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Das Licht im Rücken

Historischer Roman über die Familie hinter der revolutionären Leica-Kamera

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140 Lesepunkte
Taschenbuch
14,00 €inkl. Mwst.
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Ernst Leitz, Sohn des Leitz-Werkgründers, treibt gegen alle Widerstände die Produktion einer neuartigen Kleinbildkamera voran. Er sieht darin riesiges Potenzial. Nach der Machtübernahme der Nazis steht er allerdings vor dramatischen Entscheidungen. Kann man in Zeiten wie diesen ein erfolgreicher Unternehmer sein - und menschlich bleiben? Seine Tochter Elsie hat das Zeug, die Firma zu übernehmen. Aber die Brüder werden ihr vorgezogen. Doch statt in der ihr zugedachten Frauenrolle zu verkümmern, wagt Elsie den Schritt nach vorn. Als die Enteignung der Leitz-Werke durch die Nazis droht, bietet sie dem Unrechtssystem die Stirn - und macht sich mächtige Feinde . . .

Bestsellerautorin Sandra Lüpkes erzählt die Geschichte der Leica, von der Zeit des geduldigen Tüftelns Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts bis zu ihrem Siegeszug um die Welt. Die legendäre Kamera taugte als Waffe der Nazis im Krieg und als Währung der Juden im Exil.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
10. Dezember 2024
Sprache
deutsch
Auflage
1. Auflage
Seitenanzahl
489
Autor/Autorin
Sandra Lüpkes
Verlag/Hersteller
Produktart
kartoniert
Abbildungen
Mit zahlreiche s/w-Fotos
Gewicht
362 g
Größe (L/B/H)
190/125/35 mm
ISBN
9783499006654

Portrait

Sandra Lüpkes

Sandra Lüpkes, Autorin zahlreicher Romane, Sachbücher und Drehbücher, verwebt leichthändig Authentisches und Fiktives zu großen Geschichten. Die Idee für diesen Roman ergab sich bereits bei ihren Recherchen zu dem Spiegel-Bestseller «Die Schule am Meer». Denn der Enkel des Leitz-Firmengründers besuchte in den 1920er-Jahren das Inselinternat und verteilte die ersten Exemplare der Leica an Lehrer und Schüler. Fasziniert von der Sogwirkung der lebensnahen Fotografien, vertiefte sich Lüpkes in die Historie der Leitz-Werke und die menschlichen Schicksale dahinter.

Pressestimmen

Lüpkes erzählt von dem Traum, die "wahre Welt" einzufangen . . . Sie zeigt eindringlich wie die Leica zu beidem genutzt werden kann: Missstände aufzuzeigen oder Menschen zu manipulieren. 3Sat "Kulturzeit"

Der Roman schafft ein grandioses Geflecht der damaligen Realitäten. Evangelisches Sonntagsblatt

Eine charmante Mischung aus akribisch recherchierter Technologiegeschichte und atemberaubender Familiensaga Ein historischer Roman im besten Sinne und ein echter Lesegenuss. Eva-Maria Lerch, Publik-Forum

Der Roman ist ein kleines Juwel für jeden, der an Photographie interessiert ist. Berührend und detailliert erzählend, vermittelt Sandra Lüpkes einen wissenswerten Einblick in die Historie des weltbekannten Optikwerkes Leitz und der Non Plus Ultra Kamera Leica. histo-couch. de

Träume werden zerschlagen, Hoffnungen zum Scheitern verurteilt, Freundschaften enden in bitterem Verrat. Und dennoch ist da etwas, das alle vorantreibt: das Wissendes die Welt so viel mehr bereithält als das schwarz-weiße Bild dieser Tage. Biggi Müller, Belgischer Rundfunk BRF 1

Sandra Lüpkes legt einen Gesellschafts- und Familienroman über die Revolution der Fotografie im 20. Jahrhundert vor hervorragend recherchiert und auf Basis historischer Tatsachen packend erzählt. H-G. v. Zydowitz, dasfotoportal. de

