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Größtenteils heldenhaft

Roman

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Booker-Preisträgerin Anna Burns · Ein rasanter Roman · Das komplizierte Liebesleben von Superhelden
Ist man nur stark und schön genug, dann klappt es auch mit der Liebe - oder nicht? Anna Burns widmet sich mit spielerischer Leichtigkeit den großen Fragen des Lebens. Da sind Superheld und Femme Fatale - auf den ersten Blick ein perfektes Paar. Wären da nur nicht die fiesen Intrigen der Schurken. Sie setzen alles daran, das Glück der beiden zu zerstören. Wird es ihnen gelingen? Oder gewinnt am Ende doch die Liebe im Superheldenuniversum?
Größtenteils komisch, ganz und gar heldenhaft
Die Frau eines Superhelden ist nicht zu beneiden. Femme wurde von den Downtown-Bösewichten mit einem bösen Zauber belegt: Sie soll Superheld umbringen, damit die Schurken freie Bahn haben. Zum Glück hat sie eine schrecklich nette Großtante an ihrer Seite. Was Femme allerdings nicht weiß: Deren zuckrige Liebenswürdigkeit ist nur Tarnung. Eigentlich ist sie selbst einer der größten Schurken überhaupt. Und sie ist nicht gewillt, Femme zu beschützen - oder etwa doch?
Unvergleichliche Helden, kapriziöse Schurken und die immerwährende Frage, ob am Ende die Liebe gewinnen kann.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
19. Oktober 2024
Sprache
deutsch
Auflage
1. Auflage 2024
Seitenanzahl
128
Dateigröße
3,96 MB
Autor/Autorin
Anna Burns
Übersetzung
Anna-Nina Kroll
Verlag/Hersteller
Originalsprache
englisch
Kopierschutz
mit Wasserzeichen versehen
Family Sharing
Ja
Produktart
EBOOK
Dateiformat
EPUB
ISBN
9783608123319

Portrait

Anna Burns

Anna Burns, geboren in Belfast, Nordirland, ist Autorin mehrerer Romane. 2018 erhielt sie für Milchmann den Man Booker Prize. Das Buch wurde zu einer internationalen Sensation und mit zahlreichen weiteren Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Orwell Prize und dem National Book Critics Circle Award. Milchmann erschien bisher in 30 Ländern. Anna Burns lebt in East Sussex, England.

Anna-Nina Kroll, geboren 1988, überträgt u. a. die Werke von Donal Ryan, John Irving und Carmen Maria Machado ins Deutsche. Für ihre Übersetzung von Milchmann erhielt sie 2021 den Förderpreis zum Straelener Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW.

Pressestimmen

»Überzeichnete Helden, grandiose Bösewichte, brutale Schergen, eine schwarzhaarige Schönheit namens Monique Frostique, ein hilflos in sie verliebter Vetter namens Freddie [ ]. Es ist ein wahrer Spaß, zumal in dieser Welt Super-Helden-Rambazamba, Feminismus und Gen Z-Empfindlichkeiten aufeinandertreffen [ ]. «Bettina Steiner, Die Presse, 04. Januar 2025 Bettina Steiner, Die Presse

»Es wirkt wie ein wahnwitziger Spaß, wie ein Fantasy-Filmabenteuer, von Ideen übersprudelnd. [ ] Und so wie die vermeintlich liebenswürdige Alte alle Fäden im bösen Spiel in der Hand hat, wickelt Anna Burns ihre Leserschaft mit dem Genretrick um die Finger. Der unendlich spaßige Machtkampf lässt politische Ungerechtigkeiten der realen Welt durchschimmern. Ein grandioses Buch! «Cornelia Geißler, Berliner Zeitung am Wochenende, 14. /15. Dezember 2024 Cornelia Geißler, Berliner Zeitung am Wochenende

» Größtenteils heldenhaft hat das Zeug zur griechischen Tragödie, die Verstrickungen haben shakespearesche Wucht. Doch Anna Burns sampelt das Ganze mit Comic-Elementen und gibt ihm zeitdiagnostische Kraft. [ ] Größtenteils heldenhaft [ist] wahnsinnig witzig und klug. «Meike Feßmann, Deutschlandfunk Kultur, 30. Oktober 2024 Meike Feßmann, Deutschlandfunk Kultur

