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Das italienische Desaster

80 Lesepunkte
Taschenbuch
7,99 €inkl. Mwst.
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Auch im sechsten Jahr der großen Krise ist Italien noch nicht wieder auf die Beine gekommen. Die Kennzahlen sind alarmierend: 44 Prozent der Italiener unter 25 Jahren haben keine Arbeit; nach 2012 und 2013 schrumpft die italienische Wirtschaft 2014 erneut. Die ökonomische fällt mit einer fundamentalen Krise der staatlichen Institutionen zusammen. Das Vertrauen in Politik und Parteien ist auf einem historischen Tiefstand, die Protestbewegung des Kabarettisten Beppe Grillo wurde bei den Parlamentswahlen zur zweitstärksten Partei; Matteo Renzi, von den Medien als Hoffnungsträger gefeiert, kungelt mit seinem skandalumwitterten Vorgänger Berlusconi und feiert den ehemaligen englischen Premierminister Tony Blair als Vorbild, obwohl dieser in seiner Heimat längst zur persona non grata geworden ist. In seinem vielbeachteten Essay präsentiert der Historiker Perry Anderson eine Chronologie des italienischen Desasters. Italien betrachtet er dabei nicht als "Anomalie innerhalb Europas, sondern als eine Art Konzentrat" der Probleme eines Kontinents, der zunehmend von Entdemokratisierung, Korruption und Wachstumsschwäche gekennzeichnet ist.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
07. November 2015
Sprache
deutsch
Auflage
Deutsche Erstausgabe
Seitenanzahl
80
Reihe
edition suhrkamp
Autor/Autorin
Perry Anderson
Verlag/Hersteller
Produktart
kartoniert
Gewicht
125 g
Größe (L/B/H)
186/120/20 mm
ISBN
9783518074404

Portrait

Perry Anderson

Perry Anderson, geboren 1938 in London, gilt als einer der renommiertesten Vertreter der »Neuen Linken « im angelsächsischen Raum. Für mehr als zwanzig Jahre war er Redakteur der Zeitschrift New Left Review. In den achtziger Jahren war Anderson Professor an der New School for Social Research in New York; heute lehrt er Soziologie und Geschichte an der University of California in Los Angeles.


Pressestimmen

»Minutiös analysiert. « Jürgen Kaube, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Ein finsteres Panorama der Europäischen Union. « Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung

»Es bietet eine glänzend geschriebene und ebenso übersetzte Zusammenfassung der italienischen Politik der turbulenten letzten zehn Jahre. « Jens Renner, WOZ Die Wochenzeitung

». . . eine lesenswerte Shortstory des jüngeren Italiens. « Detlev Claussen, taz. die tageszeitung

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