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Schwarze Spiegel

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Wir befinden uns im Sommer des Jahres 1960. Ein Mann radelt durch eine geisterhafte Landschaft. Ein Atomschlag fünf Jahre zuvor hat die Erde entvölkert hat, und zwar ziemlich gründlich. Der Mann stöbert in den menschenleeren Dörfern der Umgebung nach brauchbarem Material und Vorräten. Wider Erwarten trifft er auf einen anderen Menschen, eine Frau. »Was werden sie tun? Einander in die Arme sinken? Einander totschlagen? Oder schweigen aneinander vorbei gehen? « Arno Schmidt hat in seiner kulturpessimistischen Adam-und-Eva-Dystopie unter den drei Möglichkeiten die »organische Lösung« gewählt. Was man sich darunter vorzustellen hat, hat der Comic-Künstler Nicolas Mahler in dieser Graphic Novel auf unnachahmlich witzige Art in Szene gesetzt.

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Produktdetails

Erscheinungsdatum
10. Oktober 2021
Sprache
deutsch
Auflage
Originalausgabe
Seitenanzahl
191
Reihe
Bibliothek Suhrkamp, 1528
Autor/Autorin
Nicolas Mahler, Arno Schmidt
Illustrationen
Nicolas Mahler
Verlag/Hersteller
Produktart
gebunden
Gewicht
520 g
Größe (L/B/H)
219/142/24 mm
ISBN
9783518225288

Portrait

Nicolas Mahler

Nicolas Mahler, geboren 1969, lebt und arbeitet als Comic-Zeichner und Illustrator in Wien. Seine Comics und Cartoons erscheinen in Zeitungen und Magazinen wie Die Zeit, NZZ am Sonntag, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und in der Titanic. Für sein umfangreiches Werk wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet; u. a. erhielt er 2010 den Max und Moritz-Preis als »Bester deutschsprachiger Comic-Künstler«, 2015 den Preis der Literaturhäuser und 2019 den Sondermann-Preis. Mahler ist künstlerischer Leiter der Schule für Dichtung in Wien.

Arno Schmidt wurde am 18. Januar 1914 in Hamburg geboren. Nachdem er kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, arbeitete er zunächst als Dolmetscher, von 1947 an als freier Schriftsteller. Nach Stationen in Cordingen, Kastel an der Saar und Darmstadt zog er 1958 mit seiner Frau Alice nach Bargfeld (Kreis Celle), wo er bis zu seinem Tod zurückgezogen lebte. Von 1949 an, als seine Erzählung Leviathan in Buchform erschien, entstanden Romane, Dialoge zur Literatur für den Rundfunk, Essays und biographische Arbeiten, darunter sein Hauptwerk Zettel`s Traum, 1334 DIN-A3-Seiten stark und über zehn Kilo schwer. Aufgrund des komplexen Layouts konnte es 1970 nur als Faksimile des Typoskripts erscheinen; erst seit 2010 liegt es in gesetzter Form vor. Arno Schmidt starb am 3. Juni 1979 in Celle. Zwei Jahre nach seinem Tod gründeten seine Frau Alice und Jan Philipp Reemtsma die Arno Schmidt Stiftung.


Pressestimmen

»Das Ergebnis überzeugt: . . . [Mahler] erfasst Bild um Bild die rührende Einsamkeit dieses verqueren Erzählers . . . « Thomas Klingenmaier, Stuttgarter Zeitung

». . . eine Erzählung, die in scharfkantiger, experimenteller und anspielungsreicher Sprache ausformulierte, was damals in den Köpfen der Bundesbürger spunkte: Was wäre wenn der Kalte Krieg eines Tages heiß wird und uns die Bomben vom Heimmeln prasseln? « Nicolas Freund, Süddeutsche Zeitung

»Mahler adaptiert Arno Schmidts Schwarze Spiegel eine perfekte Kombination. Mahler hat Schmidts Erzählung in eine neue, höchst unterhaltsame und zugleich schockierende Form überführt. « Thomas Ballhausen, Buchkultur - Das internationale Buchmagazin

»Schmidts Roman das beweisen Nicolas Mahlers Zeichnungen hat nichts von seiner ehemaligen Brisanz eingebüßt. « Herbert Fuchs, literaturkritik. de

»Nicht weniger als den Untergangsroman Schwarze Spiegel hat Mahler mit gewohnt wunderbarer Strichführung aufs trefflichste in eine Art Grafik Novel verwandelt. Mit Anleihen bei biografischen Punkten und Zitaten aus diversen Werken, gelingt ihm ein sphärisches Seh- und Lesererlebnis. « Frank Willmann, kulturexpresso. de

»Die zeichnerische Nachdichtung des Comic-Künstlers siebzig Jahre später ist dem Original ebenbürtig und macht das Buch Schwarze Spiegel aufregend neu und zeitgemäß. « Herbert Fuchs, literaturkritik. de

»Mit Mahlers Fassung ist ein eigenes, faszinierendes Werk über die Einsamkeit entstanden. « Kristian Teetz, Hannoversche Allgemeine Zeitung

»Nicolas Mahler hat Schwarze Spiegel zu einer minimalistischen Graphic Novel so kondensiert, dass man bei jeder zweiten Seite versucht ist, lustvoll aufzujuchzen. « Das Magazin

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