Nicht immer und nicht überall geht es rational zu. In der Regel sind Menschen weit mehr an ihren Meinungen als an deren argumentativem Legitimationsnachweis interessiert. Das Argumentieren ist nämlich eine viel zu anstrengende Sache, als dass man sie betreiben würde, wenn man nicht müsste. In diesem Sinne verfolgt Josef Kopperschmidt mit seiner Einführung das Ziel, Respekt vor einer gesellschaftlichen Kulturleistung zu wecken, die Gewalt durch »die sanfte Gewalt der Vernunft« (Brecht) zu ersetzen versucht, um so das gesellschaftliche Zusammenleben zu zivilisieren.
Inhaltsverzeichnis
Inhalt:
Vorbemerkung
1. Zum Interesse an Argumentation: Was kann man von einer Argumentationstheorie erwarten?
2. Zur Funktion der Argumentation: Warum argumentiert man?
3. Zum Verfahren der Argumentation: Wie argumentiert man?
4. Zum Prinzip der Argumentation: Wie vernünftig ist das Argumentieren?
5. Zu den Voraussetzungen der Argumentation: Wann argumentiert man?
6. Zur Typologie der Argumentation: Wie lassen sich Argumente systematisieren?
7. Zur Didaktik, Analyse und Kritik der Argumentation: Wie kann Argumentationstheorie praktisch werden?
8. Zur Ethik der Argumentation: Was ist am Argumentieren ethisch interessant?
Anhang: Anmerkungen; Literaturhinweise; Über den Autor