»Die Rohmaterialien, aus denen Anna Burns Größtenteils heldenhaft gebacken hat, sind romantische, ethische und anderweitig gesellschaftliche. Aber das, was sie daraus macht, ist kein Gebrauchsgegenstand, sondern eine Frage: Wollen wir in diesen Klischees leben, oder in anderen, oder ganz ohne? Die Antwort wird eine heroische sein müssen, aber keine individuelle, und weil der Text das weiß, unterdrückt er schlau, im Hintergrund ahnbar, sein göttliches Gelächter über die eigene, ganz persönlich verzweifelte Frechheit. «Dietmar Dath, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Oktober 2024 Dietmar Dath, FAZ

»Anna Burns dekonstruiert durch beißende Ironie den Superheldenmythos und lässt sich zugleich von dessen Topoi inspirieren. Sie nimmt die innere Logik der Super-Erzählkonstrukte ernst und treibt sie auf die Spitze. [ ] Anna-Nina Kroll hat Burns' rasante Hochgeschwindigkeitsprosa, die angelsächsische Vorstadt-Gangster-Sprache mit verwebt, kongenial ins Deutsche übertragen. «Ralph Trommer, taz, 30. Januar 2025 Ralph Trommer, taz

»Sehr amüsanter, allegorisch-lehrreicher Tanz im Reich der Geschlechter und Gesellschaftsklischees. «Matthias Eichardt, Stadtmagazin 07, Dezember 2024/Januar 2025 Matthias Eichardt, 07 das Stadtmagazin

»Neben den ganzen krass überzeichneten und scharfen Erzählelementen gibt es auch sanftere, nachdenklichere Töne im Subkontext. Denn Burns Geschichte von Femme und Held zeigt, warum wir immer wieder scheitern, sei es beim Frieden schließen oder in einer Liebesbeziehung. «Dano Senger, Lust auf Literatur, 08. November 2024 Dano Senger, Lust auf Literatur

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LovelyBooks-BewertungVon EvyHeart am 04.01.2025
Schreibstil zuviel Ich habe das Buch aufgrund des bunten, plakativen Covers rausgesucht und weil eine Superhelden-Parodie interessant klang. Ich habe für die 93 Seiten aber sehr lange gebraucht, weil die Autorin mit SO VIELEN Übertreibungen arbeitet, dass der Inhalt untergeht. Dieses Buch steht und fällt mit dem Schreibstil.Worum geht es?Um eine Heldin mit Minderweitigkeitskomplexen, einen Superheld mit Minderwertigkeitskomplexen, eine Superschurkin als Großtante und einen Zauber.Wie hat mir das Buch gefallen?Ich habe mich durchgequält, aber ich kann mir vorstellen, dass es Leuten gefällt. In all den Wortspielen IRGENDEINE Handlung zu finden, das fiel mir schwer. Die Übersetzerin hat hier großartige Arbeit geleistet, all die Bandwurm-Wörter voller Hyper-Super-Mega-Superlative ins Deutsche zu übertragen. Dazu die Gedankengänge, die mal vor-, dann zurückgehen und bei denen oft nicht klar ist, wohin die Reise denn geht. Das Buch ist kunstvoll und gekonnt geschrieben, aber ob es deswegen gut ist? Wirklich lustig fand ich es nicht, aber Leute, die viele Superhelden-Geschichten lesen, könnten das mögen. Vielleicht klingt es als Lesung besser?FazitEin einfaches Buch, das vor Wortspielen trieft. Die Leseprobe zu lesen hilft.
LovelyBooks-BewertungVon Hornita am 23.11.2024
Verwirrende Beziehungen Die Geschichte von Superhelden und Superschurken und Hass und Liebe zwischen ihnen beginnt verwirrend und ich habe einige Zeit gebraucht, um die Spielregeln in dieser Welt zu verstehen, da bis zum Ende immer wieder neue Spielregeln enthüllt werden. Es wäre einfacher gewesen wenn die Autorin zu Beginn etwas mehr erklärt hätte. Ich konnte trotz der Übertreibungen Parallelen zum normalen Leben erkennen, aber ich denke, dass sich mir nicht alles erschlossen hat, was die Autorin sagen wollte. Das Ganze ist eine Parabel mit vielen Details, die nicht immer leicht einzuordnen sind. Die Mischung aus Klischees und Weisheiten hat aber auch ihren Charme. Die Geschichte ist trotz der genannten Schwächen sehr unterhaltsam und oszilliert von  Romeo und Julia ähnlichen Momenten bis zu übertriebenen Comic-haften Szenen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, gut zu lesen, frisch und zeitgemäß und macht den Großteil des Lesevergnügens aus.