Acht ausgewiesene Literaturwissenschaftler demonstrieren in diesem Buch am gleichen Untersuchungsgegenstand - Kleists Erzählung "Das Erdbeben in Chili" - unterschiedliche Möglichkeiten der Annäherung an einen literarischen Text. Gleichzeitig erläutern sie die Voraussetzungen ihrer Methode und ihre Vorgehensweise auch theoretisch. Die direkte Konfrontation läßt dabei die Reichweite und die Grenzen der verschiedenen Methoden besonders deutlich hervortreten: eine anschauliche und für jeden literaturwissenschaftlich interessierten Leser anregende und informative Form des "Methodenstreits". Darüber hinaus vermittelt der Band aber auch einen ausgezeichneten Einblick in den Stand der Forschung zu einer der bedeutendsten Erzählungen der deutschen Literatur.
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