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Kurswechsel im Kopf

Von der Kunst anzunehmen, was ist, und innerlich frei zu werden

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Das perfekte Leben gibt es nicht, erfüllt kann es trotz mancher Herausforderung dennoch sein. Stressphasen, chronische Schmerzen, Krankheiten und Beziehungsprobleme sind für viele Menschen ungeliebte Aspekte des Lebens, an deren Verschwinden sie unermüdlich und oft vergeblich feilen. Steven C. Hayes hat über 30 Jahre seines Forscherlebens der Frage gewidmet, wie wir der Tyrannei der Selbstoptimierung entkommen. Wie wir ungebetene Elemente unseres Lebens akzeptieren lernen und die dadurch freigesetzte Kraft für anderes nutzen. Der Anstoß für seine Psychologie der Akzeptanz und Flexibilität waren seine eigenen Panikattacken, die er auf herkömmlichem Weg nicht bekämpfen konnte.»Kurswechsel im Kopf« erzählt von der Leidenschaft eines außergewöhnlichen Forschers und gibt durch Strategien der ACT Impulse, das Leben in all seinen Facetten zu akzeptieren und neu auszurichten.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
19. August 2020
Sprache
deutsch
Auflage
2. Auflage
Seitenanzahl
496
Autor/Autorin
Steven C. Hayes
Übersetzung
Ursula Bischoff
Verlag/Hersteller
Originalsprache
englisch
Produktart
gebunden
Gewicht
785 g
Größe (L/B/H)
221/147/40 mm
ISBN
9783407864475

Portrait

Steven C. Hayes

Prof. Dr. Steven C. Hayes, geb. 1948, ist Professor für Psychologie an der University of Nevada in Reno. Er blickt auf über 35 Jahre Forschung in der Psychologie zurück. Mit mehr als 45 Büchern und 625 veröffentlichten Fachartikeln zählt er zu den einflussreichsten Psychologen der Welt. Er ist der Vater der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) und wichtiger Impulsgeber für die Prozessorientierte Therapie.

Pressestimmen

» Kurswechsel im Kopf ermutigt dazu, das eigene Innere anzunehmen, wie es ist, sich zu sich selbst zu bekennen und die Begegnung mit anderen sowie mit der Welt zu wagen. Ein lesenswertes Buch! « Prof. Dr. Joachim Bauer, Bestsellerautor

»Um das Verfahren einmal selbst auszuprobieren, kann der Ratgeber ein guter Startpunkt sein. « Corinna Hartmann, Gehirn&Geist, Heft 1/21

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Von Horst Schmidberger am 05.12.2020

Mein Eindruck

Der Autor ist Professor für Psychologie an der University of Newada. Er hat über 35 Jahre Berufserfahrung in Psychologie und mehr als 45 Bücher und über 600 Fachartikel geschrieben. Er ist einer er einflussreichsten Psychologen der Welt. Somit wundert es auch kaum, dass sein Werk aus dem Jahre 2019 mit der amerikanischen Originalausgabe und dem Titel" A liberated mind how to privot toward what matters" aus über 480 Seiten, 21 Kapiteln und 3 Teilen besteht. Er ist auch der Begründer von ACT Akzeptanz- und Commitment-Therapie und diese dient als konkrete Handlungsaufforderung, zu agieren und in Aktion zu treten. Im Kapitel drei werden drei Wellen der Psychotherapie beschrieben, die Verhaltenstherapie, die kognitive Verhaltenstherapie und schließlich die Transformation, in dessen Mittelpunkt die Frage steht, was wir denken und fühlen auf die Überlegung verlagert, in welcher Beziehung wir zu unseren Gedanken und Gefühlen stehen. Die Vorstellung, psychische Probleme als verborgene Krankheit zu betrachten, hat mittlerweile einen besorgniserregenden Tribut gefordert. Sie hat zunächst eine beruhigende Wirkung, denn sie enthält ein Körnchen Wahrheit: Dass wir leiden ist nicht unsere Schuld. Doch macht man sich dieses Konzept zu eigen, hat man oft das Gefühl, ein Leben lang Medikamente nehmen zu müssen um diesen Zustand überhaupt zu ertragen. So redet uns der innere Diktator ein, dass ein psychisch starres Vermeidungsverhalten dem gesunden Menschenverstand entspricht. Die Strategie, vor dem inneren Schmerz davonzulaufen oder ihn zu leugnen, scheint auf den ersten Blick logisch zu sein. Da Schmerzgefühle unangenehm sind, neigen wir dazu, schwierige Gedanken, Gefühle und Erinnerungen als "Probleme" einzuordnen und die Beseitigung als "Lösung" zu betrachten. Wenn wir die müßigen Versuche einstellen, die Spuren zu entfernen, die unsere Lebensgeschichte in unserem tiefsten Inneren hinterlassen hat, haben wir die Möglichkeit, aus all unseren Erfahrungen zu lernen. Unsere Aufmerksamkeit hat etwas mit einer Taschenlampe vergleichbares. Sie gestattet uns, unsere Wahrnehmung zu fokussieren. Wenn das sanfte Licht des gegenwärtigen Lichts darin geübt ist, sich auf die Vergangenheit zu richten, sind wir imstande, die unliebsamen und wirklichen hässlichen Aspekte unserer Geschichte aufrichtiger und mit mehr Selbstempathie zu betrachten Denn das perfekte Leben gibt es nicht, erfüllt kann es trotz mancher Herausforderung dennoch sein. Wenn wir die ungebetene Elemente und Erlebnisse unseres Lebens akzeptieren und lernen die frei gesetzte Kraft zu nutzen, können wir unser Leben in seiner Fülle akzeptieren und uns neu ausrichten. So beginnt der Kurswechsel im Kopf.
Von Christiane Kürschner, roter-reiter am 29.10.2020

