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Mitternachtsmädchen

Kriminalroman

(144 Bewertungen)15
140 Lesepunkte
Taschenbuch
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13,99 €inkl. Mwst.
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»Es geht auch fast ohne Blut . . . und ist trotzdem wahnsinnig spannend. « Oliver Steuck, WDR 2 Lesen

Uppsala im Frühling: Die Studenten der Universitätsstadt feiern die Walpurgisnacht, als im Hörsaal der Anatomie die Leiche einer blonden Studentin gefunden wird, die eindeutige Würgemale aufweist. Schon zuvor wurden mehrere blonde Frauen überfallen und gewürgt. Genau wie bei der toten Studentin, fehlte allen Opfern der linke Schuh.
Die Polizei will ein Täterprofil erstellen und ruft Psychiaterin Nathalie Svensson zu Hilfe. Zermürbt vom Scheidungskrieg mit ihrem Ex-Mann stürzt Nathalie sich in die Ermittlungen. Denn das Opfer ist die Tochter einer guten Freundin, und ihr ist klar: solange der Täter nicht gefasst wird, ist keine junge Frau in Uppsala sicher.

»Jonas Moström schreibt mit einer nie nachlassenden Intensität, die den Leser durch die Nacht treibt. « Arne Dahl

Produktdetails

Erscheinungsdatum
22. Februar 2019
Sprache
deutsch
Auflage
Auflage
Seitenanzahl
512
Reihe
Nathalie Svensson, 3
Autor/Autorin
Jonas Moström
Übersetzung
Nora Pröfrock, Dagmar Mißfeldt
Verlag/Hersteller
Originaltitel
Originalsprache
schwedisch
Produktart
kartoniert
Gewicht
358 g
Größe (L/B/H)
188/118/35 mm
ISBN
9783548291239

Portrait

Jonas Moström

Jonas Moström wurde 1973 geboren. Er begann während seiner Elternzeit damit, an seinem ersten Roman zu arbeiten, der 2004 erschien. Seine Krimis um Psychiaterin Nathalie Svensson sind in Schweden Bestseller. Er lebt und arbeitet als Arzt in Stockholm.


Bewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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LovelyBooks-BewertungVon PoldisHoerspielseite am 23.04.2021
 Mitternachtsmädchen (Jonas Moström) An der Universität von Uppsala in einem Hörsaal eine ermordete Studentin mit Würgemalen am Hals aufgefunden wird, wird Psychiaterin Nathalie Svensson eingeschaltet. Denn ist nicht die einzige junge Frau, die in letzter Zeit angegriffen wurde - und alle sehen sich sehr ähnlich. Doch Nathalie hat auch noch eine ganz andere Motivation, den Fall aufzuklären: Die tote Studentin ist die Tochter einer guten Freundin..."Mitternachtsmädchen" ist bereits der dritte Roman, den Jonas Moström für seine Hauptfigur Nathalie Svensson geschrieben hat. Dass die Handlung wieder in Schweden spielt, ist dabei natürlich nicht überraschend, und wieder hat der Autor die Szenerie der Großstadt Uppsala und deren Umgebung seht gekonnt erfasst, bringt die Stimmung überzeugend herber und lässt Land und Leute lebendig wirken - vielleicht mit Ausnahme ausgerechnet der Hauptfigur. An die Art der Psychiaterin habe ich mich immer noch nicht so recht gewöhnt, ihre kühle und abweisende Wirkung hat sie bereits bisher nur wenig sympathisch wirken lassen. Dass in diesem Band Nathalies Scheidung thematisiert wird, macht die Sache nicht wirklich besser und bringt noch einige unschöne Seiten von ihr zutage - jetzt wird sie auch noch uneinsichtig und kindisch. Diese Passagen haben mir deswegen auch nicht allzu gut gefallen, denn auch wenn sie bei der Arbeit akribisch vorgeht, haben sich die zarten Banden, die ich bisher zu ihr knüpfen können, fast vollständig wieder gelöst. Andere Figuren haben da schneller positive Assoziationen geweckt.Die Handlung ist hingegen wieder sehr gelungen und geschickt konzipiert. Es gibt einige falsche Fährten und irritierende Richtungen, in die der Leser gelenkt wird, was den Spannungsbogen lange hochhält. Schön ist auch, dass die Einblicke in die Arbeit einer Psychiaterin noch einmal anders sind als bei Kommissaren und so noch einmal andere Schwerpunkte gesetzt werden. Der Fall und die Hintergründe sind gut durchdacht, manche Rahmenbedingungen wirken jedoch etwas konstruiert - beispielsweise dass Nathalie erneut in einem Fall recherchiert, in den die persönlich einbezogen ist. Der Spannung tut dies jedoch keinen Abbruch."Mitternachtsmädchen" ist ein klug durchdachter Thriller, der auch ohne allzu blutige Szenen auskommt und dennoch schnell Spannung aufbaut. Diese hält sich dann auch durchgängig und führt den Leser auf einige falsche Fährten, ohne allzu konstruiert zu wirken. Allerdings sollte man sich nicht auf eine sympathische oder zugängliche Hauptfigur freuen, mit der schroffen Art der Psychiaterin muss man klar kommen.   
LovelyBooks-BewertungVon Woerterkatze am 15.02.2021
Nathalie Svensson, Psychologin und Mitglied eines Profilerteams, dass in ganz Schweden eingesetzt wird, steckt in einen schwierigen Sorgerechtsstreit mit ihrem Mann Hakån, als in Uppsala eine junge Studentin ermordet aufgefunden wird.Mit der Protagonistin habe ich zu Beginn so meine Probleme gehabt, das mag zu einem daran liegen, dass ich die beiden Vorgängerbände nicht gelesen habe, und zum anderen auch daran, dass ich nicht mit ihrer Art zu Recht kam. Aber das hat sich während des weiteren Lesens gebessert und zum Ende hin mochte ich sie immer mehr. Ihre ruhige Denkweise zieht sich durch den ganzen Krimi.Überhaupt hat Moström seine Charaktere sehr gut gezeichnet. Da ist Schytt, der Leiter der Ermittlung, bei dem man nie weiß, was er überhaupt weiß oder stochert er nur im Nebel herum. Granstam, der unter Schlafstörungen leidet und daher etwas schwerfällig daher kommt. Außerdem Johan, der als Ermittler in Stockholm tätig ist und zum Team dazu gestoßen ist. Mein besonderer Liebling ist allerdings Tim Walter, der Kriminaltechniker und Computergenie, seine analytische Denkweise und auch seine Unsicherheit außerhalb seines geschützten Bereichs macht ihn direkt sympathisch.Das Setting finde ich gelungen. Uppsala nördlich von Stockholm als Schauplatz eines Kriminalfalls zu haben und nicht immer die schwedische Hauptstadt ist eine Abwechslung. Moström beschreibt in "Mitternachtsmädchen¿ auch Teile der Stadt und so wird sie greifbar gemacht mit der Universität, der Bibliothek, dem Linee-Park, Gustavinum und dem Dom.  Gerade die Beschreibung von Uppsala hat mich in die Story hineingezogen und ich konnte förmlich die Stadt vor mir sehen.Seine bildhafte Beschreibung des Ortes lebt Jonas Moström zum Glück nicht in der Darstellung der Taten aus. Er beschreibt weder die Verbrechen, noch greift er zu einer plastischen Darstellung zurück. Die Spannung kommt unterschwellig zutage und wird nicht künstlich durch Actionszenen hochgezogen.  Vielmehr gelingt es ihm durch die stetige Erzählung der Ermittlung, den Gesprächen von Nathalie mit den Eltern der toten Studentin und ihrer besten Freundin,  den zwischenmenschlichen Begebenheiten, die Spannung im Laufe der Handlung ansteigen zu lassen.Gerade dieser ruhige Erzählstil und die kurzen Kapitel, die logisch aufeinander aufgebaut sind, ohne etwas zu verraten, machen diesen Krimi zu einem Lesevergnügen. Cliffhanger hat Moström gekonnt eingesetzt, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Ein richtig genialer Pageturner, den ich auch ohne Vorkenntnisse der beiden ersten Bände lesen konnte, da die Fälle immer abgeschlossen sind und nur die Rahmenhandlung übernommen wird.Fazit"Mitternachtsmädchen¿ von Jonas Moström ist ein ruhiger schwedischer Krimi um ein Emittlerteam, das sich sehr von den sonst düsteren skandinavischen Teams abhebt. Ein Krimi von mehr als 500 Seiten, den man nicht mehr aus der Hand legen will, bis Nathalie und ihr Team den Täter gefasst hat.