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Freie Zeit

Eine politische Idee von der Antike bis zur Digitalisierung

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Mehr Zeit für eine sozialere Welt - ein Plädoyer für den gesellschaftspolitischen Abschied von der 40-Stunden-Woche im digitalen Zeitalter.

»Das Reich der Freiheit beginnt in der That erst da, wo das Arbeiten, das durch Noth und äußere Zweckmäßigkeit bestimmt ist, aufhört« - so einst Karl Marx.

Und heute? Trotz weitgehender Automatisierung bleibt die Norm der Vollzeitarbeit bestehen. Das Motto »Sozial ist, was Arbeit schafft« wird von fast allen politischen Akteuren getragen. Zugleich wird die bisherige Form der Vollzeitarbeitsgesellschaft in vielen Momenten brüchiger und ungleicher: Pflegekrise, Gender-Pay-Gap, prekäre Jobs oder unregulierte Crowdwork auf digitalen Plattformen offenbaren nur einige der vielfältigen Bruchlinien.

Mit Blick auf die politische Ideengeschichte der freien Zeit und die aktuellen Debatten um Automatisierung und Digitalisierung entwirft Gregor Ritschel ein Plädoyer für den schrittweisen Ausgang aus der bisherigen Arbeits- in eine »Multiaktivitätsgesellschaft« (André Gorz). Er zeigt: Eine Verkürzung der Arbeitszeit kann uns eine sozialere, kreativere und auch umweltschonendere Welt ermöglichen.

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Produktdetails

Erscheinungsdatum
30. November 2021
Sprache
deutsch
Seitenanzahl
274
Dateigröße
0,74 MB
Reihe
X-Texte zu Kultur und Gesellschaft
Autor/Autorin
Gregor Ritschel
Verlag/Hersteller
Kopierschutz
mit Wasserzeichen versehen
Family Sharing
Ja
Produktart
EBOOK
Dateiformat
EPUB
ISBN
9783732855728

Portrait

Gregor Ritschel

Gregor Ritschel (Dr. phil.), geb. 1985,

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Lehrerinnenbildung und Schulforschung an der

Universität Leipzig. Er studierte Politikwissenschaft, Ethnologie und Zeitgeschichte und lehrte Politische Theorie und Ideengeschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Als Redakteur der Zeitschrift »Berliner Debatte Initial« hat er mehrere Hefte zum Themenkomplex Gesellschaft und Digitalisierung mitherausgegeben.


Pressestimmen

»[Es] bleibt zu hoffen, dass heutige TheoretikerInnen der Zukunft der Arbeit das von Ritschel in seiner Ideengeschichte akribisch zusammengetragene Panorama an Konzepten nutzen, um ihre eigenen Ansätze weiterzuentwickeln. Sie sei jedem aufs Wärmste zur Lektüre empfohlen; für den Einstieg in die Thematik ein echtes Muss! « Christian E. W. Kremser, Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, 3 (2022)

»Es gelingt dem Politikwissenschaftler in seinen eher als Essays konzipierten Kapiteln, Lust zu machen auf mehr Zeit-Geschichte und Anstöße zu geben für ein Nachdenken über Zeitpolitik und Zeitpraktiken in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. « Hannah Ahlheim, H-Soz-u-Kult, 01. 12. 2022

»Es sind spannende Fragen, denen sich der Autor widmet: Auch für den schulischen Unterricht, v. a. im Bereich der Sozialwissenschaften, der Philosophie und anderer Geisteswissenschaften wird man Textabschnitte auswerten können. Denn Freizeit ist ein Bereich, der von Schülerinnen und Schülern gern kontrovers diskutiert wird. Ein gelungenes Sachbuch! « Johannes Groß, www. lehrerbibliothek. de, 15. 04. 2022

» Arbeite nur und die Freude kommt von selbst , soll Goethe gesagt haben. Ob das so stimmt, kann man bezweifeln. Die interessantere Frage ist, was passiert, wenn wir nicht arbeiten. Der Soziologe Gregor Ritschel ist ihr nachgegangen und entwirft eine politische Ideengeschichte der freien Zeit. « Nina Apin, taz, 29. 03. 2022

Besprochen in:Landshuter Zeitung, 28. 05. 2022, Josef TutschImpu! se, 121/4 (2023)

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