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Den Himmel stürmen

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Teresa lebt mit ihren Eltern in Turin, doch die Sommerferien verbringt sie jedes Jahr bei der Großmutter in Apulien, mit den Nachbarjungen Bern, Tommaso und Nicola. Die vier Freunde gehen zusammen schwimmen und wandern, erzählen sich alles. Sie sind unzertrennlich, bis zwischen Bern und Teresa etwas Neues entsteht: die erste große Liebe. Aber im Jahr darauf ist Bern nicht mehr da. Zutiefst enttäuscht verbannt Teresa Apulien aus ihrer Erinnerung. Erst zum Begräbnis der Großmutter fährt sie wieder hin. Am Rande des Friedhofs steht ein Mann in einem langen Mantel: Bern. Sie gehen aufeinander zu. Doch Bern verschwindet ein zweites Mal aus Teresas Leben. Über zwanzig Jahre - von den Neunzigern bis heute - erzählt Paolo Giordano die Geschichte einer Frau und eines Mannes, die sich immer wieder finden und verlieren. Mit einer emotionalen Präzision wie kein zweiter schreibt der promovierte Physiker Giordano über Liebe, Freundschaft und Verlust. Ein Meisterwerk über das Entstehen und Verschwinden von Gefühlen. Existentiell, eindringlich

Produktdetails

Erscheinungsdatum
09. Oktober 2018
Sprache
deutsch
Seitenanzahl
528
Dateigröße
8,39 MB
Autor/Autorin
Paolo Giordano
Übersetzung
Barbara Kleiner
Verlag/Hersteller
Originaltitel
Originalsprache
italienisch
Kopierschutz
mit Wasserzeichen versehen
Family Sharing
Ja
Produktart
EBOOK
Dateiformat
EPUB
ISBN
9783644049512

Portrait

Paolo Giordano

Paolo Giordano wurde 1982 in Turin geboren, wo er Physik studierte und mit einer Promotion in Theoretischer Physik abschloss. Danach arbeitete er als profilierter Journalist. Sein erster Roman «Die Einsamkeit der Primzahlen» war ein internationaler Bestseller. Er wurde in über vierzig Sprachen übersetzt und verfilmt. Zuletzt erschien sein vielbeachteter Roman "Den Himmel stürmen". Giordano erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den angesehensten italienischen Literaturpreis, den Premio Strega. Paolo Giordano lebt in Rom.

Barbara Kleiner, geboren 1952, lebt in München. Übersetzerin u. a. von Primo Levi, Ippolito Nievo, Italo Svevo, Paolo Giordano, Davide Longo; ausgezeichnet mit dem Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW, dem Deutsch-Italienischen Übersetzerpreis und dem Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung.

Bewertungen

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LovelyBooks-BewertungVon beccaris am 03.09.2022
Als Teresa einen weiteren Sommer mit ihrem Vater in Apulien bei ihrer Grossmutter verbringt, ahnt sie nicht wie sich ihr Leben von nun an ändert. Sie trifft auf drei heranwachsende Jungs, die auf dem Nachbarhof zuhause sind. Schnell entwickelt sich eine jugendliche Freundschaft zwischen den Vieren. Zwischen Bern und Teresa wächst schnell eine grosse Leidenschaft und  bald schon eine tiefe Liebe, die die beiden ein Leben lang verbindet, wenn auch mit Brüchen, Enttäuschungen und grossem Schmerz. Der Roman ist dicht erzählt, voll Emotionalität und trotzdem komplett klischeelos. Man folgt den jungen Lebensläufen von Tommaso, Nicola, Bern und Teresa atemlos. Mit grosser Sensitivität erzählt Giordano von den Wünschen, Hoffnungen, Verwerfungen, die die drei erleben. Auf dem landwirtschaftlichen Gehöft von Nicolas Eltern Cesare und Floriana lernen die Jugendlichen einen gemeinschaftlichen Zusammenhalt, der geprägt ist von grosser Spiritualität. Als Selbstversorger sind sie es gewohnt, täglich auf dem Feld zu arbeiten und die Gesetze der Natur zu erfahren. Das prägt sie doch ihre Wege trennen sich und nur Teresa und Bern bleiben zurück und leben für eine kurze Zeit mit einigen Freunden in kommunaler Gemeinschaft weiterhin auf dem Hof. Es bleibt kaum Raum für Individualität, alles wird miteinander geteilt. Die vermeintliche Idylle bekommt rasch Risse und tiefe Verwerfungen sind die Folge.Dieser tolle Sommer-Roman ist fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Man spürt förmlich die Hitze und die tiefe Trägheit eines Sommers inmitten von dürren Olivenhainen und die grosse Sehnsucht nach dem Leben. Ein ganz wunderbares Buch über Freundschaft, Reue und Verrat, das man so schnell nicht aus der Hand legen möchte.
LovelyBooks-BewertungVon Co_Winterstein am 14.08.2022
Eine lebenslange Freundschaft beginnt, als die drei Brüder Bern, Tommaso und Nicola nachts in den Pool von Teresas Vater springen. Teresa ist sofort von Bern fasziniert und es entwickelt sich eine über jahrzentelange Liebe. Als Erwachsene gründen die Vier zusammen mit anderen eine Ökokommune, leben autark und als Klimaaktivisten retten sie zum Tode verurteilte Pferde. Doch es schwelen Feindschaften in der Gruppe und auch die wirtschaftliche Lage des Hofes trägt zur Zerrüttung der Kommune bei. Bei einer Aktion, bei der sie Bäume vor der Abholzung retten wollen, kommt es zwischen Nicola und Bern zum Eklat ...der ein für mich zu konstruiertes Ende einleitet. Ich fand das zu unglaubwürdig und zu dick aufgetragen. Vielleicht ist das Geschmackssache.Insgesamt hat mir das Buch aber gut gefallen. Die Landschaft Apuliens, den Hof auf dem sie leben, setzt Giordano so atmosphärisch in Szene, dass ich mich während des Lesens mittendrin glaubte und im Ohr das Zirpen der Zikaden hörte.Die vielen verschiedenen Charaktere sind plastisch und lebendig dargestellt, besonders Bern und Teresa haben Tiefe und auch ihre unzerstörbare Liebe ist beeindruckend.Giordano schafft es (das war auch schon in "Die Einsamkeit der Primzahlen" so), die Seelenzustände der Protagonist:innen, all den Schmerz, die Wut, die Leidenschaft usw. in einer melancholischen und unaufgeregten Sprache darzustellen.Leseempfehlung für Primzahlenfans, Italienliebhaber, Klimaaktivisten und Freunde von nature-writing.Aus dem Italienischen übersetzt von Barbara Kleiner.