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BRD Noir

Die Ungleichzeitigkeit von Biografie und Geschichte

(2 Bewertungen)15
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Nachdem Frank Witzel und Philipp Felsch im Frühjahr 2015 die wohl originellsten und aufsehenerregendsten Auseinandersetzungen mit der westdeutschen Vergangenheit seit Langem veröffentlichten, blicken sie nun noch einmal gemeinsam auf die alte BRD und das Aroma der Epoche zwischen Nachkriegszeit und Wende. Dabei fällt auf, dass die alte Bundesrepublik angesichts aktueller globaler Unsicherheit und Identitätskrisen mehr und mehr romantisiert und idealisiert wird, es wächst die Sehnsucht nach dem scheinbar heimeligen Rheinischen Kapitalismus und dem Biedermeier von Helmut Schmidt und "Wetten Dass?". In ihrer aus ihren Büchern gespeisten Rückschau erinnern Witzel und Felsch an die untergründige Gewalt und die Düsternis der alten BRD , die ihr ideales Aushängeschild eher in Eduard Zimmermann als in Frank Elstner fand.

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Produktdetails

Erscheinungsdatum
21. März 2016
Sprache
deutsch
Auflage
1. Auflage
Seitenanzahl
174
Reihe
Fröhliche Wissenschaft, 87
Autor/Autorin
Frank Witzel, Philipp Felsch
Verlag/Hersteller
Originalsprache
deutsch
Produktart
kartoniert
Gewicht
146 g
Größe (L/B/H)
180/96/15 mm
ISBN
9783957572769

Portrait

Frank Witzel

Frank Witzel


veröffentlichte seit seinem ersten Lyrikband 1978 mehr als ein Dutzend Bücher, u. a. die Romane

Bluemoon Baby

(2001/2017),

Vondenloh

(2008/2018) und

Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969,

für den er den Deutschen Buchpreis 2015 erhielt. Für das gleichnamige Hörspiel gewann er den Deutschen Hörspielpreis 2017. Für seinen Roman

Direkt danach und kurz davor

war er für den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2017 nominiert. Im selben Jahr erhielt er die Poetikdozentur der Universität Heidelberg und 2018 die Poetikdozentur der Universität Tübingen, 2017/2018 war er Inhaber der Friederichs-Stiftungsprofessur an der Hochschule für Gestaltung Offenbach, wo er heute lebt. Im BR wurden 2017 sein Hörspiel-Film

Die apokalyptische Glühbirne

und 2018 die Hörspielserie

Stahnke,

2019 beim HR das Hörspiel

Jule, Julia, Julischka

, alle in der Regie von Leonhard Koppelmann, gesendet, für die er mit ihm zusammen 2017 den Deutschen Hörbuchpreis erhielt. Sein 2020 erschienener Roman

Inniger Schiffbruch

war auf der Longlist des Deutschen Buchpreises


.



Philipp Felsch, geboren 1972 in Göttingen, ist ein deutscher Historiker und Kulturwissenschaftler. Nach dem Studium der Geschichte und Philosophie in Freiburg, Köln, Bologna und Berlin wurde Felsch 2006 an der Universität Zürich mit einer Arbeit über physiologische Alpenreisen im 19. Jahrhundert promoviert. Er ist Inhaber einer Professur für Geschichte der Humanwissenschaften an der Humboldt Universität Berlin. Bekannt wurde er vor allem durch seine Monografie

Der lange Sommer der Theorie. Geschichte einer Revolte (1960 1990)

(2015).


Pressestimmen

»Tief hinein in die alte Bundesrepublik geht es im Gespräch zweier Intellektueller unterschiedlicher Generationen, zwischen dem 60-jährigen Frank Witzel und dem 43-jährigen Philipp Felsch . . . ein Gespräch über die abgründigen Seiten der heute ja so oft verklärten alten Bundesrepublik. «
- Alexander Cammann, Die Zeit Alexander Cammann, DIE ZEIT

»Ihre Unterhaltung über BRD Noir umkreist verschiedene Narrative der alten Bundesrepublik, insbesondere das Verhältnis zwischen Stadt und Provinz, die schwarze Romantik der materiellen und ideellen Einrichtung in Adenauers Kommoden-BRD, deren kriminelle Schattenseiten sowie das unverständlich Stimmungsmäßige, das die BRD wohl aufgrund ihrer ökonomischen Satuiertheit zu einer größtenteils irrational-orientierungslosen Gesellschaft mit gehörigem Reformbedarf werden ließ. Die vielen detaillierten Beobachtungen und Beschreibungen werden flankiert von Abschweifungen in Richtung DDR, die eben nicht als Negativfolie, sondern als dezidiert antifaschistische Vergleichsgröße zur postfaschistischen BRD zu betrachten ist, in der, wie Felsch es ausdrückt, die Dinge nicht so sind, wie sie scheinen, bzw. dass die latent faschistische Struktur des Staates manifest gemacht werden muss. Im Rückblick wird diese Diagnose aus deswegen noch mal interessant, weil nach der Wiedervereinigung ja tatsächlich so einiges ans Tageslicht gekommen ist, was in der Bundesrepublik verborgen war « - Detlef Kannapin, junge welt, Mai 2016 Detlef Kannapin, junge Welt

»Philipp Felsch und Frank Witzel sind auf der richtigen Spur. «
- Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, April 2016 Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel

»Ein Jungsgespräch über die alte Bundesrepublik. «
- Jürgen Kaube, FAS, März 2016 Jürgen Kaube, FAS - Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

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