»Das Erschreckende an diesem Buch: Auschwitz erscheint als natürliche Fortsetzung unserer Lebensweise, als eine bis ins Absurde verstiegene Normalität. «Olga Martynova / Die Zeit»Wem es hier nicht kalt über den Rücken läuft, der weiß nicht, was aufregende, verrückte, amoralische, zeitlose Literatur ist. «Maxim Biller / Der Spiegel»Wie kein anderer veranschaulicht Borowski die Selbstverständlichkeit und Verrohung, mit der man nach einer Weile das Unvermeidliche hinnimmt. «Ruth Klüger / Literaturen»Wie sehr Tadeusz Borowski darin geübt war, Stimmungen und Zustände anhand weniger Gegenstände oder Metaphern darzustellen, zeigt sich auch in seinen Erzählungen. «Franziska Augstein / Süddeutsche Zeitung»Borowski beschreibt die Realität deutscher Konzentrationslager mit einer Härte, aber auch mit einer Meisterschaft, die ohne Beispiel ist. «Marta Kijowska / Neue Zürcher Zeitung»Borowski muß man immer wieder lesen. Unstrittig ragt sein Erzählband über Auschwitz als provozierender Solitär aus dem Kanon der Holocaust-Literatur hervor. «Carsten Hueck / Deutschlandradio Kultur»Borowskis Gedichte und Erzählungen werden als wichtiger Teil der Weltliteratur die Zeiten überdauern. (. . .) Ein Meilenstein in der Literatur über Auschwitz. «Arno Lustiger / Die Welt»Borowskis unvergleichliche Erzählungen liegen nun endlich vollständig in einer sehr gelungenen Übersetzung vor. «Stefan Berkholz / WDR 3»Borowskis Erzählungen über das Lagerleben gehören zu den bedeutendsten und verstörendsten literarischen Zeugnissen der Schreckensherrschaft der Nazis und ihrer Vernichtungsmaschinerie. «Florian Hunger / Jüdische Zeitung» Ein wichtiges Buch . Dieses hier ist es in solch grundsätzlicher Weise, wie Kunst überhaupt nur auf Leben antworten, ja, Leben als solches erfahrbar machen kann. «Nikolai B. Forstbauer / Stuttgarter Nachrichten»Borowski beschreibt mit harten, klaren Worten das Leben im Untergrund und im Lager. «Georg Patzer / literaturkritik. de»[Borowskis] Schilderungen des Alltags im Konzentrationslager sind bis heute ein erschütterndes Zeugnis - menschlich, klar, gnadenlos. « hr Inforadio