»Diskursanalytische Interpretationen der Interviews mit Frauen verweisen auf strategische Lesarten des behinderten Körpers. Dabei werden Ambivalenzen in der Identitätsarbeit sichtbar und Verschiebungen der Schnittfelder von Rasse, Klasse, Geschlecht und Körper offen gelegt. Dem Diskursfeld Behinderung in Deutschland wird so eine kulturwissenschaftliche Perspektive mit behinderungspolitischer Brisanz nahe gelegt. « Bibliotheks-Nachrichten, 9 (2006)
»Die Körperspuren der Autorin Claudia Franziska Bruner gehören zum Repertoire der Sektion 'Biografik - Lebensgeschichten'; denn sie beleuchten auf eindrückliche Weise die sozialen Dynamiken zwischen dem besonderen Körper (S. 91) und dem (weiblichen) Geschlecht. « Prof. Dr. Ulrike Schildmann, www. querelles-net. de, 18/3_(2006)
»Die beeindruckend differenzierte und selbstkritische Studie versucht zu klären, welche Bedeutung Körper und Behinderung in einer Biografie haben, und welche Rolle in diesem Zusammenhang das weibliche Geschlecht spielt. In exemplarisch emanzipierter Weise gelingt es Claudia Franziska Bruner, diese Dynamik von Differenzmarkierungen und Grenzüberschreitungen zum Thema Körper und Behinderung aufzuzeichnen. « Christian Mürner, Frankfurter Rundschau, 21. 09. 2005
»'Körperspuren' ist das Buch, das ich gerne geschrieben hätte. Kein Krimi könnte spannender sein. « Dorothee Wilhelm, Schlangenbrut, 95 (2006)
»Bruner vermag es, unmittelbare Einblicke in die Lebensgeschichten der Frauen zu vermitteln [. . .]. Eine der wichtigsten Erkenntnisse der vorliegenden Studie ist, dass die sozialwissenschaftlichen Argumentationen sich vom Individuum und gesellschaftlich konstruierter Zugehörigkeit (behindert/nicht behindert) wegbewegen muss, hin zur Aufmerksamkeit auf Interaktionen und Diskurse um Behinderung, die die Verhandlungsorte darstellen [. . .]. « Anke Lipinsky, Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde, _51 (2006)
Besprochen in:Frankfurter Rundschau, 21. 09. 2005, Christian MürnerSchlangenbrut, 95 (2006), Dorothee WilhelmBibliotheks-Nachrichten, 9 (2006)
»Der Gehalt dieses Buches wird in der sehr ausführlichen Bearbeitung des Interviews mit acht körperbehinderten Frauen deutlich. Diese Ausarbeitung eröffnet Ausblicke auf die vielen verschiedenen Fassetten, in denen der Körper ins Gespräch kommt. « Nina Degele, Sigrid Schmitz, Soziologische Revue, 1 (2007)