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Inklusion und Anerkennung

Zur Körperlichkeit von Differenzaushandlungen im Unterricht

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Die Anerkennung von Differenz wird in pädagogischen Diskursen als Gelingensbedingung für Inklusion angesehen. In kritischer Würdigung dieser ethisch-normativen Betrachtung fokussiert die vorliegende (video-)ethnografische Studie aus einer machtanalytischen Perspektive die ambivalenten Effekte von Anerkennung als Subjektivierungsgeschehen im inklusionsorientierten Grundschulunterricht. Hierbei sind die in körperlichen Interaktionen unter Schüler*innen jeweils ausgehandelten Möglichkeiten der Selbstbezugnahme von besonderem Interesse. Die Ergebnisse der Studie verweisen durchweg auf die Relevanz von Verletzbarkeit für die Präfiguration jener Spielräume. Die Arbeit macht die Körperlichkeit von Anerkennungsprozessen sichtbar, wenngleich Subjekte und ihre Körper einem forschenden Blick stets in gewisser Hinsicht entzogen bleiben.

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Abstract . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Danksagung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
1 Einleitung und Fragestellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
2 Begriffliche Annäherungen und Diskussionsstand. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
2. 1 Inklusion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
2. 2 Differenz als zentrale theoretische Figur im Inklusionsdiskurs . . . . . . . . . . . . . . 23
2. 3 Anerkennung im Kontext von Inklusion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
2. 3. 1 Ethisch-normative Anerkennungskonzeptionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
2. 3. 2 Exkurs: Alteritätstheoretische Lesarten von Anerkennung . . . . . . . . . . . . . 47
2. 3. 3 Analytisch justierte Anerkennungskonzeptionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
2. 3. 4 Forschungsstand zur Körperlichkeit von Anerkennung . . . . . . . . . . . . . . . 56
2. 4 Rekonstruktive Inklusionsforschung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
3 Anerkennung nach Judith Butler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
3. 1 Unbehagliche Differenzen Anerkennung und Subjektwerdung . . . . . . . . . . . . 67
3. 2 Körper von Gewicht` Materialisierung und Eigensinn . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
3. 3 Verletzbarkeit und Widerstand ethische Perspektiven . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
3. 4 Ansätze empirischer Operationalisierung von Anerkennung . . . . . . . . . . . . . . . 88
3. 5 Körperlichkeit und Anerkennung theoretische Anschlüsse . . . . . . . . . . . . . . . 93
4 Forschungszugang. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
4. 1 Ethnografie Entstehung, Merkmale, Bedeutung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
4. 2 Ethnografische Perspektiven auf Differenz und Körperlichkeit
Methodologische Herausforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
4. 3 Methodisches Vorgehen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117
4. 3. 1 Zugang zum Feld. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
4. 3. 2 Datenerhebung und -aufbereitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
4. 3. 3 Auswertung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
4. 3. 4 Reflexion des Forschungsprozesses Ethnografie und Macht. . . . . . . . . . 129
5 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
5. 1 Un*erwünschte Nebensitzer*innen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133
5. 2 Il*legitimer (Körper-)Kontakt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
6 Fazit und Ausblick. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188
7 Literaturverzeichnis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199
8 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216

Produktdetails

Erscheinungsdatum
24. Juni 2024
Sprache
deutsch
Seitenanzahl
216
Reihe
klinkhardt forschung. Perspektiven sonderpädagogischer Forschung
Autor/Autorin
Hannah Nitschmann
Verlag/Hersteller
Produktart
kartoniert
Gewicht
362 g
Größe (L/B/H)
232/160/14 mm
ISBN
9783781526501

Portrait

Hannah Nitschmann

Hannah Nitschmann, Dr. in phil. , Jahrgang 1987, studierte in Köln und Groningen Sonderpädagogik auf Lehramt. Im Anschluss an das Referendariat arbeitete sie bis zum Abschluss ihrer Dissertation als Lehrkraft für besondere Aufgaben und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Department Heilpädagogik und Rehabilitation der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. Seit 2023 ist Hannah Nitschmann als akademische Rätin am Institut für Sonderpädagogik der Universität Würzburg tätig.

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