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Sommerwasser

Roman

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Während der Sommerregen auf den schottischen See trommelt, bleibt in den wenigen Ferienhütten kaum etwas zu tun. Man beobachtet die anderen und formt aus flüchtigen Eindrücken ein Urteil: über die joggende Mutter, den genervten Teenager, das junge Paar. Und über die eine Familie mit dem komischen Nachnamen, die einfach nicht hier hingehört.
Der Regen trommelt auf den schottischen See, schluckt das Licht des langen Sommertages und lässt die Pfützen brodeln. Hinter den Fenstern der wenigen Ferienhütten bleibt kaum etwas zu tun, als die Nachbarn zu beobachten.

Während die Stunden fast unmerklich vergehen, formen die Urlaubsgäste aus flüchtigen Eindrücken ihr Urteil. Über die Mutter, die bei Tagesanbruch in ein paar kostbare Stunden Einsamkeit flüchtet. Den Jungen, der den windgepeitschten See seinen nervtötenden Eltern vorzieht. Und vor allem über diese eine Familie mit dem komischen Nachnamen, die hier einfach nicht hingehört.

Mit Witz und Einfühlungsvermögen erzählt Sarah Moss von der menschlichen Fähigkeit zu Grausamkeit und Güte.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
10. Juli 2023
Sprache
deutsch
Seitenanzahl
192
Dateigröße
1,98 MB
Autor/Autorin
Sarah Moss
Übersetzung
Nicole Seifert
Verlag/Hersteller
Originaltitel
Originalsprache
englisch
Kopierschutz
mit Wasserzeichen versehen
Family Sharing
Ja
Produktart
EBOOK
Dateiformat
EPUB
ISBN
9783293311572

Portrait

Sarah Moss

Sarah Moss, geboren 1975 in Schottland, wuchs in Manchester auf und promovierte an der Oxford University in Literatur. Nach Stationen in Kent, Exeter, Reykjavík und Warwick lehrt sie heute Kreatives Schreiben am University College of Dublin. 2009 hat sie ihren ersten Roman Schlaflos veröffentlicht. Ihre Romane wurden mehrfach für den Wellcome Book Prize nominiert, mit dem sie 2015 ausgezeichnet wurde.

Pressestimmen

»Eine meisterhafte Spannungsstudie. Sarah Moss erinnert uns daran, dass unsere Gesellschaft immer nur knapp an der Katastrophe vorbeischrammt. « Benjamin Myers

»Kraftvoll, beeindruckend und wunderschön. « David Nicholls

»Sommerwasser ist einer dieser kleinen, feinen Romane, die trügerisch leicht und unterhaltsam daherkommen, aber zunehmend eine Dynamik entwickeln, die einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt und lange nachwirkt. « Ruth Roebke, KommBuch

»Ein fein gesponnenes Netz menschlicher Abgründe. Die Figuren sind nah am Leben skizziert. Ihnen zu folgen, ist mal schräg-witzig, dann wieder bitter-düster. Die Übersetzung von Nicole Seifert ist treffsicher und dem sprachlichen Charme des Originals ebenbürtig. « Ö24

»Mühelos skizziert Moss verborgene Konflikte und Kompromisse des Zusammenlebens, erforscht unsere Schwächen, offenbart unsere Selbstdarstellung, unseren Blick auf andere. So nah kommen wir den Figuren, dass wir beinahe vergessen, dass sie nicht real sind. « Melissa Harrison, The Guardian

»Eine Autorin, die auf wenigen Seiten Großes auszudrücken vermag. Ein eindringlicher Roman über Entfremdung vor schottischer Szenerie. Faszinierend! « The Independent

»Moss versteht es, sich kurz zu fassen und ihren Text atmosphärisch prickelnd aufzuladen. Vieles anzudeuten, nicht alles zu Ende zu erzählen, damit das eigene Kopfkino weiter laufen kann. Sie schenkt uns einen Sommerroman der besonderen Art, nicht nur für die, die in diesem Jahr nach Schottland reisen. Bis zum Schluss hält sie die Spannung, hat da nicht eben jemand Feuer gerufen ? « Petras Bücherapotheke

»Sarah Moss hat einen ganz besonderen Roman geschrieben über die Befindlichkeiten von Menschen, die sich in einer Zwangslage befinden, aus der es kein Entkommen gibt. Unbedingte Leseempfehlung, aber bitte irgendwo, wo es schön trocken ist. « Marianne Natalis, Altmühl-Bote

»Eine originelle und überzeugende Wahrnehmungsschulung. Sehr dicht, sehr differenziert und atmosphärisch stimmig vorgetragen. Sarah Moss ist eine genaue Beobachterin. « Hans Durrer, B & B - Bücher & Bilder

»Die Autorin schaut aus ihrem Fenster und sieht die Welt, wie sie wirklich ist. Sarah Moss schaut den Urlaubern nicht nur aufs Maul, sondern bringt mit dem ganz großen Holzlöffel ihre Seele gehörig zum Brodeln. « Karsten Koblo, aus-erlesen

Bewertungen

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LovelyBooks-BewertungVon Verena2603 am 10.03.2025
"Sommerwasser" spielt an einem schottischen Loch, in einer Ferienanlage, es schüttet fast die ganze Zeit und den Urlaubenden bleibt kaum etwas anderes übrig, als die Nachbar:innen zu beobachten und sich dabei ein Urteil über die anderen zu bilden (meist sagt das mehr über sie selbst aus als über die anderen Figuren).Zwei Konstanten durchziehen die verschiedenen Perspektiven: der Ort, an dem keine der Figuren so richtig sein möchte, und die Natur, die unbeeindruckt von den menschlichen Dramen einfach ist. Besonders deutlich wird dies in der Form des anhaltenden Regens.In den kleinen Ferienwohnungen wirken die Protagonist:innen wie Gefangene: Gefangene des Wetters, Gefangene in familiären Beziehungen und Rollenbildern; Gefangene ihrer eigenen Gedanken. Durch diese Kombination entsteht ein Gefühl von Klaustrophobie und ich war beinahe erleichtert, als einzelne Figuren ausbrechen, dem Wetter trotzen und sich nach draußen wagen - meist sind das die jüngsten Gäste in der Ferienanlage. Vor allem die Perspektiven der Kinder und Jugendlichen erweisen sich als die stärksten im Roman.Kleine Einschübe zwischen den Kapiteln, in denen die anderen Bewohner der Highlands Auftritte haben, verdeutlichen auch, wie sehr sich die Menschen von der Natur entfernt haben - zumindest gedanklich. Tatsächlich sind sie natürlich ein Teil davon (ob sie wollen oder nicht). Es ist auch auffällig, wie die menschlichen Figuren im Vergleich zu den Waldbewohnern oft rauer und zerstörerischer wirken als ihre Umgebung und das graue Wetter.Nach einem zähen Regentag, an dem die Figuren mit sich und ihrer Umwelt ringen, kommt es zu einem unfreiwilligen Zusammentreffen, das sie auf brutale Weise aus ihrem Trott reißt (nur eine der Figuren zeigt sich auf brutalste Weise so, wie man sie schon nach dem "eigenen" Kapitel eingeschätzt hat).Obwohl viele Elemente raffiniert und gut ausgearbeitet sind, überzeugten mich nicht alle Perspektiven gleichwertig. So richtig "drin" im Roman war ich selten, daher eine eingeschränkte Leseempfehlung.3,5 Sterne
LovelyBooks-BewertungVon BillDoor am 17.09.2024
Kurze und doch unheimlich dreidimensionale und bildgewaltige Episoden, die sich zu einer Geschichte verdichten.