Das Licht im Rücken erzählt die Geschichte der Entwicklung der Leica-Kamera und deren steigender Popularität. Ein fesselnder Roman. Delmenhorster Kreisblatt

Sandra Lüpkes überzeugt wieder einmal durch ihre gute Recherche, die Ausgewogenheit von historischen Ereignissen mit einer fiktiven Geschichte. Stephanie Rosbiegal, SeMa - Senioren Magazin Hamburg

Lüpkes erzählt die Geschichte der Firma Leitz und der dahinter stehenden Familie zwischen 1914 und 1945, mit viel Licht und Schatten, Tragödien, Trauerfällen und großen Triumphen. Die Presse am Sonntag

Faszinierend und faktenreich. Gong

Sandra Lüpkes ist es auf Grund ihrer sorgfältigen und umfangreichen Recherchen gelungen, Menschen von damals wieder lebendig werden zu lassen. Bernd Lindenthal, Wetzlarer Neue Zeitung

Die Geschichte ist ein Zeitgemälde und schildert dabei detailreich etwa, wie Filme entwickelt wurden. Spannend auch für die, die heute nur mit dem Handy knipsen. Burgit Hörttrich, Westfalen-Blatt

Ein detaillierter Blick auf ein unbekanntes Schicksal voller Brüche. Johanna Mohr, Freundin

Der Roman erzählt eine packende und hervorragend recherchierte Geschichte, in der historisch belegte Personen und Begebenheiten lesenswert mit Fiktion verknüpft werden. Cuxhavener Nachrichten

Sandra Lüpkes erzählt die Geschichte der Familie Leitz und die Geschichte der Leica als Roman. Eine ihrer Erkenntnisse ist: Der Zweifel an dem, was wir auf einem Foto sehen, ist nicht erst heute angebracht. HR Info

Spannend und anschaulich. Neue Westfälische

Sandra Lüpkes hat einen lebendigen, soghaften, interessanten und hochspannenden Roman geschaffen . . . über die Geschichte der Fotografie, über eine eindrucksvolle Unternehmerfamilie und über ein Stück deutscher Geschichte. kulturbowle. com

Ein Roman, der fesselt. Einfühlsam, tiefgründig und detailreich Gekonnt verbindet Sandra Lüpkes Historisches und Fiktion. Jenny Berns, Wetzlarer Neue Zeitung

Toll geschrieben eine wunderbare Familiengeschichte und ein sehr spannender Blick auf die Geschichte Deutschlands zwischen 1914 und 1945. Margarete von Schwarzkopf, NDR Niedersachsen liest

Sandra Lüpkes erzählt spannend Ihr famoser, mit historischen Fotos angereicherter Roman besitzt die volle Strahlkraft einer rundum gelungenen Fotografie. Peter Sauer, Münstersche Zeitung

Bewertungen

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Von Andreas Braun am 15.01.2025

