra. Regulus Forderungen sind hart, ich bin sehr gespannt, wie der Kampf gegen die Dämonen ausgeht, ob Viannes Kräfte von Nutzen sind und sie doch noch einen Weg zu Ezra findet.