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Digitaler Kapitalismus

Markt und Herrschaft in der Ökonomie der Unknappheit

180 Lesepunkte
Taschenbuch
18,00 €inkl. Mwst.
Zustellung: Sa, 05.04. - Di, 08.04.
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Beherrschten vor 20 Jahren noch Industriekonglomerate, Energiekonzerne und Banken die Rangliste der wertvollsten Unternehmen, wurden diese längst von Internetgiganten wie Google, Apple, Amazon und Tencent abgelöst. Digitale Technik ist allgegenwärtig: Wir tragen Hochleistungsrechner in unseren Taschen herum, Waschmaschinen können sich mit dem Internet verbinden. Doch erschöpft sich darin das Neue am digitalen Kapitalismus?

Philipp Staab beleuchtet den digitalen Kapitalismus aus unterschiedlichen Perspektiven, um ihn präziser auf den Begriff zu bringen. Er zeigt, wie digitale Überwachungs- und Bewertungspraktiken in immer mehr Bereiche der Wirtschaft vordringen und dabei die soziale Ungleichheit verschärfen. Das Spezifische am digitalen Kapitalismus, so Staab, ist die Herausbildung »proprietärer Märkte«: Kam es früher darauf an, Dinge herzustellen und mit Gewinn zu verkaufen, geht es im Zeitalter der Unknappheit um das Eigentum an den Märkten selbst.

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Produktdetails

Erscheinungsdatum
27. Oktober 2019
Sprache
deutsch
Auflage
Originalausgabe
Seitenanzahl
344
Reihe
edition suhrkamp
Autor/Autorin
Philipp Staab
Verlag/Hersteller
Produktart
kartoniert
Gewicht
384 g
Größe (L/B/H)
205/125/30 mm
Sonstiges
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur
ISBN
9783518075159

Portrait

Philipp Staab

Philipp Staab, geboren 1983, ist Professor für die Soziologie der Zukunft der Arbeit an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2021 wurde er mit dem Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet.

Pressestimmen

». . . Philipp Staab [richtet] mit seinem Buch Digitaler Kapitalismus Markt und Herrschaft in der Ökonomie der Unknappheit die Scheinwerfer auf den Schnürboden des digitalen Theaters. Staab geht systematisch der Frage nach, ob die Leitunternehmen des digitalen Kapitalismus lediglich Wiedergänger der bekannten klassischen kapitalistischen Monopolisten sind oder tatsächlich Teil einer grundlegend veränderten Wirtschaftsordnung. « Daniél Kretschmar, taz. die tageszeitung

»Die kapitalismuskritische Linke . . . glaubt, die Digitalisierung könnte so etwas werden wie ein Sprungbrett in eine nachkapitalistische Ära. Wirklich? . . . Dem widerspricht der Berliner Wirtschaftssoziologe Philipp Staab in seinem lesenswerten Buch Digitaler Kapitalismus. Nach Ansicht Staabs bildet nicht die erwartete Dezentralisierung , sondern bilden Macht und Kontrolle den Kern des kommerziellen Internets . . . « Florian Schmid, der Freitag

»Staab liefert eine überzeugende Beschreibung des Geschäftsmodells und der Expansion der digitalen Leitunternehmen ab. « Nico Beckert, Der Tagesspiegel

»Klug und erhellend: Philipp Staab zeigt auf, wie sich unsere Welt durch die Marktmacht von Google, Apple, Amazon, Facebook & Co verändert. « Christoph Schreiner, Saarbrücker Zeitung

». . . ein wichtiger Meilenstein in der Debatte um die Bestimmung der Wesenszüge eines digitalen Kapitalismus und setzt gerade, weil es ergänzende Betrachtungen herausfordert - viele Anreize für seine weitere Erforschung. « Alexander Ziegler, WSI Mitteilungen - Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut

»Das Buch bietet eine anspruchsvolle und gut geschriebene kapitalismustheoretische Analyse dessen, was hier digitaler Kapitalismus heißt, mit hilfreichen Informationen zu vielen Einzelaspekten. Es handelt sich um eine empfehlenswerte Lektüre, besonders für Leser, die sich auf eine ökonomische Argumentation einlassen wollen. « G. Günter Voß, Soziopolis

»Philipp Staab . . . hat ein Buch geschrieben, an dem niemand vorbeikommt, der sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf Gesellschaft, Wirtschaft, Konsum und Politik befasst. « Herbert Klemisch, Contraste

Bewertungen

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