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Kritik des Anthropozäns

Plädoyer für eine neue Humanökologie

150 Lesepunkte
eBook epub
14,99 €inkl. Mwst.
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Der Essay nimmt eine fundamentale Kritik der modischen Anthropozän-These vor. Die dort im Angesicht der Klimakatastrophe geforderte Hominisierung der Welt droht in eine enthumanisierte Welt zu münden. Not tut stattdessen eine tiefgreifende Humanisierung des Menschen, die Räume schafft für Andere und Anderes.

»Willkommen im Anthropozän« - so titelte der »Economist« 2011 und stieß damit eine neue klimapolitische Debatte über den Menschen und das neue »Menschenzeitalter« an. Mittlerweile wandert dieser Begriff nicht nur durch die Gazetten, sondern auch durch Wissenschaft, Politik und Kultur.

Was verbirgt sich hinter diesem Begriff, wo kommt er her? Jürgen Manemann führt in die Debatte ein, zeigt die Gefahren der Theorie des Anthropozäns auf und plädiert für eine neue Humanökologie, die auf eine Transformation der Zivilgesellschaft in eine »Kulturgesellschaft« (Adrienne Goehler) zielt.

An der Zeit ist nicht eine weitere Hominisierung der Welt, sondern eine tiefere Humanisierung des Menschen.

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Produktdetails

Erscheinungsdatum
30. September 2014
Sprache
deutsch
Seitenanzahl
144
Dateigröße
0,39 MB
Reihe
X-Texte zu Kultur und Gesellschaft
Autor/Autorin
Jürgen Manemann
Verlag/Hersteller
Kopierschutz
mit Wasserzeichen versehen
Family Sharing
Ja
Produktart
EBOOK
Dateiformat
EPUB
ISBN
9783732827732

Portrait

Jürgen Manemann

Jürgen Manemann (Prof. Dr.), geb. 1963, ist Direktor des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover. Seine Forschungsschwerpunkte sind Umweltphilosophie, neue Demokratietheorien und die Verhältnisbestimmung von Religion und Politik.


Pressestimmen

Besprochen in:DIE ZEIT, 51 (2014), Andreas Weberfiph Journal, 24 (2014), Dominik HammerPortal für Politikwissenschaft, 12. 02. 2015, Matthias LemkeInformation Philosophie, 2 (2014)Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04. 03. 2015, Thomas ThielDas Argument, 313 (2015), Markus Rackow

»Das Buch informiert über historische und aktuelle Auseinandersetzungen zum Verhältnis von Mensch und Natur, enthält Ansätze zur weiterführenden Kritik am Anthropozän und regt zum Nach- und Weiterdenken an. « Herbert Hörz, Leibniz Online, 17 (2015)

»Eine sehr bedenkenswerte Analyse, [. . .] die blinde Flecken in den natur-, technik- und wirtschaftswissenschaftlichen Konzepten aufdeckt. Von großer Bedeutung für die soziopolitischen Reaktionen auf den globalen Wandel ist insbesondere die Grundthese, dass die von Vordenkern des Anthropozäns angesichts des Klimawandels proklamierte große Transformation der Gesellschaft nur als Kulturwandel gelingen könne. « Jochen Ostheimer, Ethik und Gesellschaft, 2 (2016)

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