Die Familie Leitz mit der revolutionären Leica-Kamera

In Das Licht im Rücken entführt Sandra Lüpkes den Leser in die faszinierende Welt der Familie Leitz, die hinter der revolutionären Leica-Kamera steht. Der historische Roman spielt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte von Oskar Barnack, einem visionären Ingenieur, dessen Erfindung die Fotografie für immer verändern sollte. Der Roman beleuchtet nicht nur die technischen Herausforderungen und den Innovationsgeist, sondern auch die persönlichen Kämpfe und familiären Bindungen, die mit dem Streben nach Erfolg verbunden sind. Vor dem Hintergrund historischer Ereignisse wie dem Ersten Weltkrieg wird deutlich, wie eng das Schicksal der Familie mit den politischen Umbrüchen der Zeit verknüpft ist. Lüpkes gelingt eine packende Erzählung, die sowohl informativ als auch emotional berührend ist. Die Charaktere sind vielschichtig und authentisch, sodass sich der Leser mit seinen Hoffnungen und Ängsten identifizieren kann. Empfehlung: Das Licht im Rücken ist ein Muss für alle Liebhaber historischer Romane, aber auch für Fotobegeisterte. Lüpkes meisterhafte Erzählweise und ihre Fähigkeit, technische Innovationen in einen menschlichen Kontext zu stellen, machen das Buch zu einer inspirierenden Lektüre über den unaufhörlichen Drang nach Fortschritt und die Bedeutung verwandter Wurzeln.
LovelyBooks-BewertungVon Streifi am 10.12.2023
In diesem Buch geht es um die Geschichte der Leica, der Firma und der Familie Leitz, sowie auch um die der Stadt Wetzlar in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Sandra Lüpkes erzählt dies anhand einer Handvoll Protagonisten, die wir durch die Zeit von 1914 bis zum Ende des zweiten Weltkriegs begleiten.Da ist einmal Elsie, die Tochter von Ernst Leitz dem Zweiten, die eigentlich gut geeignet wäre die Firma zu übernehmen. Aber dafür sind ihre Brüder vorgesehen. Sie rebelliert immer wieder gegen die Erwartungen ihres Vaters. Ihre Geschichte ist eng mit der der Firma ihres Vaters verknüpft, der diese nach dem Tod des Vaters mit Weitsicht führt. Ich war hier beeindruckt, wie sehr sich Ernst Leitz II. hier auf seine führenden Mitarbeiter verlassen hat und welch gutes, fast gleichgestelltes Verhältnis in der Firmenleitung geherrscht hat.Dazu kommt die Geschichte der Geschwister Gabriel. Milan und Dana wachsen im Haus der Präsente auf, das Geld ist knapp, aber der Vater ist einfallsreich und Milan hat den Geschäftssinn geerbt, auch wenn er eigentlich lieber Kunst studieren würde. Nach der Machtergreifung der Nazis wird es für die Familie immer schwieriger zu überleben, ist der Vater doch Jude.Die Autorin schafft es ein Bild zu zeichnen von Wetzlar und der Geschichte der Stadt, die eng mit der der Firma Leitz verbunden ist. Ernst Leitz II. war wohl ein durchaus weitsichtiger Mann, der es geschafft hat seine Firma mit Vertrauen und Offenheit zu führen. Er ist zwar der Chef, der entscheidet, aber die Angestellten werden gut behandelt und seine führende Leitungsebene hat weitgehende Freiheiten Ideen auf den Tisch zu bringen. Und so entsteht die Kleinkamera Leica, eine Idee seines Feinmechanikers Oskar Barnack, die die Firma rettet, nachdem Mikroskope nicht mehr so einträglich sind.Mir hat das Buch gefallen, auch wenn ich die Charaktere teilweise sperrig fand. Elsie ist zwar sehr selbstbewusst, handelt aber oft genug aus reinem Trotz heraus. Milan fand ich sehr zwiespältig, mal mochte ich ihn, mal fand ich sein Verhalten einfach nur daneben. Und auch einige andere Charaktere fand ich sehr schwierig. Allerdings muss man sagen, dass im echten Leben ja auch die wenigsten Menschen einfach nur gut oder nur böse sind. Und in den Zeiten, in denen das Buch spielt war es sicher nicht immer einfach sich selbst treu zu bleiben.Das Buch wechselt immer wieder die Perspektive und es gibt große Zeitsprünge. Dabei geht gerne auch mal der Lesefluss etwas verloren. Und manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass Dinge nicht ganz zu Ende erzählt wurden. Man erfährt zwar im Nachhinein, was genau passiert ist, aber zu dem Zeitpunkt wo es passiert hängt man erst einmal in der Luft.Alles in allem war es aber ein schönes Buch, das ich gerne gelesen habe. Ich fand es sehr interessant die Familie Leitz kennen zu lernen und auch die Weiterentwicklung der Fotografie ein Stück weit zu erleben.