Time to change

Schon einmal eine Diät gemacht? Viele Menschen, die ihre Ernährung für einen bestimmten Zeitraum enorm umstellen und Verzicht üben, knicken irgendwann ein. Da lockt die Schokolade zu sehr oder im Supermarkt landet fast unbewusst die Tiefkühlpizza im Einkaufskorb. Du hast es wieder nicht geschafft, du brichst die Diät ab und alles bleibt wie es ist - bis zum nächsten Abnehmversuch. Du möchtest die "Schande", den Misserfolg der letzten Diät, wiedergutmachen, ihn vergessen, und versuchst deshalb betont motiviert an den neuen Versuch heranzugehen. Das scheint ganz sinnvoll zu sein, denn Motivation kann bei einer solchen Unternehmung nur helfen, oder? "Positive Gedanken, um negative Gedanken explizit zu vermeiden oder zu bekämpfen, zeugen von psychischer Starrheit", erklärt Psychologe Steven C. Hayes, "denn die positiven Gedanken rufen die Erinnerung an eben jene Gedanken hervor, denen wir aus dem Weg zu gehen hoffen." Bekannt ist dieses Phänomen auch bei Menschen, die an Panikattacken leiden. Indem sie ihre Ängste unterdrücken, entwickeln sie eine Angst vor der nächsten Angst, die ihr ganzes Leben bestimmt. In seinem Ratgeber "Kurswechsel im Kopf" zeigt der Professor für Psychologie an der University of Nevada, wie wir psychische Flexibilität erlangen, um nicht in ungesunde Denk- und Verhaltensmuster zu verfallen. Raus aus der Starre Schwierig wird es nämlich, wenn wir unseren Ängsten und Befürchtungen entfliehen. Wenn wir nur eine Diät abbrechen, ist das keine große Sache. Wenn wir aber regelmäßig Hunger leiden, um danach mit einem Fressanfall die Hungerkur zu beenden, befinden wir uns bereits mitten in einer Essstörung. Wer eine Prüfung nicht bestanden hat und dem Gefühl des Versagens Abhilfe schafft, in dem er weitere Prüfungen aufschiebt und deshalb vielleicht niemals sein berufliches Ziel erreicht, ist ebenso in seiner Gedankenspirale gefangen und psychisch erstarrt. "Das ist nichts anderes als der Versuch, negative Gedanken und Gefühle, die bei schwierigen Erfahrungen entstanden sind und noch heute erinnert werden, zu verdrängen", erklärt Hayes. Hinterfrage deine Gedanken Steven C. Hayes stellt sich seit mehr als 30 Jahren die Frage, was Menschen dazu befähigt, aus Krisen gestärkt hervorzugehen, und welche Kompetenzen es benötigt, um die Herausforderungen unserer Gesellschaft - ständige Verfügbarkeit, Perfektionsdruck in Bildung, Aussehen und Gesundheit - zu meistern und dabei psychisch gesund zu bleiben. Aus den Ergebnissen seiner Forschung entwickelte Hayes die Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT). Seine Forderung: Wir brauchen den Kurswechsel im Kopf! Anstatt daran zu arbeiten, unsere Ängste, stressige Phasen und persönliche Probleme verschwinden zu lassen, sollten wie sie als Teil unseres Lebens zulassen und akzeptieren. So erlangen wir psychische Flexibilität, mit der wir uns unsere eigenen Fehler verzeihen lernen und einen anderen Blick auf unser Denken und Handel erhalten. "Es geht darum, zu lernen, sich nicht von schmerzlichen inneren Erlebnissen abzuwenden, sondern sich dem eigenen Leid zuzuwenden, um dadurch mehr Lebensbedeutung und Lebenssinn zu gewinnen", so Hayes. Akzeptieren, wie es ist, und gerade dadurch stetig innerlich wachsen: Wie das geht, zeigt Steven C. Hayes in seinem Ratgeber. In drei Abschnitten stellt er die wissenschaftlichen Grundlagen seiner ACT-Therapie vor, zeigt, wie die sechs Kursänderungen wirken, und im dritten Teil, wie wir sie in unserem eigenen Leben anwenden. Ein umfassender Ratgeber, der fundiert und verständig den Weg weist. Christiane Kürschner, hab-mehr-vom-leben.de