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Unten im Tal

Roman

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Die Geschichte zweier ungleicher Brüder

Zwei Bäume pflanzte ein Vater vor seinem Haus, einen für jedes Kind. Der erste, eine Lärche, ist wie Luigi, hart und zerbrechlich. In 37 Jahren hat Luigi nie das Tal verlassen, seine Frau Betta und er verliebten sich beim Baden in den Flusstümpeln zwischen den weißen Birken. Nun erwarten sie ein kleines Mädchen. Der zweite Baum, die robustere Fichte, die auf der Schattenseite gedeiht, ist wie der streitsüchtige Fredo. Vor Jahren kehrte er seiner Heimat den Rücken. Jetzt ist er ins Tal zurückgekehrt, um sich nach dem Tod des Vaters vom Elternhaus und seiner Herkunft zu befreien. Die beiden Brüder trennt mehr als sie verbindet und doch wachsen ihre Wurzeln in derselben Erde . . .
Paolo Cognetti erzählt die spannende, verdichtete Geschichte eines Loyalitätskonflikts. Nicht nur die Natur im Piemont wird auf wundervolle Weise in Worte gebannt, sondern auch seine eigenwilligen Menschen, die sich durch den Einzug der Moderne und des Fortschritts unwiederbringlich verändern müssen.

Questo libro è stato tradotto grazie ad un contributo alla traduzione assegnato dal Ministero degli Affari Esteri e della Cooperazione Internazionale italiano.

Dieses Buch wurde übersetzt dank einer Übersetzungsförderung des italienischen Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten und internationale Kooperation.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
11. September 2024
Sprache
deutsch
Auflage
Deutsche Erstausgabe
Seitenanzahl
143
Autor/Autorin
Paolo Cognetti
Übersetzung
Christiane Burkhardt
Verlag/Hersteller
Originaltitel
Originalsprache
italienisch
Produktart
gebunden
Gewicht
248 g
Größe (L/B/H)
202/126/19 mm
ISBN
9783328603641

Portrait

Paolo Cognetti

Paolo Cognetti, 1978 in Mailand geboren, verbringt seine Zeit am liebsten im Hochgebirge, und seine Erlebnisse in der kargen Bergwelt inspirieren den Mathematiker und Filmemacher zum Schreiben. Für seinen internationalen Bestseller Acht Berge erhielt er u. a. den renommiertesten italienischen Literaturpreis, den Premio Strega. Der Roman wurde für das Kino verfilmt und mit dem Preis der Jury in Cannes ausgezeichnet. In Unten im Tal kehrt Paolo Cognetti zurück in die atemberaubende Hochgebirgswelt. Von der Kritik und dem Publikum gleichermaßen gefeiert, gehört er zu den renommiertesten Persönlichkeiten Italiens.

Pressestimmen

»Cognetti schafft mit wenigen Worten viel Atmosphäre. Er findet originelle Sprachbilder und schöne Naturmetaphern. « Bremen Zwei, Christine Gorny

»Eine kurze, aber atmosphärische Erzählung aus den Perspektiven von Mensch, Tier und Tal. « Die Presse am Sonntag

»Paolo Cognetti ist einer der größten Schriftsteller. Seine Bücher weisen über die Gegenwart hinaus, als wäre er ein Melville oder ein Hemingway. « Il Fatto Quotidiano

»Paolo Cognetti schreibt literarischer denn je. Ein Roman, den man immer und immer wieder lesen kann. « Doppiozero, Giuseppe Mendicino

»Seine schlichte Prosa ist brillant und zeigt die wahre Substanz des Lebens. « Il Quotidiano del Sud

»Cognettis Worte sind Liebesbekundungen an Orte, die er gut kennt und die im Visier des Massentourismus stehen. Er zeigt sie uns in ihrer wahrhaftigsten Form. « QN

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LovelyBooks-BewertungVon 3lesendemaedels am 12.12.2024
Eine kurze und in schlichter Sprache gehaltene Erzählung, die trotzdem viel Atmosphäre enthält
LovelyBooks-BewertungVon katikatharinenhof am 06.11.2024
Schon in der Bibel steht geschrieben, dass ein Mann ein Haus bauen, einen Baum pflanzen und einen Sohn zeugen soll. Und genau das hat der Vater von Luigi und Alfredo getan. Eer ahnt nicht, dass die von ihm ausgewählte Fichte und die Lärche zum Sinnbild der Charakterzüge seiner Söhne werden. Auf den ersten Blick können die gepflanzten Bäume und die beiden Brüder nicht unterschiedlicher sein, doch beim nähren Hinsehen verbindet sie doch mehr, als ihnen vielleicht lieb ist. Der eine geht, der andere bliebt ....und dann stehen sie sich nach Jahren wieder gegenüber....Paolo Cognetti ist ein Meister der leisen Töne, der in wenigen Worten ganz viel zur Sprache bringt. "Unten im Tal" erzählt von Gegensätzen, Fußstapfen, Verpflichtungen, gegenseitig zugefügten Schmerzen und dem Ruf des Geldes, der manchmal eine Schneise der Verwüstung hinterlässt, ohne dabei die Folgen für Mensch und Umwelt zu bedenken.Die Charaktere sind sehr fein gezeichnet und Cognetti ermöglicht seiner Leserschaft, die beiden Brüder und ihre Eigenarten kennenzulernen. Während der eine sein vermeintliches Glück im Ausland sucht, immer vor sich selbst, seinen Wurzeln und der Verantwortung auf der Flucht ist, versucht der andere in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, ohne dessen Marotten anzunehmen. Es geht um gesellschaftliche Zwänge, Ansichten, menschgemachte Gesetze und dem Raubbau an der Natur.Wie die Borke der Bäume rauh und rissig ist, so ist auch das Leben in den Bergen - es hinterlässt Spuren, macht mitunter hart - sich selbst und anderen gegenüber - und ist trotzdem lebenswert. Cognetti lässt das Eis auf den Bergen und in den Herzen tauen, blättert im Buch der nostalgischen An- & Einsichten und gibt einen Ausblick darauf, dass der (technische) Fortschritt zugleich Fluch und Segen für ein abgelegenes Tal ist.Wie immer ein Roman, der sich deutlich vom Mainstream abhebt und gerade deswegen sehr lesenswert ist.