Hochmotivierte Studenten, unmotivierte Bremsmanöver, Motive einer Straftat - der Motivationsbegriff ist allgegenwärtig in unserem Sprachgebrauch. Motivation spielt eben eine wesentliche Rolle in unserem Leben, in Schule und Beruf, Therapie und Beratung.
Das beliebte Lehrbuch von Udo Rudolph gibt es nun als Kurzlehrbuch. »Motivationspsychologie kompakt« bietet eine verständlich geschriebene Einführung rund um die Kernfrage der Motivationspsychologie: Warum verhalten sich Menschen so, wie sie es tun? Vorgestellt werden die wichtigsten theoretischen Ansätze, u. a. die Psychoanalyse Freuds, behavioristische Konzeptionen, gestalttheoretische, kognitive sowie moderne evolutionäre Theorien. Anhand von Beispielen aus Erziehung und Unterricht, Organisation und Therapie werden praktischer Nutzen, Anwendbarkeit und Grenzen jeder Theorie dargestellt.
Motiviert lernen: Mit vielen Beispielen, Übersichten, hervorgehobenen Definitionen, Zusammenfassungen und Denkanstößen zur Anwendung des Gelernten.
Inhaltsverzeichnis
1;Inhaltsübersicht;6 2;Inhalt;8 3;Vorwort;14 4;1 Was ist Motivation?;15 4.1;1.1 Die Wurzeln der Motivationspsychologie;15 4.2;1.2 Eine genauere Definition der Motivationspsychologie;18 5;2 Freuds psychoanalytische Theorie der Motivation;28 5.1;2.1 Die Motivationstheorie Freuds;29 5.2;2.2 Empirische Belege für die psychoanalytische Theorie der Motivation;34 5.3;2.3 Anwendungen der psychoanalytischen Theorie der Motivation;42 6;3 Hulls behavioristische Theorie der Motivation;44 6.1;3.1 Verhalten als Produkt aus Trieb und Gewohnheit;45 6.2;3.2 Die Aktivationstheorie von Berlyne;55 7;4 Skinners System;59 7.1;4.1 Grundlegende Begriffe und Konzepte;60 7.2;4.2 Empirische Belege;65 7.3;4.3 Anwendungen des Skinnerschen Systems;67 7.4;4.4 Skinners System und Freuds Psychoanalyse;71 8;5 Kurt Lewins Feldtheorie;74 8.1;5.1 Begriffe und Konzepte der Feldtheorie;75 8.2;5.2 Interpretation psychologischer Konflikte;80 8.3;5.3 Empirische Überprüfungen von Lewins Theorie;82 8.4;5.4 Feldtheorie und Leistungsverhalten;90 9;6 Die Theorie der Leistungsmotivation;96 9.1;6.1 Erwartungs-mal-Wert-Ansätze in der Psychologie;97 9.2;6.2 Warum Leistungsmotivation?;97 9.3;6.3 Atkinsons Risikowahlmodell der Leistungsmotivation;100 9.4;6.4 Empirische Befunde zur Theorie der Leistungsmotivation;107 9.5;6.5 Leistungsmotiv und Wirtschaftsentwicklung: die Studien von David McClelland;112 10;7 Attributionstheorien;117 10.1;7.1 Der Mensch als naiver Wissenschaftler;118 10.2;7.2 Kovariation und kausale Schemata;124 10.3;7.3 Die Grenzen des naiven Wissenschaftlers;128 10.4;7.4 Implizite Kausalität in der Sprache;129 11;8 Attributionale Theorien;133 11.1;8.1 Das Konzept der Kausaldimensionen;133 11.2;8.2 Auswirkungen von Attributionen auf Erleben und Verhalten;139 11.3;8.3 Anwendungen attributionaler Theorien;152 12;9 Psychologie des Willens;159 12.1;9.1 Das Realisieren von Absichten;160 12.2;9.2 Die Theorie der Handlungskontrolle;165 12.3;9.3 Anwendungen des Konzeptes der Handlungs-/Lageorientierung;166 13;
10 Evolutionäre Theorien motivierten Verhaltens;175 13.1;10.1 Evolution;176 13.2;10.2 Empirische Beiträge evolutionärer Theorien;187 13.3;10.3 Evolutionäre Erklärungen der Elternliebe;195 14;Glossar;201 15;Literatur;209 16;Hinweise zu den Online-Materialien;219 17;Sachwortverzeichnis;220